finanzen.net
24.01.2020 20:45
Bewerten
(0)

Projekt JEDI: Amazon klagt gegen Microsoft

Umstrittene Auftragsvergabe: Projekt JEDI: Amazon klagt gegen Microsoft | Nachricht | finanzen.net
Umstrittene Auftragsvergabe
Jeff Bezos hält die Auftragsvergabe des US-Verteidigungsministeriums für eine politische Entscheidung und will nun mit einer Klage dagegen vorgehen.
• Microsoft erhielt den Zuschlag für den Auftrag des Verteidigungsministeriums
• Amazon galt als Favorit und kritisiert die Entscheidung des Pentagons
• Amazon hat aufgrund der umstrittenen Auftragsvergabe nun Klage eingereicht

Dass Amazon-Chef Jeff Bezos und US-Präsident Donald Trump sich nicht mögen ist kein Geheimnis. Doch nun äußert Bezos den Vorwurf, dass Microsoft einen milliardenschweren Auftrag des US-Verteidigungsministeriums aus politischen Gründen bekommen hat. Der Internetkonzern ist von einer unfairen Vergabe an Microsoft überzeugt und klagt.

Das Projekt JEDI

Bereits letztes Jahr entschied das Pentagon, dass Microsoft den Zuschlag für das Projekt JEDI erhält. Das Pentagon hatte den Aufbau einer kommerziellen IT-Infrastruktur inklusive Plattformdiensten ausgeschrieben. Es handelt sich dabei um den größten IT-Auftrag in der Geschichte des US-Militärs, mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Der Großauftrag beinhaltet den Aufbau eines Cloud-Computing-Systems für alle Teilstreitkräfte des US-Militärs. Mit der Unterzeichnung des 10-Milliarden-US-Dollar-Vertrages sticht Microsoft damit den Konkurrenten Amazon aus.

Amazon galt als Favorit

Amazon-Chef Jeff Bezos ist überzeugt, dass bei der Auftragsvergabe des US-Verteidigungsministeriums an den Software-Konzern Microsoft nicht alles rechtmäßig zugegangen ist. Um das Projekt Joint Enterprise Defense Infrastructure Cloud, kurz JEDI, hatten sich Amazon, IBM, Microsoft und Oracle beworben. Amazon galt lange Zeit als Favorit, umso überraschender war es, als Ende Oktober der Konkurrent Microsoft den Auftrag des Verteidigungsministeriums bekam. Der Internetkonzern reichte aufgrund der umstrittenen Auftragsvergabe nun Klage ein.

Der Vorwurf

Der Vorwurf von Amazon ist deutlich, denn nach Jeff Bezos gab es bei dem Vergabeverfahren "klare Mängel, Fehler und unverkennbare Voreingenommenheit", wie "Der Aktionär" berichtete. Bezos betont, dass Regierungsaufträge "frei von politischem Einfluss" vergeben werden müssen und dass dies bei dem Projekt JEDI nicht der Fall gewesen sei. Der Amazon-Chef ist davon überzeugt, dass US-Präsident Donald Trump sich in die Auftragsvergabe eingeschaltet hat und aufgrund persönlicher Differenzen Amazon den Auftrag verweigert hat.

Bezos vs. Trump

Dass Jeff Bezos und Donald Trump sich nicht verstehen ist nichts Neues und auch nicht unbegründet, immerhin gehört dem Amazon-Chef die einflussreiche US-Tageszeitung Washington Post, die US-Präsident Trump regelmäßig kritisiert. Entsprechend schlecht ist Trump auf den Amazon-Chef zu sprechen. Erst kürzlich wies das Weiße Haus die US-Bundesbehörden an, Abonnements für die Washington Post und die New York Times nicht mehr zu verlängern. Grund für diese Entscheidung ist die kritische Berichterstattung der beiden Zeitungen, die zu den schärfsten Gegnern der aktuellen US-Regierung gehören.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Ioan Panaite / Shutterstock.com, Asif Islam / Shutterstock.com

Nachrichten zu Microsoft Corp.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Microsoft Corp.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
03.02.2020Microsoft OutperformCredit Suisse Group
30.01.2020Microsoft buyUBS AG
30.01.2020Microsoft OutperformBernstein Research
30.01.2020Microsoft kaufenCredit Suisse Group
30.01.2020Microsoft buyJefferies & Company Inc.
03.02.2020Microsoft OutperformCredit Suisse Group
30.01.2020Microsoft buyUBS AG
30.01.2020Microsoft OutperformBernstein Research
30.01.2020Microsoft kaufenCredit Suisse Group
30.01.2020Microsoft buyJefferies & Company Inc.
20.07.2018Microsoft NeutralMacquarie Research
13.06.2018Microsoft NeutralMacquarie Research
30.04.2018Microsoft NeutralMacquarie Research
01.02.2018Microsoft NeutralMacquarie Research
01.02.2018Microsoft NeutralJP Morgan Chase & Co.
19.11.2018Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.
26.09.2018Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.
14.06.2018Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.
13.06.2018Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.
11.06.2018Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Microsoft Corp. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht kaum verändert ins Wochenende -- US-Börsen tendieren seitwärts -- Canopy Growth weist weniger Verlust aus -- Wirecard wächst kräftig -- thyssenkrupp, HUGO BOSS, LPKF im Fokus

Trotz geplatztem Vergleich: VW bietet Entschädigung an. Deutsche Post nimmt keine Pakete nach China und Hongkong mehr an. Deutsche Börse verlängert Vertrag mit CEO Weimer um vier Jahre. Haldex will Aktionär Knorr-Bremse loswerden. Rodung auf Tesla-Gelände bis Ende Februar.

Umfrage

CDU-vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer kündigte ihren Verzicht auf eine Unions-Kanzlerkandidatur an. Wie finden Sie das?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
TeslaA1CX3T
Deutsche Bank AG514000
Microsoft Corp.870747
Wirecard AG747206
Daimler AG710000
NEL ASAA0B733
Apple Inc.865985
Scout24 AGA12DM8
Amazon906866
Ballard Power Inc.A0RENB
Allianz840400
BASFBASF11
E.ON SEENAG99
PowerCell Sweden ABA14TK6
Deutsche Telekom AG555750