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Darum klettert der Euro auf ein Dreimonatshoch

24.06.19 17:35 Uhr

Darum klettert der Euro auf ein Dreimonatshoch | finanzen.net
Euro, Geld, Geldteppich aus Euros

Der Euro hat am Montag weiter zugelegt und den höchsten Stand seit etwa drei Monaten erreicht.

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Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung Euro 1,1390 US-Dollar und damit so viel wie seit Ende März nicht mehr. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1394 (Freitag: 1,1316) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8777 (0,8837) Euro.

Der US-Dollar geriet zu allen wichtigen Währungen unter Druck. Weiterhin lasten die Erwartungen auf Zinssenkungen auf dem Dollar. Das gesunkene Ifo-Geschäftsklima hatte kaum Einfluss auf den Eurokurs. Deutschlands wichtigstes wirtschaftliches Stimmungsbarometer hatte sich im Juni zum dritten Mal in Folge eingetrübt und war auf den tiefsten Stand seit Ende 2014 gefallen. Allerdings hatten Ökonomen mit dem Rückgang gerechnet. Als belastend sehen die Unternehmen Bankanalysten zufolge die durch die USA verursachten Handelskonflikte, den aus ihrer Sicht chaotisch verlaufenden Brexit sowie die Spannungen zwischen den USA und dem Iran.

Die türkische Lira gab ihre zunächst deutlichen Gewinne wieder etwas ab. In Reaktion auf den Ausgang der wiederholten Bürgermeisterwahl in Istanbul war der Kurs gegenüber dem US-Dollar stark gestiegen. Die Regierung hatte den Wahlsieg des Oppositionskandidaten Ekrem Imamoglu anerkannt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89365 (0,89425) britische Pfund, 122,25 (121,64) japanische Yen und 1,1109 (1,1107) Schweizer Franken fest. Die Feinunze (31,1 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1408 Dollar gehandelt und damit rund neun Dollar höher als am Freitag.

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FRANKFURT (dpa-AFX)

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