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11.07.2018 22:15
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Ökonomen: Menschen, die diese Produkte besitzen, sind eher wohlhabend als andere

Hinweis auf Reichtum: Ökonomen: Menschen, die diese Produkte besitzen, sind eher wohlhabend als andere | Nachricht | finanzen.net
Hinweis auf Reichtum
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Ob jemand vermögend ist oder nicht, lässt sich Experten zufolge daran festmachen, welche Tech-Produkte er besitzt.
In einer Studie haben Wirtschaftswissenschaftler der Universität von Chicago untersucht, an welchen Merkmalen man am ehesten erkennt, ob eine Person wohlhabend ist. Das Ergebnis dürfte überraschen.

Wer ein iPhone besitzt, hat Geld

Die Ökonomen haben Daten aus dem Jahr 2016 ausgewertet, die auf der Befragung von 6.394 Personen beruhen. Im Rahmen ihres Arbeitspapiers ermittelten die Forscher, dass insbesondere der Besitz von Apple-Produkten - speziell eines iPhones oder eines iPads - als Indikator für Wohlstand in den Vereinigten Staaten von Amerika zu werten ist.

Demnach kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass iPhone-Besitzer mit einer Wahrscheinlichkeit von 69,1 Prozent wohlhabend sind, wer ein iPad besitzt, der gehört zu 66,9 Prozent zum wohlhabenderen Teil der Bevölkerung. Besitzer von Android-Handys haben hingegen der Studie zufolge nur eine Wohlstandswahrscheinlichkeit von 59,5 Prozent. Wer einen Drucker von HP besitzt, kommt immerhin noch auf eine Wahrscheinlichkeit von 58,2 Prozent, während der Besitz eines Samsung-Fernsehers zu 58 Prozent auf Wohlstand schließen lässt.

Werte haben sich verschoben

In ihrer Studie legten die Forscher auch dar, wie sich die Maßstäbe für die Bewertung von Wohlstand in den vergangenen 24 Jahren verändert haben. Im Jahr 1992 galt noch in den USA als wohlhabend, wer einen Geschirrspüler besaß und im eigenen Land Reisen unternahm, auch der Besitz eines Anrufbeantworters ließ damals auf Wohlstand schließen. Im Jahr 2004 war der Kauf eines neuen Autos ein Hinweis auf Vermögen, auch wer einen PC sein Eigen nannte, galt als wohlhabend.

2016 lässt - neben dem Besitz starker Konsumentenmarken wie iPhone und iPad - unterdessen auch der Besitz eines Reisepasses auf Vermögen schließen, ebenso wie Reisen außerhalb der Vereinigten Staaten. Immerhin zu 59 Prozent wahrscheinlich vermögend war 2016 zudem, wer Markenlebensmittel wie "Kikkoman Sojasoße" verwendete.

Apple-Produkte weit verbreitet

Während zum Zeitpunkt der studienrelevanten Daten 2016 iPhones und iPads vielerorts noch als Luxusprodukte galten, hat sich diesbezüglich in den vergangenen zwei Jahren einiges getan. Allein 2017 hat Apple 217 Millionen Stück seines Erfolgssmartphones verkauft - im vergangenen Jahr waren damit insgesamt 612 Millionen iOS-Smartphones weltweit in Gebrauch. Der iPhone-Hersteller Apple hat zwischenzeitlich einige Änderungen an der Geschäftspolitik vorgenommen: Neben den jeweils aktuellen HighEnd-Modellen, kommen zusätzlich abgespecktere iPhone-Versionen zu günstigeren Preisen auf den Markt, ältere Modelle werden zudem im Preis reduziert. Mit dieser Maßnahme dürfte sich Apple einen breiteren Kundenkreis erschließen, so dass iPhones möglicherweise bald kein eindeutiger Indikator mehr für Wohlstand sind.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Carl Court / Getty Images, Josh Edelson/AFP/Getty Images

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