Aktien von Meta und NVIDIA stärker: Strategische Partnerschaft für KI-Infrastruktur der nächsten Generation

NVIDIA hat eine langfristige Kooperation mit Meta angekündigt, die mehrere Produktgenerationen umfassen soll. Der Fokus liegt auf der Verbesserung von KI-Infrastruktur.
Werte in diesem Artikel
• Meta und NVIDIA mit strategischer Partnerschaft
• Fokus auf Verbesserung von KI-Infrastruktur
• Aufbau hypomoderner Rechenzentren
Facebook-Mutter Meta und Chipriese NVIDIA haben eine mehrjährige strategische Partnerschaft angekündigt, mit dem Ziele die langfristige Roadmap für die KI-Infrastruktur voranzutreiben. Dabei baut der groß angelegte Einsatz der NVIDIA-Technologie der bestehenden Beziehung mit Meta auf.
Im Rahmen der Zusammenarbeit plant Meta den Aufbau hypermoderner Rechenzentren, die sowohl für das Training als auch für die Inferenz von KI-Modellen optimiert werden. Die geplante Infrastruktur soll Millionen von NVIDIA-GPUs der Blackwell- und Rubin-Generationen sowie NVIDIA-CPUs umfassen. Zusätzlich werden Spectrum-X Ethernet-Switches von NVIDIA in Metas Facebook Open Switching System integriert. Insgesamt sollen die avisierten Fortschritte zu erheblichen Verbesserungen der Leistung pro Watt führen und effizientere KI-Operationen in großem Maßstab führen.
Industrielle KI-Infrastruktur für Milliarden Nutzer
"Niemand setzt KI in dem Umfang ein wie Meta - indem es Spitzenforschung mit einer Infrastruktur im industriellen Maßstab verbindet, um die weltweit größten Personalisierungs- und Empfehlungssysteme für Milliarden von Nutzern zu betreiben. Durch die intensive Zusammenarbeit bei der Entwicklung von CPUs, GPUs, Netzwerken und Software stellen wir den Forschern und Ingenieuren von Meta die gesamte NVIDIA-Plattform zur Verfügung, damit sie die Grundlage für die nächste KI-Generation schaffen können", sagte Jensen Huang, Gründer und CEO von NVIDIA in der zugehörigen Pressemitteilung.
"Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit NVIDIA auszuweiten, um führende Cluster mit ihrer Vera Rubin-Plattform zu bauen und jedem auf der Welt persönliche Superintelligenz zu liefern", erklärte Mark Zuckerberg, Gründer und CEO von Meta in der Mitteilung.
Arm-basierte Prozessoren für Effizienzsteigerung
Die beiden Technologiekonzerne setzen ihre Kooperation beim Einsatz der Arm-basierten NVIDIA Grace CPUs fort. Diese Prozessoren sollen in Metas Produktionsumgebungen deutliche Verbesserungen bei der Leistung pro Watt erzielen und sind Teil der langfristigen Infrastrukturstrategie des Unternehmens.
Die Zusammenarbeit markiert den ersten großangelegten Einsatz von reinen NVIDIA-Grace-Systemen. Unterstützt wird dies durch gemeinsame Entwicklungsarbeit und Softwareoptimierungen in CPU-Ökosystem-Bibliotheken, um die Energieeffizienz mit jeder Generation zu verbessern.
Darüber hinaus arbeiten die Unternehmen am Einsatz von NVIDIA Vera CPUs. Eine umfangreiche Implementierung dieser Prozessoren könnte bereits 2027 erfolgen, was Metas energieeffiziente KI-Rechenkapazitäten weiter ausbauen und das breitere Arm-Software-Ökosystem voranbringen würde.
Vereinheitlichte Systemarchitektur über alle Standorte
Meta plant die Implementierung von GB300-basierten Systemen des Chipherstellers und wird eine einheitliche Architektur schaffen. Diese soll sich über lokale Rechenzentren und NVIDIA-Cloud-Partner-Deployments erstrecken, um den Betrieb zu vereinfachen und gleichzeitig Leistung und Skalierbarkeit zu maximieren.
Der Social-Media-Konzern hat zudem die NVIDIA Spectrum-X Ethernet-Netzwerkplattform über seine gesamte Infrastruktur hinweg übernommen. Die Plattform soll KI-skalierbare Netzwerke bereitstellen und vorhersehbare Leistung bei niedriger Latenz gewährleisten, während Auslastung sowie Betriebs- und Energieeffizienz verbessert werden.
Datenschutz für WhatsApp durch Confidential Computing
Für WhatsApp hat Meta NVIDIA Confidential Computing für die private Verarbeitung implementiert. Diese Technologie ermöglicht KI-gestützte Funktionen über die gesamte Messaging-Plattform hinweg, während gleichzeitig die Vertraulichkeit und Integrität der Nutzerdaten gewährleistet bleiben.
Die beiden Konzerne arbeiten daran, die NVIDIA Confidential Computing-Fähigkeiten über WhatsApp hinaus auf weitere Anwendungsfälle im Meta-Portfolio auszudehnen und datenschutzverbesserte KI in großem Maßstab zu unterstützen.
So bewegen sich die Aktien von Meta und NVIDIA
Im NASDAQ-Handel schloss die Meta-Aktie 0,61 Prozent im Plus bei 643,22 US-Dollar. Für das NVIDIA-Papier ging es derweil 1,63 Prozent auf 187,98 US-Dollar nach oben.
Redaktion finanzen.net
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