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aktualisiert: 07.11.2018 22:05
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DAX schließt fester -- Dow im Plus -- US-Demokraten gewinnen Abgeordnetenhaus -- adidas erhöht Gewinnziel -- BMW: Gewinneinbruch -- Munich Re, Delivery Hero, OSRAM im Fokus

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Der deutsche Aktienmarkt fuhr am Mittwoch Gewinne ein.

Der DAX schloss 0,83 Prozent fester bei 11.579,10 Zählern, nachdem er bereits mit einem klaren Plus in den Handel gestartet war.

Auch der Techwerteindex TecDAX legte zur Wochenmitte deutlich zu und beendete den Tag 1,16 Prozent höher bei 2.687,24 Punkten. Schon zum Start war es leicht nach oben gegangen.

Die US-Wahlen endeten wie erwartet, das sorgte für Erleichterung am Markt. Die Republikaner um US-Präsident Donald Trump haben im Repräsentantenhaus die Mehrheit verloren, im Senat aber konnte seine Partei die Überzahl behaupten.

Trump könne bei neuen Gesetzesvorhaben nun nicht mehr nur auf die eigene Partei schauen, kommentierte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets das Wahlergebnis. "Er muss mit Republikanern und Demokraten gleichermaßen verhandeln. Das kann zu einem moderateren politischen Kurs führen."

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Die europäischen Börsen zeigten sich am Mittwoch mit positiven Tendenzen.

Der EuroSTOXX 50 war zunächst vorsichtig gestartet, nahm dann aber Fahrt auf und ging schließlich 1,21 Prozent stärker bei 3.246,16 Punkten in den Feierabend.

Die US-Zwischenwahlen schienen das an der Börse erwartete Ergebnis zu liefern. Donald Trumps Republikaner verloren die Mehrheit im Repräsentantenhaus an die Demokraten. Somit muss Trump vor allem innenpolitisch mit stärkerem Gegenwind rechnen, auch wenn die Republikaner in der zweiten Kongresskammer, dem Senat, ihre Mehrheit behielten.

"Die gute Nachricht für Anleger, die sich bislang vor einem eskalierenden Handelskonflikt, dem Bau einer Mauer zu Mexiko oder anderen gesetzlichen Vorstößen Trumps fürchteten, lautet: Die Demokraten können nun wesentliche Vorhaben Trumps blockieren", so der Kommentar von Marktexperte Jochen Stanzl vom Brokerhaus CMC.

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Die US-Börsen entwickelten sich am Mittwoch sehr freundlich.

Der Dow Jones eröffnete höher und stand auch im weiteren Handelsverlauf klar im Plus. Er ging letztlich mit einem Aufschlag von 2,13 Prozent auf 26.180,30 Punkte in den Feierabend. Auch der NASDAQ Composite legte deutlich zu - er verbuchte zu Handelsschluss ein Plus von 2,64 Prozent bei 7.570,75 Zählern.

Die Unsicherheit der US-Zwischenwahlen ist nun überwunden. Während die Republikaner von Präsident Donald Trump die Mehrheit im Senat behalten, wird das Repräsentantenhaus erstmals seit acht Jahren wieder von den Demokraten dominiert. Dieser Ausgang war wie von den Marktteilnehmern im Vorfeld erwartet, das stützte die Aktienkurse.

"Die Märkte können traditionell mit einer Aufteilung von Repräsentantenhaus und Senat gut leben", begründete Investment-Stratege Todd Jablonski von Principal Portfolio Strategies die gute Stimmung der Anleger. Und weiter: "Die Investoren sehen darin eine Form von Stabilität und die Aussicht, dass es nicht schnell zu radikalen Veränderungen kommt".

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Die größten Börsen in Asien haben den Mittwochshandel mehrheitlich im Minus beendet.

Der japanische Nikkei 225 knüpfte nur kurzzeitig an seine positive Vortagesperformance an, konnte die Gewinne aber nicht in den Feierabend retten. Am Ende gab das Börsenbarometer 0,28 Prozent auf 22.085,80 Punkte nach.

Schwächer präsentierte sich daneben ebenfalls der Markt auf dem chinesischen Festland: Der Shanghai Composite gab im Mittwochshandel nach und büßte 0,68 Prozent auf 2.641,34 Punkte ein. Gegen den Trend fester ging hingegen der Markt in Hongkong in den Feierabend: Der Hang Seng verabschiedete sich mit einem leichten Plus von 0,10 Prozent bei 26.147,69 Punkten.

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich in einem volatilen Handelsumfeld mit durchwachsener Performance. Im Blick standen die US-Zwischenwahlen vom Dienstag, nicht zuletzt aufgrund des schwelenden Handelskonflikts zwischen den USA und China. Der Ausgang der Wahl gilt als politisches Stimmungsbild für US-Präsident Donald Trump und dürfte maßgeblich für die künftige Ausrichtung der US-Wirtschaftspolitik sein.

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