MARKT USA/Kleinere Gewinnmitnahmen erwartet - Intel unter Druck

23.01.26 12:12 Uhr

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Zum Wochenausklang dürfte es an den US-Börsen zu kleineren Gewinnmitnahmen kommen. Die Futures auf die großen Aktienindizes tendieren vorbörslich knapp behauptet. An den beiden Vortagen hatten die Aktienkurse von der Kehrtwende des US-Präsidenten im Grönlandkonflikt profitiert: Donald Trump hatte seine Drohung zurückgezogen, Strafzölle auf Importe aus jenen europäischen Nato-Mitgliedsstaaten zu erheben, die als Solidaritätsbekundung Soldaten auf die zu Dänemark gehörende Insel entsandt hatten. Allerdings könnte das Wochenende allerlei Überraschungen bringen, weshalb Anleger nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden wollen.

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In den Blick rückt nun wieder der Krieg in der Ukraine. Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA sollen am heutigen Freitag in Abu Dhabi zu Verhandlungen zusammenkommen.

Konjunkturseitig stehen Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende und das nicht-verarbeitende Gewerbe sowie der Uni-Michigan-Index der Verbraucherstimmung zur Veröffentlichung an.

Daneben läuft die Bilanzsaison weiter. Hier hat Intel mit einem Verlust im vierten Quartal und einem schwachen Ausblick auf das laufende erste Quartal enttäuscht. Die Aktie sackt im vorbörslichen Handel um fast 14 Prozent ab, hatte aber seit dem Einstieg der US-Regierung vor einigen Monaten kräftig zugelegt.

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Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar behauptet. US-Anleihen verzeichnen etwas Zulauf. Die Zehnjahresrendite sinkt um 1 Basispunkt auf 4,24 Prozent. Gold hat im frühen Tagesverlauf ein neues Rekordhoch erreicht und sich der Marke von 5.000 Dollar je Feinunze genähert. Aktuell tendiert das Edelmetall etwas leichter. Die Ölpreise ziehen an mit der Möglichkeit eines US-Angriffs auf den Iran. Wie Präsident Trump sagte, beobachten die USA Teheran sehr genau. Eine "Armada" sei unterwegs in die Region, doch hoffe er, dass diese nicht benötigt werde.

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/sha

(END) Dow Jones Newswires

January 23, 2026 06:13 ET (11:13 GMT)

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