Nach Fusion von SpaceX und xAI: So will Musk wohl die Schulden seines KI-Startups drücken

Tesla-CEO Elon Musk plant wohl nach der Fusion von xAI und SpaceX die Milliarden-Schulden seines KI-Startups zu senken.
Werte in diesem Artikel
• Musks Banker planen offenbar Deal zur Reduzierung der Zinskosten von xAI
• Morgan Stanley leitet wohl die Finanzierungsstrategie
• Fusion mit SpaceX soll Weg für IPO und KI-Projekte ebnen
Tesla-CEO Elon Musk setzt wohl erneut auf ein strategisches Finanzmanöver: Nach der Fusion seines KI-Startups xAI mit SpaceX prüfen Musks Banker - laut einem Bericht von Bloomberg unter Berufung auf Insider - Möglichkeiten, die hohen Schulden des Unternehmens zu reduzieren. xAI habe in den vergangenen Jahren rund 18 Milliarden US-Dollar Schulden aufgebaut, heißt es - teils durch den Kauf der Social-Media-Plattform Twitter (heute X) und die Gründung des KI-Entwicklers.
Ein neuer Finanzierungsdeal soll offenbar die Belastungen verringern, bevor SpaceX in diesem Jahr an die Börse gehen soll. Die Banker versuchen, eine Art Finanzierungsplan zu erstellen, der "einen Teil der hohen Zinskosten" reduzieren würde, die mit den Schulden einhergehen, berichtet Bloomberg. Musk bestätigte im Dezember 2025 in einem X-Post-Kommentar, dass ein IPO von SpaceX geplant sei.
Finanzierungsstrategie: Morgan Stanley übernimmt Führungsrolle
Bloombergs Insider-Quellen zufolge soll Morgan Stanley die führende Rolle in der geplanten Finanzierungsstrategie übernehmen, zusammen mit Goldman Sachs, Bank of America und JPMorgan Chase & Co., die alle als mögliche Begleiter des SpaceX-Börsengangs im Gespräch sind.
Die Schulden, die xAI derzeit trägt, sind enorm: Seit dem Kauf von X vor einigen Jahren mit einem 12,5-Milliarden-Dollar-Finanzierungspaket zahle das Unternehmen "zig Millionen an Zinszahlungen jeden Monat", so Bloomberg. Zu den Gläubigern zählen Bank of America, Barclays, Mitsubishi UFJ Financial, BNP Paribas, Mizuho und Société Générale.
Fusion als langfristiger Wachstumsschub?
Die Fusion von X und xAI, die im März 2025 stattfand, bewertete das kombinierte Unternehmen auf etwa 45 Milliarden US-Dollar inklusive Schulden, so Musk laut einem X-Post. Anfang Februar kündigte SpaceX dann die Fusion mit xAI an.
Musk verfolgt dabei eine langfristige Vision. Auf der SpaceX-Unternehmenswebsite schreibt er: "Langfristig ist weltraumgestützte KI offensichtlich der einzige Weg zur Skalierung. Um auch nur ein Millionstel der Energie unserer Sonne zu nutzen, wäre über eine Million Mal mehr Energie erforderlich, als unsere Zivilisation derzeit verbraucht! Die einzige logische Lösung ist daher, diese ressourcenintensiven Bemühungen an einen Ort mit enormer Energie und Platz zu verlagern. Ich meine, der Weltraum wird nicht umsonst ‚Weltraum‘ genannt".
Durch die Fusion von xAI und SpaceX soll wohl nicht nur die Schuldenlast reduziert werden, sondern auch die Basis für ambitionierte, weltraumgestützte KI-Projekte geschaffen werden. SpaceX soll damit für zukünftige Projekte gestärkt werden. Im Fokus stehen der Ausbau von Starlink, potenzielle IPO-Einnahmen und KI-gestützte Anwendungen, die unter anderem die Entwicklung von Mondbasen beschleunigen könnten. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten.
Bettina Schneider / Redaktion finanzen.net
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Bildquellen: SpaceX, Kevork Djansezian/Getty Images
