25.01.2017 17:14

So viel würde ein iPhone "Made in USA" tatsächlich kosten

Foxconn rechnet vor: So viel würde ein iPhone "Made in USA" tatsächlich kosten | Nachricht | finanzen.net
Foxconn rechnet vor
Folgen
Der Apple-Zulieferer Foxconn warnt vor negativen Folgen für die Kunden des Industrieriesen, wenn die Produktion des iPhone künftig in den USA erfolgen wird. Die Chinesen rechnen vor, wie teuer ein solches Gerät dann werden könnte.
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Dass der neue US-Präsident Donald Trump am liebsten sehen würde, dass alle US-Industrieriesen ihre Produktion ins Inland zurückholen, ist inzwischen bekannt. Auch Apple soll sein Flaggschiff, das iPhone, am besten in den Vereinigten Staaten von Amerika produzieren. Doch für Kunden dürfte ein iPhone "made in USA" kaum noch erschwinglich sein.

500 Dollar mehr für ein iPhone

Der chinesische Hauptzulieferer Foxconn, den Apple mit der Produktion des iPhone beauftragt hat, warnt vor einer Preisexplosion für Apples Flaggschiff, sollte der Industriegigant sich für eine komplette Produktion des Gerätes auf heimischen Boden entscheiden. Bis zu 500 Dollar teurer wäre in diesem Fall die Herstellung eines Smartphones aus dem Hause Apple, so Foxconn-Gründer Terry Gou.

Trump droht mit Strafzöllen

Donald Trump, der am 20. Januar 2017 die Nachfolge von Barack Obama im Weißen Haus in Washington angetreten hat, droht großen US-Unternehmen und auch multinationalen Konzernen mit Strafzöllen, wenn sie ihre Produktion nicht in den USA sondern im Ausland ansiedeln, ihre Produkte aber in den Vereinigten Staaten verkaufen wollen. Zahlreiche Großkonzerne hatten daraufhin ihre Geschäftsstrategie geändert oder zumindest überdacht. Auch Apple-Chef Tim Cook hat sich mit der Möglichkeit näher befasst, die iPhone-Produktion aus China abzuziehen. Ende vergangenen Jahres hatte der Apple-CEO den Hauptzulieferer Foxconn beauftragt, entsprechende Möglichkeiten zu prüfen.

Foxconn plant US-Werk - aber anders als von Trump gehofft

Dass Foxconn nun eine Sieben-Milliarden-Dollar-Investition plant, um ein Display-Werk in den USA zu errichten, dürfte den neuen US-Präsidenten aber nur auf den ersten Blick überzeugen. Denn offenbar ziehen die Chinesen nicht in Erwägung, das iPhone komplett in den USA herstellen zu lassen - die Bauteile sollen weiterhin aus China kommen. Darüber hinaus hatten die Chinesen erst kürzlich ihre Digitalisierungsoffensive präzisiert: Mittel- bis langfristig soll ein Großteil der Foxconn-Mitarbeiter durch Roboter ersetzt werden. Dieses Ziel soll in drei Phasen umgesetzt werden, so der Leiter des Foxconn-Kommitees für Automationstechnologie-Entwicklung, Dai Jia-pengr.
Zunächst sollen Roboter, die so genannten Foxbots, die Aufgaben übernehmen, die aktuell bei menschlichen Angestellten unbeliebt oder gefährlich sind. Nach der erfolgreichen Umsetzung plant man in einem zweiten Schritt dann bereits automatisierte Produktionslinien. Am Ende werde es Dai Jia-peng zufolge nur noch eine Handvoll Mitarbeiter geben, deren Aufgabenbereiche sich auf Logistik und Qualitätskontrollen sowie Produkttests beschränken.

Ob vor diesem Hintergrund tatsächlich mit einer großen Zahl von neuen Jobs in den USA zu rechnen sein wird, bleibt unwahrscheinlich. Zumal sich nicht wenige Apple-Kunden bei einem voraussichtlichen Preis von mehr als 1.000 Dollar wohl für ein Konkurrenz-Smartphone entscheiden dürften.



Redaktion finanzen.net

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