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13.11.2015 16:16
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Faraday Future: Baut der mysteriöse Tesla-Konkurrent das Apple Car?

Geheimnisvoller Konkurrent: Faraday Future: Baut der mysteriöse Tesla-Konkurrent das Apple Car? | Nachricht | finanzen.net
Faraday Future
Geheimnisvoller Konkurrent
Seitdem der mysteriöse Faraday-Konzern einen Direktangriff auf den Elektroautobauer Tesla angekündigt hat, suchen Medien nach Hinweisen auf den Drahtzieher. Könnte Apple hinter dem Tesla-Konkurrenten stecken?
Es ist einige Wochen her, da ging das bis dato weitgehend unbekannte Unternehmen Faraday Future mit der Nachricht an die Öffentlichkeit, bereits in rund zwei Jahren einen ernstzunehmenden Konkurrenten für Teslas Model S an den Start bringen zu wollen. Geld ist offenbar kein Problem, schließlich will man mal eben eine Milliarde Dollar in die Hand nehmen, um eine Autofabrik in den USA zu bauen. Doch wer steckt hinter Faraday und wer ist der ominöse Geldgeber?

CEO unbekannt

Wer Faraday Future leitet, bleibt mysteriös. Das Unternehmen selbst schweigt sich über den Namen seines CEO ebenso aus, wie über mögliche Geldgeber. Finanziell gut ausgestattet scheint Faraday jedenfalls zu sein. Da die Entwicklung eines Elektroautos deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als zwei Jahre, dürfte der mysteriöse Konzern bereits seit geraumer Zeit an einem Tesla-Konkurrenten tüfteln - und das kostet. Zudem haben bei Faraday eine Reihe hochdotierter Top-Manager angeheuert, sowohl von Tesla als auch von BMW.
Als Senior-Director wird Nick Sampson genannt, ein Ex-Tesla-Angestellter, der dort als "Director of Vehicle & Chassis Engineering" tätig war. Im Schlepptau hatte Sampson offenbar seine ehemaligen Kollegen, Tom Wessner und Alan Cherry, die ebenfalls vom weltgrößten Elektroautobauer zu Faraday gewechselt sind. Als Designdirektor hat Faraday Richard Kim verpflichtet, der zuvor an der Entwicklung der BMW i3 und i8 Konzepte beteiligt war. Diese Experten hätten sich wohl kaum abwerben lassen, wenn sie in ihrer neuen Position nicht mindestens eine vergleichbare Bezahlung erhalten würden, wie in ihren alten Jobs.

Im Geheimen zu einem ernsthaften Konkurrenten aufgestiegen

Offiziell will Faraday rund 500 Angestellte haben. Nicht viel, wenn man ein Elektroauto auf den Markt bringen will, zumal sich unter den 500 Mitarbeitern nicht nur Ingenieure, sondern auch zahlreiche andere Berufsgruppen tummeln. Denn Faraday will eigenen Angaben zufolge auch Internetdienste und Apps anbieten. Zum Vergleich: Der auserkorene Konkurrent Tesla hat 6.000 Angestellte. Woher also kommt das Selbstvertrauen, bereits in zwei Jahren ein ernsthaftes Tesla-Konkurrenzmodell auf den Markt bringen zu können?

Spekulation 1: Steckt Apple dahinter?

Ein Unternehmen, das kaum einer kennt, finanziell aber so gut aufgestellt ist und mit einem Zehntel der Angestellten den größten Elektroautobauer herausfordert? Da schießen die Spekulationen ins Kraut. Einige Medien halten es für möglich, dass der Apple-Konzern hinter Faraday Future steht. Rechnet man die knapp 2.000 Autoexperten dazu, die Apple angeblich für ein mögliches Apple Car-Projekt angeworben hat, kommt man auf eine Personalgröße, die den Angriff auf einen etablierten Konkurrenten schon deutlich wahrscheinlicher macht. Hinzu kommt, dass Apple sich bezüglich des möglichen Projektes ebenso in Schweigen hüllt, wie Faraday Future über seine Führungsebene und Geldgeber.

Darüber hinaus sitzt Apple auf einem dicken Geldberg: 205,7 Milliarden Dollar hat das Unternehmen aus Cupertino auf der hohen Kante. Die eine Milliarde Dollar für den Bau einer neuen Autofabrik könnte der iKonzern also aus der Portokasse zahlen.

Spekulation 2: China-Milliardär greift Tesla an

Die Nachrichtenagentur Bloomberg bringt allerdings noch eine weitere Möglichkeit ins Spiel, wer die treibende Kraft hinter Faraday Future sein könnte. Demnach sollen der Impuls und die Finanzkraft des Unternehmens in China liegen, konkret bei dem chinesischen Milliardär Jia Yueting. Yueting fungiert als CEO des Mischkonzerns Leshi Television, kurz LeTV - ein Online-Videodienst, der Netflix ähnelt. Das Unternehmen verkauft allerdings unter anderem auch Smartphones und soll in China sogar einer der größten Apple-Konkurrenten auf dem Smartphone-Markt sein. Wahrscheinlicher wird die Verbindung zu Faraday Future, wenn man in Betracht zieht, dass Jia Yueting erst kürzlich öffentlichkeitswirksam angekündigt hat, in den Elektroautomarkt einsteigen zu wollen. Ein endgültiger Beweis, dass Jia Yueting Geldgeber von Faraday Future ist, ist dies aber nicht.

Fakt ist: Faraday Future gibt sich bewusst ein mysteriöses Image. Auch die Website bleibt bemerkenswert unkonkret - bis auf die eindrucksvolle Liste der verantwortlichen Manager und der Firmenphilosophie gibt es kaum verwertbare Informationen zum Unternehmen selbst. Sollte es sich hierbei um eine Marketingstrategie handeln, geht diese (bislang zumindest) auf, denn das Interesse an Faraday Future ist geweckt.

Redaktion finanzen.net

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