aktualisiert: 16.08.2022 14:05

Dow schließt fester -- DAX verlässt Handel etwas höher -- Henkel mit Gewinnrückgang -- HelloFresh profitiert vom US-Geschäft -- Nordex bestätigt Jahresprognose -- ENCAVIS, Deutsche Telekom im Fokus

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Loeb steigt als Investor bei Disney ein und stellt Ansprüche. Bed Bath & Beyond zündet erneut Kursrakete. VW und Mahindra schmieden Bündnis. Lufthansa: Ärger bei Tochter Eurowings Discover. Salzgitter setzt für den Fall von Gasrationierung für sich auf Ausnahmeregelungen. Fehlende Scheinwerfer bereiten Porsche Probleme. Gasumlage beträgt 2,4 Cent pro Kilowattstunde. BVB: Akanji könnte offenbar zu Inter Mailand wechseln.
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Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich zum Wochenstart ohne klare Richtung.

Der DAX eröffnete die Sitzung etwas höher und wechselte anschließend mehrfach zwischen Gewinn- und Verlustzone. Zum Handelsschluss legte er letztlich 0,15 Prozent auf 13.816,61 Punkte zu. Der TecDAX fiel letztlich 0,12 Prozent zurück auf 3.188,31 Zähler, nachdem er mit einem kleinen Plus gestartet war.

Anzeichen eines nachlassenden US-Inflationsdrucks hatten den Börsen zuletzt etwas nach oben verholfen. Dennoch waren die Inflations- und Zinssorgen nach wie vor nicht vergessen und so zollte der deutsche Leitindex seiner jüngsten Rally etwas Tribut. "Die Frage ist, ob die Realität die Märkte nicht auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Dass die Energie- und Rohstoffpreise immer noch deutlich zu hoch sind und die Inflation noch Welten von dem Zielwert der Fed von zwei Prozent liegt, stört niemanden", zitierte die Deutsche Presse-Agentur Christian Henke, Analyst beim Broker IG. Aus China kamen derweil schwache Wirtschaftsdaten. Um die Wirtschaft zu stützen, senkte Chinas Zentralbank daher überraschend den Zinssatz für einjährige Refinanzierungsgeschäfte mit den Banken.

Auf Unternehmensseite standen am Montag unter anderem Henkel und HelloFresh mit Zahlen im Fokus der Anleger. Darüber hinaus sorgte die am Montag verkündete Gasumlage von 2,4 Cent pro Kilowattstunde für reichlich Gesprächsstoff.

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Anleger an den europäischen Aktienmärkte zeigten sich am Montag eher zurückhaltend.

Der EURO STOXX 50 notierte schlussendlich mit einem leichten Plus von 0,35 Prozent bei 3.789,62 Punkten, nachdem er den Großteil des Tages an der Nulllinie verbracht hatte. Zuvor war er etwas fester gestartet.

Positive Vorgaben kamen von den US-Börsen, die vor dem Wochenende einen guten Lauf hatten. "Es wäre aber zu früh, Inflations-, Zins- und Konjunktursorgen ad acta zu legen", warnten die Experten der Landesbank Helaba laut der Deutschen Presse-Agentur mit Verweis auf die weiter vorhandenen geopolitischen Risiken, "die schnell wieder durchschlagen könnten." Daneben rückten erneut einige Unternehmen mit ihren Zahlenvorlagen in den Fokus der Anleger.

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Die Wall Street konnte am Montag ihre anfänglichen Verluste klar hinter sich lassen.

Zwar war der Dow Jones zunächst mit einem Abschlag gestartet, doch konnte er im weiteren Handelsverlauf in die Gewinnzone vorrücken und schloss somit 0,45 Prozent stärker bei 33.912,44 Punkten. Auch der technologielastige NASDAQ Composite konnte ins Plus drehen, zur Schlussglocke stand damit ein Gewinn von 0,62 Prozent bei 13.128,05 Zählern auf der Kurstafel.

"Das Ausmaß dieser Bärenmarktrallye hat viele überrascht, uns eingeschlossen", schrieben die Marktstrategen von Morgan Stanley in einem aktuellen Kommentar. Geschürt worden sei die Erholung von einer Kombination aus besser als befürchtet ausgefallenen Unternehmensgewinnen im zweiten Quartal und der anhaltenden Hoffnung auf einen weniger restriktiven geldpolitischen Kurs der US-Notenbank.

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Die asiatischen Börsen präsentierten sich zum Wochenstart uneinheitlich.

In Tokio legte der Nikkei bis zum Handelsende um 1,14 Prozent auf 28.871,78 Punkte zu.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite derweil marginale 0,02 Prozent tiefer bei 3.276,09 Zählern. Der Hang Seng in Hongkong gab letztlich um 0,67 Prozent auf 20.040,86 Einheiten nach.

Positive Vorgaben kamen von der Wall Street, die am Freitag mit einem kräftigen Plus geschlossen hatte. Stützend wirkten unter anderem Hoffnungen, dass die Inflation ihren Höhepunkt erreicht haben könnte. Daneben erholte sich die japanische Wirtschaft weiter von den Folgen der Corona-Pandemie und ist das dritte Quartal in Folge gewachsen.

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