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06.11.2018 22:03
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Zweiter Apple-Analyst zieht die Konsequenzen: Apple-Aktie abgestuft

Absatzprognose gesenkt: Zweiter Apple-Analyst zieht die Konsequenzen: Apple-Aktie abgestuft | Nachricht | finanzen.net
Absatzprognose gesenkt
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Analystenliebling Apple hat mit kräftigem Gegenwind zu kämpfen. Nun zog ein zweiter Analyst Konsequenzen aus dem jüngsten Quartalsbericht und schickte die Aktie damit weiter auf Talfahrt.
Mit einem Minus von 2,84 Prozent hat die Apple-Aktie den Montagshandel an der Wall Street beendet. Damit knüpfte der Anteilsschein an seine zuletzt schwache Kursentwicklung an. Beschleunigt wurde der Abwärtstrend von einem Analysten, der für die Apple-Aktie den Stecker zog.

Sechs Minustage in Folge

Das erste Mal seit 2012 hat die Apple-Aktie sechs Verlusttage in Folge zu verzeichnen. Dabei wirkte insbesondere der durchwachsene Quartalsbericht des Techriesen nach: Zwar verdiente das Unternehmen im vergangenen Vierteljahr 14,1 Milliarden Dollar und damit 32 Prozent mehr als noch vor Jahresfrist. Und auch der Umsatz kletterte um ein Fünftel auf 62,9 Milliarden Dollar. Doch bei der Prognose patzte das Unternehmen um Firmenchef Tim Cook: Im wichtigen Weihnachtsquartal werde man voraussichtlich lediglich ein Umsatzplus von maximal fünf Prozent auf 93 Milliarden Dollar erreichen, hieß es von Unternehmensseite. Anleger und Analysten hatten hingegen gehofft, der iPhone-Hersteller könne die 100 Milliarden-Dollar-Marke knacken.

Die erfolgsverwöhnten Aktionäre machten ihrer Enttäuschung Luft und schickten die Aktie abwärts. Auch die Bank of America Merrill Lynch zeigte sich von der schwachen Prognose überrascht und verpasste der Apple-Aktie ein "Neutral"-Rating, nachdem sie zuvor noch zum Kauf empfohlen wurde. Eine Kurszielsenkung von 220 auf 235 US-Dollar schoben die Analysten noch hinterher. Man könne "ein erhöhtes Risiko erkennen", hieß es zur Begründung.

Zweiter Analyst zieht nach

Am Montag zog nun ein weiteres Analystenhaus die Reißleine und stufte die Apple-Aktie ab: Rosenblatt Securities-Analyst Jun Zhang hat die Aktie auf "Neutral" heruntergestuft, sein Kursziel von 200 US-Dollar aber bestätigt. Als Grund für die zunehmend skeptischere Einschätzung für den Anteilsschein nannte Zhang die Verkaufszahlen für Apples Wachstumstreiber iPhone. Zhang hatte bereits vor Veröffentlichung der Apple-Zahlen eine verhaltene Nachfrage nach dem iPhone XR prognostiziert. Entsprechend der neuesten Unternehmenskommunikation reduzierte der Analyst nun seine Absatzschätzungen für Apples wichtigstes Produkt: "Wir gehen davon aus, dass Apples verhaltende Prognose unserer jüngsten Ansicht entspricht, dass Apple die iPhone-Produktion reduzieren wird, so der Experte. "Das iPhone Max hat sich gut verkauft und wird höchstwahrscheinlich dazu beitragen, den durchschnittlichen Verkaufspreis und die Bruttomarge zu erhöhen, aber wir glauben, dass es schwer werden wird, in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres 2019 zu wachsen."

Anleger reagierten erneut empfindlich auf den neuesten Gegenwind von Analystenseite und schickten die Apple-Aktie auch am Montag tief in den Keller. Am Dienstag setzten unterdessen Erholungstendenzen ein - die Aktie schloss 1,09 Prozent fester bei 203,78 Dollar.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Songquan Deng / Shutterstock.com, Phuong D. Nguyen / Shutterstock.com, BMCL / Shutterstock.com, VCG/VCG via Getty Images

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