08.08.2022 22:11

NVIDIA-Aktie an der NASDAQ im Abwärtssog: NVIDIA enttäuscht mit Umsatzausblick

Weitere Aktienrückkäufe: NVIDIA-Aktie an der NASDAQ im Abwärtssog: NVIDIA enttäuscht mit Umsatzausblick | Nachricht | finanzen.net
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NVIDIA hat am Montag mit einem gesenkten Umsatzausblick für das zweite Quartal überrascht.
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NVIDIA hat die Kennzahlen des zweiten Quartals des Fiskaljahres 2022 genauer unter die Lupe genommen. Demnach rechnet das Unternehmen für das zweite Quartal mit einem Gesamtumsatz von 6,7 Milliarden US-Dollar. Das wäre ein Plus von drei Prozent im Jahresvergleich - aber ein Rückgang von 19 Prozent zum Vorquartal. Zuvor war NVIDIA von Gesamterlösen in Höhe von 8,1 Milliarden US-Dollar ausgegangen. Besonders deutlich wird das in der Gaming-Sparte. Hier dürften die Erlöse rund ein Drittel niedriger ausfallen als im Vorjahresquartal.

Gründe für den Umsatzeinbruch im Gaming-Bereich

Auslöser war vor allem ein deutlicher Rückgang im Gaming-Geschäft, in dem Nvidia mit Grafikkarten stark ist. Die Erlöse des Bereichs fielen mit 2,04 Milliarden Dollar um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahresquartal und um 44 Prozent binnen drei Monaten. Nvidia begründeten diesen Trend mit der schwachen Wirtschaft. Konjunktursorgen und die hohe Inflation führen dazu, dass Verbraucher sparsam sind. Angesichts der erwarteten weiteren Nachfrage-Schwäche will Nvidia eine Abschreibung von 1,32 Milliarden Dollar auf Lagerbestände vornehmen.

Wie CEO und Gründer von NVIDIA, Jensen Huang, in der offiziell Mitteilung äußert, sei schon im Laufe des Quartals die Abverkaufsprognose für Gaming-Produkte deutlich zurückgegangen. "Da wir davon ausgehen, dass die makroökonomischen Bedingen, die sich auf den Abverkauf auswirken, anhalten, haben wir mit unseren Gaming-Partnern Maßnahmen ergriffen, um die Kanalpreise und den Bestand anzupassen", so Huang. CFO Colette Kress macht dagegen auch die gestiegenen Kosten, etwa für Komponenten, für den gesenkten Umsatzausblick verantwortlich."

Dennoch lässt sich die NVIDIA-Chefetage nicht entmutigen. "Wir haben das Wachstum der Betriebskosten verlangsamt, Investitionen für langfristiges Wachstum ausbalanciert und gleichzeitig die kurzfristige Rentabilität gesteuert. Wir planen Aktienrückkäufe fortzusetzen, da wir eine starke Cash-Generierung und zukünftiges Wachstum erwarten", so die Finanzvorständin.

Im Geschäft mit Rechenzentren stieg der Umsatz dagegen auf 3,81 Milliarden Dollar - ein Plus von 61 Prozent im Jahresvergleich und von 1 Prozent von Quartal zu Quartal.

Die genauen Zahlen werden jedoch erst am 24. August vorgestellt, dann wird sich auch das Management den Fragen der Investoren und Analysten stellen.

Anleger ließen die NVIDIA-Aktie im US-Handel an der NASDAQ letztlich um 6,30 Prozent auf 177,93 US-Dollar fallen.

Redaktion finanzen.net / (dpa-AFX)

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