20.09.2021 23:54

Startup schneller als Tesla, Ford und GM: Erster Elektro-Pickup rollt vom Band

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Während Tesla-Fans weiter auf den Cybertruck warten, hat ein US-Startup den Elektroautopionier links überholt und den ersten Elektro-Pickup auf den Markt gebracht.
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• R1T von Rivian rollt vom Band
• Erster Elektro-SUV kommt auf die Straßen
• Tesla, GM und Ford überholt


Pickups gehören in den Vereinigten Staaten zum Straßenbild. Doch eine Elektrovariante der beliebten US-Fahrzeuge ist bislang noch nicht auf dem Markt, obwohl bei vielen Autobauern diesbezüglich die Planungen heiß laufen. Sowohl General Motors als auch Ford haben Pläne für einen Pickup-Stromer präsentiert, die wohl größten Erwartungen haben Pickup-Fans aber möglicherweise an den Elektroautopionier Tesla, der mit seinem außergewöhnlichen Cybertruck die Messlatte hoch gelegt hat. Tesla-Fans werden sich aber wohl bis 2022 gedulden müssen, der Produktionsstart für den Cybertruck wurde im Sommer nach hinten verschoben. Und auch auf die angekündigten Fahrzeuge von GM und Ford warten potenzielle Käufer von strombetriebenen Pickups bislang vergeblich: Der MC Hummer EV von General Motors soll Ende des Jahres an den Start gehen, der Ford F-150 Lightning soll erst 2022 kommen.

Rivian prescht vor

Doch was die großen Autobauer bislang nicht geschafft haben, konnte ein kleineres US-Startup realisieren: Rivian hat den ersten Elektro-Pickup auf die Straße gebracht. Das erste Serienmodell des R1T hat die Produktionshallen im Rivian-Werk im US-Bundesstaat Illinois verlassen, wie Rivian-Chef Robert RJ Scaringe auf Twitter mitteilte.

Damit hat Rivian in dem voraussichtlich hart umkämpften SUV-Markt einen entscheidenden Meilenstein vor den größten Rivalen erreicht.

Launch-Edition für 75.000 Euro

An dem Fahrzeug wurde über einen Zeitraum von zehn Jahren gearbeitet. Produziert werden soll zunächst die Launch Edition, bis Januar plant Rivian, zunächst die Vorbesteller zu bedienen. Käufer, die im Vertrauen auf einen Marktstart bereits Vorbestellungen getätigt haben, müssen 67.500 US-Dollar, rund 75.000 Euro, für den Elektro-Pickup auf den Tisch legen.

Die ersten Fahrzeuge sollen knapp 500 Kilometer mit einer vollen Akkuladung fahren, andere Versionen, darunter auch ein Fahrzeug mit einer Reichweite von rund 644 Kilometern, sollen später folgen. Dem Vernehmen nach soll es 50 Minuten dauern, den Akku auf 80 Prozent seiner Kapazität zu laden.

Wie viele Fahrzeuge Rivian bereits produziert hat und wie die Pläne zum Hochfahren der Produktion aussehen, blieb bislang aber offen.

Rivian-Börsengang in den Startlöchern

Die Markteinführung des ersten Elektro-Pickup kommt nur wenige Wochen, nachdem Rivian bei der SEC Unterlagen für einen Börsengang eingereicht hat. Beobachter halten ein IPO noch im September für möglich, bis zum Jahresende soll das Unternehmen den Gang aufs Parkett aber wohl geschafft haben.

Dabei kann der Tesla-Konkurrent auf namhafte Investoren zählen: Neben dem Fonds des Starinvestors George Soros ist auch BlackRock investiert. Auch der Internetkonzern Amazon hält Anteile am Unternehmen, ebenso wie Konkurrent Ford, der mit 500 Millionen US-Dollar bei Rivian eingestiegen sein soll.

Redaktion finanzen.net

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