aktualisiert: 13.10.2021 22:04

US-Börsen letztlich uneinig -- DAX schließt höher -- Fed peilt Reduzierung der Anleihekäufe in 2021 an -- JPMorgan steigert Gewinn -- SAP, VW, E.ON, Apple, CropEnergies, LVMH im Fokus

Folgen
US-Behörde will Tesla nach nach Auffahrunfällen zu "Autopilot" befragen. Amazon-Gründer Bezos schickt "Star Trek"-Schauspieler William Shatner ins All. Südzucker hebt Umsatzprognose an. Opel droht Entwicklern mit Jobverlagerung nach Marokko. Uniper pocht auf Revisionsrecht in Verfahren um Genehmigung für Datteln 4.
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Der deutsche Leitindex notierte im Mittwochshandel in der Gewinnzone.

Der DAX eröffnete marginal tiefer, konnte im Tagesverlauf jedoch klare Gewinne einfahren. Aus dem Handel ging er schließlich 0,68 Prozent fester bei 15.249,38 Punkten. Der TecDAX startete ebenfalls kaum verändert. Auch er bewegte sich im weiteren Handelsverlauf aufwärts und legte dabei kräftig zu. Zuletzt standen noch Gewinne von 1,84 Prozent auf 3.649,53 Punkte an der Kurstafel.

Der Beginn der US-Berichtssaison am Nachmittag schreckte Anleger offenbar nicht ab. Sie könne jedoch die Kursentwicklung in den kommenden Wochen nachhaltig bestimmen, meinte Analyst Thomas Altmann von QC Partners laut dpa-AFX. Als Auftakt hatte die US-Bank JPMorgan am frühen Mittwochnachmittag ihre Bücher geöffnet und positiv überrascht.

Gute Nachrichten kamen auch aus China: Dort ging der Export-Boom weiter, im September stiegen die Ausfuhren noch stärker als im Vormonat. Auch hierzulande gab es neue Wirtschaftsdaten. So ist die Inflation in Deutschland im September wie erwartet gestiegen und liegt nun erstmals seit rund 28 Jahren wieder über der Marke von 4 Prozent. "Marktteilnehmer zweifeln daran, dass der Teuerungsschub nur temporärer Natur ist und von den Notenbanken nicht zu berücksichtigen ist", stellten die Volkswirte der Helaba laut dpa-AFX fest.

Am Abend dürfte daher dann auch das Protokoll der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed Beachtung finden. Die Währungshüter wollen ihre Anleihekäufe bald drosseln.

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Die europäischen Börsen zeigten sich zur Wochenmitte freundlich.

Der EuroSTOXX 50 verlor zum Start noch leicht und fiel dann zunächst etwas weiter ins Minus zurück. Anschließend schaffte er aber den Sprung in die Gewinnzone und zeigte sich dann höher. Am Abend wies er noch ein Plus von 0,70 Prozent auf 4.083,28 Punkte aus.

Zur Wochenmitte ging der Blick der Anleger in Richtung USA. Dort standen Inflationszahlen auf dem Programm. Daneben wird die Fed am Abend ihr Protokoll zur jüngsten Zinssitzung veröffentlichen. Die Fed steuert auf eine erste moderate Straffung ihrer extrem großzügigen Geldpolitik zu. Analysten erwarten, dass sie noch in diesem Jahr mit der Verringerung ihrer milliardenschweren Wertpapierkäufe beginnen wird.

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An den US-Märkten verlief der Mittwochshandel unterschiedlich.

Der US-Leitindex Dow Jones bewegte sich zum Ertönen der Startglocke 0,02 Prozent leichter bei 34.372,71 Punkten und fiel dann zunächst leicht ins Minus. Im Handelsverlauf arbeitete er sich jedoch wieder an die Nulllinie heran und ging bei 34.377,81 Punkten quasi unverändert zum Vortagesschluss in den Ferierabend. Der Techwerteindex NASDAQ Composite eröffnete derweil 0,49 Prozent höher bei 14.537,17 Zählern und baute seinen Gewinn im weiteren Verlauf aus. Aus dem Handel ging er letztlich um 0,73 Prozent höher bei 14.571,64 Zählern.

Der Handelstag stand ganz im Zeichen der Daten zu den Verbraucherpreisen im September, die angesichts des derzeitigen Hauptthemas Inflation auf besonders großes Interesse stießen. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Verbraucherpreise nach Angaben des Arbeitsministeriums um 0,4 Prozent - und liegen damit 5,4 Prozent über des Vorjahreszeitraum. Analysten waren im Vorfeld von einem niedrigere Anstieg ausgegangen.

Außerdem blickten Anleger gespannt auf den Beginn der Berichtssaison. Zum Auftakt legten JPMorgan, BlackRock und Delta Air Lines Zahlen vor, weitere Großbanken und Konzerne folgen im Laufe der Woche.

"Die Aktienmärkte müssen die größere Ungewissheit in Bezug auf die Vorgehensweise der Zentralbanken und die Ungewissheit auf der Ertragsseite berücksichtigen", so Antonio Cavarero von der Generali laut Dow Jones Newswires. "Das bedeutet nicht, dass sich das Blatt gewendet hat, aber etwas mehr Vorsicht ist in den nächsten Wochen wahrscheinlich angebracht."

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Die wichtigsten asiatischen Indizes zeigten sich zur Wochenmitte mit gemischten Vorzeichen.

In Japan gab der Leitindex Nikkei bis zum Handelsschluss um 0,32 Prozent auf 28.140,28 Punkte nach.

An der Börse in Shanghai konnte der Shanghai Composite ein Plus von 0,42 Prozent auf 3.561,76 Zähler verbuchen. In Hongkong wurde am Mittwoch aufgrund einer Taifun-Warnung nicht gehandelt. Am Dienstag schloss der Hang Seng um 1,43 Prozent tiefer bei 24.962,59 Einheiten.

Anleger sorgten sich weiter um die Inflation, nachdem der IWF im aktuellen Weltwirtschaftsausblick vor einem Anstieg der Inflationserwartungen in den USA gewarnt hat. Daneben würden sich die Anleger vor dem Beginn der Berichtssaison zurückhalten, hieß es am Markt. "Diese Berichtssaison ist auch deshalb kritisch, weil die Gewinne in der letzten Saison, insbesondere in den USA, sehr stark waren, was teilweise auf einen Basiseffekt zurückzuführen ist. Das dritte Quartal könnte ein wenig mehr zum Standard werden", so Stefan Hofer, Chief Investment Strategist bei LGT gegenüber Dow Jones Newswires.

In China waren außerdem die Exporte im September noch stärker gestiegen als im Vormonat und haben die Erwartungen übertroffen. Die Importe wuchsen hingegen langsamer als vorhergesagt.

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