12.09.2017 17:53
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Elon Musks Firmenimperium: Warum SpaceX und Tesla sich wunderbar ergänzen

Synergien: Elon Musks Firmenimperium: Warum SpaceX und Tesla sich wunderbar ergänzen | Nachricht | finanzen.net
Synergien
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Elon Musk leitet nicht nur den Tesla-Konzern, er steht auch SpaceX vor. Und auch wenn die beiden Unternehmen ansonsten scheinbar wenig verbindet, so kann der Elektroauto-Hersteller doch sehr vom Raumfahrtkonzern profitieren.
Der Multimilliardär Elon Musk hält rund ein Drittel der Tesla-Aktien. Über seine Beteiligung an der nicht-börsennotierten Space Exploration Technologies Corporation (SpaceX) konnte lange nur spekuliert werden - bis Ende 2016. Im November vergangenen Jahres wurden Dokumente bei der Federal Communications Commission (FCC) - der Zulassungsbehörde für Kommunikationsgeräte in den USA - eingereicht, aus denen hervorging, dass Elon Musk 54 Prozent der ausgegebenen SpaceX-Aktien und 78 Prozent der Stimmrechte kontrolliert.

Auf den ersten Blick haben die beiden Konzerne zwar wenig Gemeinsamkeiten, aber hinter den Kulissen findet ein reger Austausch statt. Die Zusammenarbeit reicht dabei von der Materialentwicklung über die Softwareprogrammierung bis hin zum Managementaustausch.

Hilfreicher Ideenaustausch

Sowohl Tesla als auch SpaceX haben große Ziele: Die einen wollen mit Elektroautos den Massenmarkt erobern, die anderen wollen Menschen zum Mars bringen. Mit solchen Visionen sind beide Konzerne Anziehungspunkt für die besten Talente und Spitzenkräfte in ihren jeweiligen Fachgebieten.

Die Beschäftigten arbeiten jedoch nicht wirklich für Tesla oder SpaceX - sie arbeiten für Elon Musk, beschreibt Technologie-Analyst Gene Munster von Loup Ventures die Situation. Ein großer Vorteil dieser Vernetzung der beiden Unternehmen besteht darin, dass sie sich gegenseitig mit Brain Power unterstützen können.

Ein Beispiel dafür, wie hilfreich dieser Ideenaustausch sein kann, wurde bei der Vorstellung des letzten Tesla-Quartalsberichts deutlich: Weil Tesla-Ingenieure bei Qualitätsproblemen mit einem Aluminium-Gussteil nicht mehr weiter wussten, wandten sie sich an ihre Kollegen bei SpaceX. Der Lösungsvorschlag der SpaceX-Ingenieure führte schließlich dazu, dass bei Tesla pro hergestelltem Auto acht Stunden Arbeitszeit eingespart werden können - eine Ewigkeit in der Automobilproduktion.

Reger Managementaustausch

Dieser Austausch funktioniert nicht nur bei Fachkräften, sondern auch auf Leitungsebene. Seine Manager sieht Musk offenbar als Talentpool, auf den er je nach Bedarf zugreifen kann.

So kommt es vor, dass bei einem Ausscheiden eines Managers seine Position vorübergehend von einem Entscheidungsträger eines anderen Musk-Unternehmens in Doppelfunktion ausgefüllt wird, bis ein passender Ersatz gefunden ist.

Außerdem sitzen neben Elon Musk auch noch sein Bruder Kimbal Musk, Wagniskapitalgeber Steve Jurvetson und Antonio Gracias von Valor Equity Partners im Board - sowohl bei Tesla als auch bei SpaceX.

Schnittpunkt: Materialwissenschaft

Überschneidungen gibt es auch in der Materialwissenschaft: Sowohl beim Automobil- als auch beim Raketenbau kommt nämlich der Entwicklung von stärkeren, leichteren und billigeren Materialien eine große Bedeutung zu.

Dass in diesem Gebiet eine enge Zusammenarbeit als vorteilhaft gilt, zeigt sich schon daran, dass sich Tesla und SpaceX mit Charles Kuehmann einen Vize-Präsidenten für die Materialentwicklung teilen. Außerdem halten die Material-Teams beider Konzerne gemeinsame Meetings ab - zum Brainstorming und Gedankenaustausch.

Die beiden Unternehmen aus Musks Imperium haben zudem bereits gemeinsam eine Software entwickelt, die Materialmerkmale und -daten katalogisiert und in ein Analyse-Tool überführt. Auch hier war die Zusammenarbeit hilfreich.

Kulturelle Verbundenheit

Insgesamt herrscht zwischen den beiden Konzernen ein Gefühl der Verbundenheit und ein gemeinsames Streben nach Erfolg. So wird beispielsweise ein erfolgreicher SpaceX-Raketenstart auch von Tesla-Beschäftigten gefeiert, während bei SpaceX wiederum viele Angestellte einen Tesla in der Garage stehen haben.

Großes Synergiepotential

Analysten sehen jedoch noch weitere Überschneidungen bei den beiden Musk-Firmen: Viele glauben, dass die Satelliten-Expertise von SpaceX eine große Hilfe für Tesla bei der Entwicklung eines autonomen Fahrsystems sein kann. Damit hätte Tesla auf diesem Gebiet einen bedeutenden Vorsprung gegenüber den traditionellen Automobilherstellern.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Kevork Djansezian/Getty Images, Jason Merritt/Getty Images for Tesla, Justin Sullivan/Getty Images

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04.10.2017Tesla SellStandpoint Research
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