Chip-Offensive

Tesla startet Terafab-Projekt: Eigene KI-Chip-Fabrik soll in wenigen Tagen anlaufen - Aktie im Fokus

20.03.26 23:47 Uhr

NASDAQ-Aktie Tesla startet KI-Chip-Fabrik: Terafab-Projekt soll in wenigen Tagen anlaufen | finanzen.net

Tesla treibt seine KI-Strategie voran: Elon Musk kündigte den Start einer eigenen Chipfabrik an. Ziel ist mehr Unabhängigkeit von Engpässen bei Schlüsseltechnologien.

Werte in diesem Artikel
Aktien

189.000,00 KRW -700,00 KRW -0,37%

332,05 EUR -2,25 EUR -0,67%

Elon Musk kündigt am 14. März 2026 per X den Start des "TeraFab Project" in sieben Tagen an
• Tesla will sich bei KI-Chips für autonomes Fahren und Robotik unabhängiger von Zulieferern machen
• Hoher Kapitalbedarf und verzögerte Lieferketten setzen das Projekt unter wirtschaftlichen Druck

Wer­bung

Musk setzt den Startschuss für das "Terafab Project"

Tesla-CEO Elon Musk hat ein neues Großprojekt angestoßen. "Das Terafab-Projekt startet in 7 Tagen", schrieb er am 14. März 2026 auf X.

Wer­bung

Reuters zufolge handelt es sich dabei um den Start eines Vorhabens zur Produktion eigener Chips für künstliche Intelligenz. Damit rückt ein Thema in den Fokus, das Tesla bereits seit einiger Zeit vorbereitet.

Viele Details sind noch offen, etwa zum Standort oder zum konkreten Zeitplan. Klar ist aber, dass Tesla die Kontrolle über eine Schlüsseltechnologie ausbauen will. Musk hatte bereits im vergangenen Jahr erklärt, dass man wohl eine "gigantische Chipfabrik" bauen müsse, um den eigenen Bedarf an Chips zu decken. Die Ankündigung wirkt daher weniger wie eine spontane Idee, sondern eher wie der nächste logische Schritt in Teslas langfristiger Strategie.

Warum Tesla bei KI-Chips umdenkt

Der Hintergrund sei vor allem der steigende Bedarf an Rechenleistung. Laut Reuters entwickelt Tesla derzeit mit dem AI5 einen Chip der nächsten Generation, der unter anderem das autonome Fahren antreiben soll. Diese Chips sind zentral für Funktionen wie Full Self-Driving, aber auch für neue Geschäftsfelder wie Robotik und KI-Infrastruktur.

Wer­bung

Gleichzeitig stößt Tesla bei seinen bisherigen Partnern an Grenzen. Musk hatte bereits deutlich gemacht, dass selbst optimistische Produktionsprognosen nicht ausreichen würden. Wie groß die zeitliche Lücke ist, zeigt ein weiterer Bericht von Reuters: Samsung will die Massenproduktion von Tesla-Chips in Texas erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 starten. Für ein Unternehmen, das seine KI-Strategie beschleunigen will, entsteht dadurch ein potenzieller Engpass.

Milliardenprojekt mit hohem Risiko

Der Einstieg in die eigene Chipproduktion dürfte Tesla vor enorme finanzielle Herausforderungen stellen. MarketWatch zufolge könnte der Aufbau einer solchen Fabrik zunächst rund 30 Milliarden US-Dollar kosten. Um die von Musk angestrebten Produktionsmengen zu erreichen, könnten die Investitionen langfristig sogar deutlich höher ausfallen.

Das Terafab-Projekt trifft dabei auf eine Phase ohnehin steigender Ausgaben: Tesla rechnet für 2026 mit Investitionen von mehr als 20 Milliarden US-Dollar, wie aus einem Bericht von MarketWatch hervorgeht. Terafab sei dabei noch nicht einmal berücksichtigt. Analysten erwarten deshalb, dass der freie Cashflow unter Druck gerät und zeitweise sogar negativ werden könnte. Für Investoren wird damit entscheidend, ob Tesla die Kosten durch künftiges Wachstum rechtfertigen kann.

Mehr als eine Fabrik: Wette auf Teslas KI-Zukunft

Das Terafab-Projekt ist eng mit Teslas langfristiger Ausrichtung verknüpft. Reuters zufolge sollen die entwickelten Chips nicht nur in Elektrofahrzeugen eingesetzt werden, sondern auch in humanoiden Robotern und Rechenzentren. Tesla verfolgt damit das Ziel, sich stärker als KI- und Technologieunternehmen zu positionieren.

Musk hatte bereits betont, dass die verfügbare Chipmenge selbst im besten Fall nicht ausreichen würde. Die eigene Produktion könnte daher zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden. Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie stark Tesla auf vertikale Integration setzt, um kritische Abhängigkeiten zu reduzieren. Der angekündigte Start dürfte dabei nur der Auftakt zu einem langfristigen Aufbauprozess sein, dessen wirtschaftlicher Erfolg sich erst in einigen Jahren zeigen wird.

Benedict Kurschat, Redaktion finanzen.net

In eigener Sache

Übrigens: Tesla und andere US-Aktien sind bei finanzen.net ZERO sogar bis 23 Uhr handelbar (ohne Ordergebühren, zzgl. Spreads). Jetzt kostenlos Depot eröffnen und Neukunden-Bonus sichern!

Ausgewählte Hebelprodukte auf Samsung

Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Samsung

NameHebelKOEmittent
NameHebelKOEmittent
Wer­bung

Bildquellen: Nadezda Murmakova / Shutterstock.com, kovop / Shutterstock.com

Nachrichten zu Tesla

Wer­bung

Analysen zu Tesla

DatumRatingAnalyst
23.03.2026Tesla Equal WeightBarclays Capital
19.03.2026Tesla SellUBS AG
17.03.2026Tesla Equal WeightBarclays Capital
12.03.2026Tesla Equal WeightBarclays Capital
11.03.2026Tesla Equal WeightBarclays Capital
DatumRatingAnalyst
02.02.2026Tesla OutperformRBC Capital Markets
30.01.2026Tesla BuyDeutsche Bank AG
29.01.2026Tesla BuyDeutsche Bank AG
29.01.2026Tesla OutperformRBC Capital Markets
02.01.2026Tesla OutperformRBC Capital Markets
DatumRatingAnalyst
23.03.2026Tesla Equal WeightBarclays Capital
17.03.2026Tesla Equal WeightBarclays Capital
12.03.2026Tesla Equal WeightBarclays Capital
11.03.2026Tesla Equal WeightBarclays Capital
04.03.2026Tesla Equal WeightBarclays Capital
DatumRatingAnalyst
19.03.2026Tesla SellUBS AG
29.01.2026Tesla UnderweightJP Morgan Chase & Co.
29.01.2026Tesla VerkaufenDZ BANK
06.01.2026Tesla VerkaufenDZ BANK
05.01.2026Tesla SellUBS AG

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Tesla nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen