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01.03.2019 22:11
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Tesla lässt die Katze aus dem Sack: Model 3 für 35.000 US-Dollar kommt - Verlust in Q1 lässt Aktie absacken

Verkäufe nur noch online: Tesla lässt die Katze aus dem Sack: Model 3 für 35.000 US-Dollar kommt - Verlust in Q1 lässt Aktie absacken | Nachricht | finanzen.net
Verkäufe nur noch online
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Der Elektroautrobauer Tesla hat am Donnerstag nach US-Börsenschluss seine lang erwartete Version des Massenmarktfahrzeugs Model 3 für den Preis von 35.000 US-Dollar angekündigt.
Mit Spannung warteten Tesla-Anleger auf die groß angekündigten Neuigkeiten des Elektroautobauers Tesla. Am Donnerstagabend verkündete das Unternehmen unter Führung von Elon Musk eine Ausführung des Model 3, die nur 35.000 US-Dollar kosten soll. Das Fahrzeug soll eine Reichweite von 220 Meilen haben. Die Version hat unter anderem eine kleinere Batterie. Das sei der niedrigste Preis, zu dem Tesla ein Model 3 verkaufen könne, sagte Firmenchef Elon Musk.

Zudem kündigte der Autobauer ein "Standard Range"- Model 3 für den Preis von 37.000 US-Dollar an.

Fahrzeuge nur noch online erhältlich

Darüber hinaus werde man Teslas von nun an ausschließlich online verkaufen - dies mache die Preisanpassung nach unten möglich, so das Unternehmen. Viele der Tesla-Läden sollen schließen, die verbliebenen als Ausstellungsräume und Informationszentren genutzt werden. Damit werde auch Stellenabbau verbunden sein. Es gebe keinen anderen Weg für Tesla, finanziell nachhaltig zu wirtschaften, sagte Musk."Sie können jetzt in etwa einer Minute einen Tesla in Nordamerika über Ihr Telefon kaufen, und diese Fähigkeit wird in Kürze weltweit ausgerollt werden", hieß es von Unternehmensseite. Kunden könnten das Fahrzeug weiterhin vor dem Kauf ausprobieren und zudem werde der Kaufpreis vollständig erstattet, wenn das Fahrzeug innerhalb von sieben Tagen oder 1.000 Meilen zurückgegeben wird, so das Unternehmen weiter.

Tesla macht Versprechen wahr

Mit dieser Ankündigung macht Tesla das Versprechen wahr, ein Elektroauto für den Preis von 35.000 US-Dollar für den Massenmarkt zu konzipieren. Bereits vor einigen Wochen hatte das Unternehmen seine Preise nach unten angepasst und für alle Modellvarianten um jeweils 1.100 US-Dollar gesenkt. Für die Basisversion ergab sich somit ein Preis von 34.850 US-Dollar an, doch die Preisangabe hatte einen Haken: US-Kunden mussten auf den Preis noch Steuern addieren. Zeitgleich rechnet Tesla den Preis noch "schön", indem 4.300 US-Dollar Benzinkosten abgezogen wurden, die Elektroautobesitzer künftig nicht mehr entrichten müssen.

"some News" und Shop-Seite deaktiviert

Im Vorfeld der Neuigkeiten hatte Konzernchef Elon Musk in einem kryptischen Tweet "some news" angekündigt. Am Abend - rund 2 Stunden vor Bekanntgabe der Neuigkeiten - hatte das Unternehmen schließlich die Shop-Funktion für seine Fahrzeuge Model S, X und 3 deaktiviert und Benutzer der Webseite auf einen Teaser weitergeleitet, auf der es lediglich hieß: "Das Warten hat ein Ende".

In Erwartung der Neuigkeiten waren am Markt diverse Spekulationen angestellt worden, was der Autobauer zu verkünden haben könnte. Anleger und Experten vermuteten dabei neben einem Model Y auch einen zukünftigen Kompakt-SUV.

Kein Gewinn im ersten Quartal

Dass Elon Musk in einem Nebensatz erklärte, er rechne nicht mit einem Quartalsgewinn im ersten Jahresviertel, sorgte trotz aller positiven Nachrichten für Unmut unter den Anlegern. Zwar betonte er, das Unternehmen werde im zweiten Vierteljahr in die schwarzen Zahlen zurückkehren. Die Tesla-Aktie, die in Erwartung der Nachrichten am Donnerstag nachbörslich zunächst nicht gehandelt wurde, sackte später dennoch um mehr als drei Prozent ab. Auch am Freitag trennten sich die Investoren vermehrt von ihren Tesla-Papieren: So verlor die Aktie an der NASDAQ 7,88 Prozent auf 294,66 US-Dollar.

Redaktion finanzen.net / dpa-AFX

Bildquellen: betto rodrigues / Shutterstock.com, Sergio Monti Photography / Shutterstock.com

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