22.01.2019 17:13

Darum könnte der 1. März zum Schicksalstag für Tesla werden

Schrumpfen die Reserven?: Darum könnte der 1. März zum Schicksalstag für Tesla werden | Nachricht | finanzen.net
Schrumpfen die Reserven?
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Der Elektroautobauer Tesla hat es in diesen Tagen nicht leicht. Der Konzern muss Kosten sparen, das gab Elon Musk inzwischen zu. Doch bald könnte ein Ereignis ein Loch in Teslas finanzielle Reserven reißen.
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Erst vor kurzem stimmte Tesla-Chef Elon Musk die Mitarbeiter des E-Autobauers auf schwierigere Zeiten ein. Nicht nur, dass sieben Prozent der Angestellten entlassen werden müssen, auch das vierte Quartal 2018 dürfte schlechter gelaufen sein als im Vorjahr. Zwar bekräftigte Musk in diesem Zug, dass Tesla schwarze Zahlen schreiben dürfte, im Vordergrund stehe nun jedoch die Profitabilität - man müsse Kosten senken. Doch bald steht die Fälligkeit einer Anleihe an, und das könnte ein großes Loch in die Finanzen reißen.

920 Millionen-Anleihe wird fällig

Wie einem Dokument der US-Börsenaufsicht SEC zu entnehmen ist, gab Tesla am 15. Mai 2013 die Begebung einer Wandelanleihe bekannt. Damals kündigte der E-Autobauer zwei Anleihen an, nun wird eine davon fällig. Der Bond, welcher mit 0,25 Prozent jährlich verzinst wurde, läuft am 1. März 2019 aus. Laut Bloomberg plane das Unternehmen, die Besitzer der Schuldverschreibungen mit einer Mischung aus Bargeld und Aktien (Verhältnis 50:50) auszuzahlen. Der damals festgesetzte Wandlungspreis von 359,87 US-Dollar je Aktie könnte Tesla nun jedoch teuer zu stehen kommen. Denn die Papiere haben dieses Niveau schon länger unterschritten. Und sollten sie zum Stichtag weiter unter der genannten Marke notieren, muss Tesla die Gläubiger in bar auszahlen. Dann gingen 920 Millionen US-Dollar an die Besitzer der Schuldverschreibungen.

Zuletzt notierten die Anteilsscheine am 14. Dezember (auf Schlusskursbasis) über diesem Wert. Aktuell pendeln die Papiere um die 300 US-Dollar-Marke. Allerdings sind deutliche Kursausschläge bei der Tesla-Aktie keine Seltenheit. Allein am vergangenen Freitag verloren die Anteilsscheine 13 Prozent, genauso schnell könnte es auch wieder nach oben gehen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Pe3k / Shutterstock.com, Katherine Welles / Shutterstock.com

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