17.01.2022 15:02

Trotz Crash am Kryptomarkt: Warum Bitcoin-Bullen den Bitcoin weiter bei 100.000 US-Dollar sehen

Kursziel fest im Blick: Trotz Crash am Kryptomarkt: Warum Bitcoin-Bullen den Bitcoin weiter bei 100.000 US-Dollar sehen | Nachricht | finanzen.net
Kursziel fest im Blick
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Kryptowährungen haben seit Ende 2021 einen schweren Stand: Die Kursrally der Cyberdevisen fand ein jähes Ende und hat Bitcoin & Co. auf Talfahrt geschickt. Doch ungeachtet der jüngsten Ereignisse halten Experten an ihrer optimistischen Preisprognose für das Krypto-Urgestein fest.
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• Bitcoin & Co. zuletzt unter Druck geraten
• Viele Experten halten an BTC bei 100.000 USD fest
• Zahlreiche Preistreiber

60 Prozent Kursplus in 2021: Was für viele Anlageklassen eine überaus erfolgreiche Rendite wäre, war für Kryptoanleger eher eine Enttäuschung: Denn der Einbruch des Kryptomarktes zum Jahresende fraß einen Teil der zuvor deutlich höheren Gewinne von Bitcoin-Anlegern auf - und sorgte für Panik auch bei Anlegern anderer Cyberdevisen.

Auch das neue Jahr hat Bitcoin-Investoren bislang nicht in die Karten gespielt: Die Talfahrt der Cyberdevisen setzt sich auch 2022 fort, die Volatilität bleibt hoch. Zeitweise hat der Bitcoin, der noch im November 2021 die 70.000 US-Dollar-Marke ins Visier nahm, im Januar einen Absturz unter die Marke von 40.000 US-Dollar erlebt.

Die jüngste Talfahrt am Kryptomarkt, die nicht nur die älteste Kryptowährung Bitcoin erfasst, sondern auch den überwiegenden Teil der Altcoins unter Druck gebracht hat, ist für eingefleischte Krypto-Bullen aber kein Grund, von ihren Kursprognosen abzurücken.

Bitcoin weiter auf dem Weg zu 100.000 US-Dollar

Ein unbeirrter Kryptobulle bleibt unter anderem der Gründer von Nexo Crypto Lending, Antoni Trenchev. Dieser zeigt sich vom jüngsten Abwärtstrend am Kryptomarkt weitgehend unbeeindruckt und hält an seiner Kursprognose für den Bitcoin fest. "Ich denke, er [der Bitcoin] wird dieses Jahr 100.000 US-Dollar erreichen, wahrscheinlich bis … zur Jahresmitte", zeigt sich der Experte gegenüber CNBCs "Street Signs Asia" überzeugt.

Diese Einschätzung unterstützt auch Samson Mow, der als Chief Strategy Officer bei Blockstream tätig ist. Gegenüber Yahoo Finance erklärte er unlängst: "Wir werden die 100.000 US-Dollar in der ersten Jahreshälfte sehen". Zwar sieht er die Kryptowährung durchaus als anfällig für die Politik von Zentralbanken, Regierungen und breitere Verschiebungen am Aktienmarkt an, diese Gegenwindfaktoren seien aber nicht dauerhaft. "Über einen ausreichend langen Zeithorizont hinweg macht [Bitcoin] sein eigenes Ding", so Mow weiter.

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Auch ein prominenter politischer Bitcoin-Bulle hält ungeachtet der jüngsten Krypto-Talfahrt am 100.000 US-Dollar-Kursziel von Bitcoin im Jahr 2022 weiter fest: der Präsident von El Salvador, Nayib Bukulele. Auf Twitter veröffentlichte der Staatschef seine Prognosen für die Bitcoin-Entwicklung im aktuellen Jahr und wurde dabei nicht nur bei der Preisprognose konkret. Er zeigte sich darüber hinaus überzeugt, dass sich für El Salvador, das im September als erstes Land überhaupt den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptiert hatte, bald Nachahmer finden würden. In zwei weiteren Ländern werde dies 2022 der Fall sein, so Bukulele auf der Internetplattform. Zudem rechnet er mit dem Baubeginn für Bitcoin City und mit einer Überzeichnung von Bitcoin-Anleihen, die als "Vulkananleihen" bezeichnet werden.

Ebenfalls unverändert bullish bleibt Bloomberg-Experte Mike McGlone, der ebenfalls davon ausgeht, dass die älteste Kryptowährung 2022 erstmals zu einem sechsstelligen Dollarbetrag gehandelt wird:

Mehrere Preistreiber für Bitcoin

Dabei haben Experten unterschiedliche Preistreiber für den Bitcoin ausgemacht. Während für viele Anleger angesichts der aktuellen Geldpolitik der Notenbanken der Inflationsschutz als Grund für eine Bitcoin-Investition ganz oben steht, setzen viele Beobachter ihre Hoffnungen auch auf institutionelle Investoren, die den Kryptomarkt zunehmend ins Visier nehmen und ihre Investitionsstrategie diesbezüglich anpassen.

Zudem setzen Experten auf eine zunehmende Annahme von Kryptowährungen in der Gesellschaft, wozu auch die starke Nachfrage nach NFTs beitragen dürfte. Zwar profitieren davon zunächst eher Altcoins wie Ethereum, dies dürfte aber dazu beitragen, Kryptowährungen als Ganzes im Mainstream zu etablieren.

Gegenwind ist unterdessen vorrangig von Regulierungsseite zu erwarten. Nehmen Finanzmarktaufseher Bitcoin & Co. stärker an die Leine, dürfte die 100.000 US-Dollar-Marke für Bitcoin zunächst Zukunftsmusik bleiben.

Redaktion finanzen.net

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