24.07.2018 14:35

QIX Deutschland: Kartellamt genehmigt 7TV-Streaming-Plattform von ProSiebenSat.1 Media und US-Pay-TV Sender Discovery

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Den QIX Deutschland beflügeln am Dienstag neben chinesischen Konjunkturhoffnungen auch positiv aufgenommene Quartalszahlen. Demzufolge zieht der Index bis zum Nachmittag um 1,4% auf 14.065 Punkte an.
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ProSiebenSat.1 Media darf gemeinsame Video-Plattform mit Discovery deutlich ausbauen und US-Konkurrenten angreifen, Dividendenrendite der Aktie steigt auf 8,4%. MTU kann auf der Flugmesse im britischen Farnborough Bestellungen im Volumen von 800 Mio. Euro einsammeln.

Als heutiger Gewinner präsentiert sich im Qualitäts-Index die ProSiebenSat.1 Media-Aktie. Aktuell steigt sie dabei um 3,5% auf 23,00 Euro. Der Münchner Medienkonzern und der US-Pay-TV Sender Discovery können ihre gemeinsame Video- und TV-Streaming-Plattform jetzt deutlich ausbauen. Das Bundeskartellamt genehmigte am Montag die Erweiterung um die Streaming-Angebote Eurosport-Player und Maxdome. Maxdome hat zwar ein großes und bekanntes Videoangebot und auch der Eurosport-Player hat mit den Bundesliga-Spielen Bekanntheit erlangt, erklärte das Kartellamt. Eine dominante Marktposition sei aber nicht zu erwarten. Da der Markt für bezahltes Video-on-Demand nach wie vor ein stark expandierender Markt sei und mit Amazon, Netflix, iTunes und auch Sky sowie mit öffentlich-rechtlichen Angeboten potente Wettbewerber aufweist.

ProSiebenSat.1 Media und Discovery zeigen auf ihrer 7TV-Plattform bislang Videos und Live-Streams ihrer werbefinanzierten TV-Programme. Dabei hat Eurosport nur die Rechte für insgesamt 45 Bundesliga-Spiele pro Saison. Beide Medienunternehmen wollen mit ihrer neuen Streaming-Plattform für deutsche Kunden vor allem den US-Konkurrenten Netflix und Amazon Paroli bieten. Die Plattform soll Anfang 2019 an den Start gehen und bis 2021 rund 10 Mio. Nutzer gewinnen. Zuletzt lud der ProSiebenSat.1 Media-Vorstand auch die Sender RTL, ARD und ZDF mit ein, um gemeinsam einen "deutschen Champion" zu schaffen. Alle 3 bekundeten prinzipiell großes Interesse an engeren Partnerschaften. Allerdings betonte am Montag das Bundeskartellamt, wenn die Streaming-Plattform 7TV weitere Inhalte oder Partner aufnehmen wollte, sei eine neue Prüfung erforderlich.

Die US-Bank JPMorgan hat heute die Aktie von ProSiebenSat.1 Media auf "Overweight" mit dem Kursziel von 45 Euro bestätigt. Die europäischen Fernsehkonzerne seien günstig bewertet, die strukturellen Sorgen übertrieben, und die Chancen durch Fusionen und Übernahmen würden unterschätzt, schrieben die Analysten in einer Studie. ProSiebenSat.1 zählten sie zu ihren "Key Picks" und sehen fast 100% Aufwärtspotenzial. Nach den deutlichen Kursverlusten der vergangenen Jahre sei sie angesichts des schnellen Wachstums und der Innovativität des Konzerns eine besonders attraktive Anlage.

Aktuell wird die Aktie des Münchner Free-TV-Anbieters tatsächlich deutlich unter Wert gehandelt. Bei der Annahme eines 2018er Gewinns von 2,36 Euro je Aktie liegt das KGV gegenwärtig unter 10. Darüber hinaus ist ProSiebenSat.1 Media mit einer Kapitalrendite von fürstlichen 8,4% das attraktivste Dividendenpapier im Qualitätsaktien-Index (QIX). Aber auch die EBIT-Marge von 20% sowie die hohe Eigenkapitalrendite von 37% können überzeugen. Bei der Auswahl für den deutschen Qualitätsaktien-Index (QIX) sind dies immerhin wichtige Aufnahmekriterien. Der QIX Deutschland ist ein Aktien-Index, der aus den besten 25 deutschen Aktien gebildet wird. Die 25 Aktien werden nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk ausgewählt.

Ebenfalls deutlich im Plus bei aktuell 172,60 Euro befindet sich heute im Qualitäts-Index die MTU Aero Engines-Aktie, die damit ein neues Allzeithoch erreicht. Der Triebwerks-Hersteller hat eine Reihe von neuen Aufträgen vermeldet, die dem Unternehmen auf der Luftfahrtmesse im britischen Farnborough (nahe London) erteilt wurden. Insgesamt habe die Farnborough International Airshow Aufträge im Volumen von 800 Mio. Euro eingebracht, teilte MTU Aero Engines dabei mit. Die Aufträge resultieren aus Bestellungen und Absichtserklärungen für die Getriebefan-Triebwerke (GTF) der PW1000G-Familie für Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge, so das Münchener Unternehmen. Die Triebwerke werden unter anderem in Flugzeugen vom Typ Airbus A320neo eingesetzt. Zuletzt konnte MTU Aero Engines aufgrund des anhaltend freundlichen Marktumfeldes den Umsatz im zurückliegenden Quartal um gut 5% auf 1,02 Mrd. Euro steigern. Ein wesentlicher Treiber dabei war einmal mehr das Instandhaltungsgeschäft, das maßgeblich von Garantieleistungen beim A320neo-Triebwerk GTF profitierte. Auch das margenstarke zivile Ersatzteilgeschäft hatte sich in Q1 besser als erwartet entwickelt. Hier hatte vor allem das Geschäft mit älteren Triebwerken positiv überrascht. Sollte dieser Trend anhalten, dann dürfte der MTU-Vorstand mit dem Halbjahresbericht am 26.7. den Jahresausblick entsprechend anheben. Angetrieben vom guten Jahresstart könnte der Triebwerks-Spezialist dabei das bisher für 2018 anvisierte EBIT-Ziel von 600 bis 620 Mio. Euro, bei einem Umsatz von rund 4 Mrd. Euro, leicht übertreffen.

Wenn Sie den QIX nachbilden wollen, bietet sich ein Index-Tracker der UBS an.

Hinweis: Da der QIX Deutschland von finanzen.net und der Traderfox GmbH, einer Tochtergesellschaft der finanzen.net GmbH, entwickelt wurde, partizipieren die finanzen.net GmbH und die TraderFox GmbH indirekt oder direkt an der Vermarktung des QIX Deutschland. Dies betrifft u.a. Lizenzeinnahmen von Emissionsbanken und KVGs.

Bildquellen: Traderfox

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