finanzen.net
aktualisiert: 14.06.2018 22:05
Bewerten
(2)

DAX schließt über 13.000 -- Wall Street schließt uneinheitlich - Techwerte mit Rekorden -- EZB hält Leitzins auf Rekordtief -- Elon Musk kauft Tesla-Aktien -- Fed, GERRY WEBER, GRENKE im Fokus

DRUCKEN
Comcast toppt mit Gebot für 21st Century Fox Disney-Offerte. Apple will Knacken von iPhones erschweren. Wirecard-Aktie steuert auf 12. Gewinntag in Folge zu. Sinkende Ethanol-Preise verhageln CropEnergies das Quartal VW zahlt eine Milliarde Geldbuße - Das haben Dieselbesitzer davon.

Marktentwicklung


  • Deutschland
  • Europa
  • USA
  • Asien
Nach der EZB-Sitzung am Donnerstag, drehte der deutsche Leitindex in die Gewinnzone und übersprang nach längerer Zeit wieder die 13.000 Punkte-Marke.

Nachdem der DAX 0,7 Prozent schwächer bei 12.806,07 Punkten eröffnete, drehte er am Nachmittag in die Gewinnzonne und übersprang die Hürde von 13.000 Punkten. Den Handelstag beendete der deutsche Leitindex mit deutlichen Gewinnen von 1,68 Prozent bei 13.107,10 Zählerpunkten. Auch der TecDAX konnte etwas zulegen, nachdem er anfänglich um 0,3 Prozent auf 2.894,18 Zähler gefallen war. Zum Handelschluss zeigt er sich deutlich im Plus mit 1,39 Prozent bei 2.943,68 Zählern.

Ein wahrscheinlich schnelleres Ende der Niedrigzinspolitik durch die US-Notenbank drückte auf die Stimmung. So hatte die Fed am Mittwoch signalisiert, dass es dieses Jahr auf vier, statt auf drei Zinsanhebungen hinauslaufen dürfte.

Im Tagesverlauf rückte dann die EZB in den Anlegerfokus und traf die Entscheidung, dass der Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von null Prozent bleibt.

Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken



Die europäischen Märkte präsentierten sich am Donnerstag leichter.

Der EuroSTOXX 50 eröffnete 0,4 Prozent niedriger bei 3.466,43 Punkten und stand zunächst auch im weiteren Handelsverlauf im Minus. Den Donnerstagshandel verließ er jedoch mit Gewinnen von 1,37 Prozent auf 3.527,11 Zählern.

Die US-Fed hatte für den weiteren Jahresverlauf zwei weitere Zinserhöhungen in Aussicht gestellt, statt wie bisher eine. Dies drückte auf die Stimmung. Nach der EZB-Sitzung und der Entscheidung, den Leitzins im Euroraum auf null Prozent zu belassen, erholten sich die europäischen Märkte.

Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken



Die Wall Street hat den Donnerstagshandel mit unterschiedlichen Vorzeichen beendet.

Der Dow Jones startete mit einem leichten Plus in den Handelstag bei 0,36 Prozent auf 25.293 Zähler und pendelte im Verlauf um die Nullinie. Zum Feierabend gab der Leitindex leicht um 0,08 Prozent ab und schloss bei 25.181,49 Punkten. Deutlich besser lief es für die Techwerte: Nachdem der NASDAQ Composite sich zum Handelsstart unentschlossen bei 0,11 Prozent auf 7.695,70 Zählerpunkten zeigte, nahm das Börsenbarometer Fahrt auf und markierte bei 7.7680,60 Punkten sogar ein neues Rekordhoch. Am Ende ging das Börsenbarometer mit einem Aufschlag von 0,85 Prozent bei 7.761,04 Indexpunkten aus dem Handel.

Die US-Notenbank hatte den Leitzins am Vorabend wie weithin erwartet um 25 Basispunkte erhöht, für den Rest des Jahres aber zwei weitere Zinserhöhungen in Aussicht gestellt. Am Markt war bis dahin nur mit einem weiteren Zinsschritt gerechnet worden. In Reaktion darauf gaben die US-Börsen am Vortag etwas nach. Die EZB hingegen hat die Zinsen erwartungsgemäß unverändert belassen und die Erwartungen an die erste Zinserhöhung weiter nach hinten verschoben. Die Zinsen würden bis mindestens Sommer 2019 auf dem aktuellen Niveau bleiben, hieß es von der Notenbank.

Zwar hat die EZB angekündigt, ihre Anleihekäufe ab Oktober auf dann 15 Milliarden Euro pro Monat bis Jahresende herunterzufahren, doch war dies so erwartet worden. "Die EZB kann einfach nicht mehr kaufen", sagt Ulrich Leuchtmann, Devisenanalyst bei der Commerzbank. Denn der Bestand an Bundesanleihen nähere sich der Obergrenze von 33 Prozent. "Taubenhaft ist vor allem der Ausblick", meint er. Bisher sei die erste Zinserhöhung zum Ende des zweiten Quartals 2019 erwartet worden. Nun werde der Markt den ersten Zinsschritt Richtung September 2019 verschieben.

Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken



Die asiatischen Börsen gaben am Donnerstag nach.

In Tokio schloss der Nikkei 225 0,99 Prozent tiefer bei 22.738,61 Punkten.

Auch in China überwogen die Verkäufe. Während der Shanghai Composite bis Handelsschluss um 0,18 Prozent auf 3.044,16 Indexpunkte abgab, fiel der Hang Seng in Hongkong um 0,93 Prozent auf 30.440,17 Zähler.

Die US-Notenbank hat die geldpolitischen Zügel etwas angezogenen, was die Aktienkurse belastete. Sie hat wie erwartet die Leitzinsen erhöht. Darüber hinaus haben die Währungshüter für das Gesamtjahr vier Zinserhöhungen statt zuvor drei in Aussicht gestellt.

Das Interesse der Anleger gilt nun den weiteren anstehenden Notenbanksitzungen. Am Donnerstag tagt die Europäische Zentralbank (EZB), am Freitag die Bank of Japan.

Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken



Top Themen

Draghi: Unsicherheit über Wachstumsausblick hat zugenommen
Mario DraghiGERRY WEBEREuroEZBGRENKEVolkswagenEZB

News-Ticker

Weitere anzeigen

Legende

= Top-News
= Wichtige Nachrichten

Marktübersicht

  • Indizes
  • Rohstoffe
  • Devisen
  • HotStuff
Indizes Vergleichscharts
DAX
TecDAX
Dow Jones
Nasdaq Comp.
Anzeige

Börsenöffnungszeiten

Frankfurt
XETRA
New York
London
Tokio
Wien
Zürich
Feiertage

Wirtschaftsdaten

DatumTermin
14.06.2018
00:00
Die Zinssatzentscheidung der chilenischen Zentralbank
14.06.2018
01:01
RICS Immobilienpreisbilanz
14.06.2018
01:50
Ausländische Investitionen in japanische Aktien
14.06.2018
01:50
Investitionen in ausländische Anleihen
14.06.2018
02:00
EcoFin-Treffen
zum Wirtschaftskalender

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

Adyen B.V. Parts Sociales600,00
3,36%
Adyen BV Parts Sociales Jahreschart
Apple Inc.190,18
1,01%
Apple Jahreschart
Audi AG718,00
-0,55%
Audi Jahreschart
Ceconomy St.4,61
-1,77%
Ceconomy St Jahreschart
Citigroup Inc.59,91
-1,66%
Citigroup Jahreschart
Facebook Inc.134,60
0,27%
Facebook Jahreschart
GERRY WEBER AG3,13
-4,13%
GERRY WEBER Jahreschart
HeidelbergCement AG56,82
-0,18%
HeidelbergCement Jahreschart
Microsoft Corp.95,34
0,36%
Microsoft Jahreschart
Snap Inc. (Snapchat)5,98
-0,33%
Snap Jahreschart
thyssenkrupp AG19,50
-2,89%
thyssenkrupp Jahreschart
Volkswagen (VW) St.138,80
-2,94%
Volkswagen (VW) St Jahreschart
Wirecard AG174,15
3,66%
Wirecard Jahreschart

Börsenchronik - Was war am ... ?

Erfahren Sie hier, welche Ereignisse das Börsengeschehen an einem Handelstag Ihrer Wahl beeinflusst und wie sich die Märkte am jeweiligen Tag entwickelt haben. Wählen Sie ein Datum aus dem Kalender und Sie erhalten den zugehörigen Marktbericht unserer Rubrik "Heute im Fokus".

Märkte im Fokus: Suche nach Datum

GO

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Aurora Cannabis IncA12GS7
Apple Inc.865985
BMW AG519000
Allianz840400
BASFBASF11
Amazon906866
SAP SE716460
E.ON SEENAG99
Siemens AG723610
adidas AGA1EWWW
Wirecard AG747206
Deutsche Telekom AG555750