DAX beendet Handel tiefrot -- US-Börsen schwächer -- Morgan Stanleys Kursziel für NVIDIA sorgt vor Bilanz für Aufsehen -- Cloudflare, Rheinmetall, D-Wave, Xpeng, Healthineers im Fokus
Nach Aktienverkauf von Top-Managern: Sind institutionelle Anleger von der DroneShield-Aktie jetzt abgeschreckt? Home Depot mit Gewinnwarnung. Xiaomi schlägt mit Gewinn- und Umsatzplus die Markterwartungen. Novo Nordisk setzt Eli Lilly mit gesenkten US-Preisen unter Druck. Akzo Nobel fusioniert mit Axalta. RTL senkt Jahresausblick. SFC Energy noch verhaltener bei Prognose. Vereinigte Arabische Emirate erteilen Airbus Großauftrag.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt gab am Dienstag weiter deutlich nach.
So eröffnete der DAX bereits tief im Minus und stand auch anschließend klar im Minus. Stellenweise kam er dabei auch der 23.000-Punkte-Marke sehr nah. Er verabschiedete sich 1,74 Prozent niedriger bei 23.180,53 Punkten.
Auch der TecDAX gab kräftig ab, nachdem er schon mit einem Abschlag gestartet war. Sein Schlussstand: 3.417,38 Punkte (-1,71 Prozent).
In der Vorwoche hatte es noch so ausgesehen, als ob der Oktober-Rekord bei 24.771 Punkten wieder angelaufen würde. Inzwischen sichern die Anleger aber immer mehr ihre Gewinne.
Zudem herrscht die Sorge, dass die US-Notenbank die Zinsen im Dezember nicht weiter senken wird - eine Aussicht, die gerade zinssensitive Wachstumswerte belastet. Umso gespannter und auch ängstlicher wartet der Markt auf den Quartalsbericht des KI-Riesen NVIDIA am Mittwochabend.
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Europas Börsen verbuchten am Dienstag kräftige Verluste.
So startete der EURO STOXX 50 bereits tiefer und blieb auch im Anschluss in rotem Terrain. Er beendete die Sitzung um 1,90 Prozent leichter bei 5.533,53 Punkten.
Nach schwachen Vorgaben aus den USA und dort vor allem aus dem Technologiebereich rutschten auch in Asien die Kurse deutlich ab. Die Risikoscheu der Marktteilnehmer steigt immer weiter, denn mit den Quartalszahlen von NVIDIA am Mittwoch und dem US-Arbeitsmarktbericht für September am Donnerstag stehen die wichtigsten Daten der Woche noch an.
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Anleger an der Wall Street blieben am Dienstag zurückhaltend.
Der Dow Jones beendete den Handelstag 1,07 Prozent tiefer bei 46.091,68 Punkten.
Der NASDAQ Composite schloss unterdessen mit einem Abschlag von 1,21 Prozent bei 22.432,85 Indexpunkten.
Auch am Dienstag blieb der Verkaufsdruck an den US-Aktienmärkten bestehen. Anleger warten bereits gespannte auf den Quartalsbericht des KI-Champions NVIDIA am Mittwoch sowie auf die verspäteten Arbeitsmarktdaten am Donnerstag und übten sich daher in Vorsicht.
Die wichtigsten Börsen in Fernost wiesen am Dienstag rote Vorzeichen aus.
In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 225 mit einem Verlust von 3,22 Prozent bei 48.702,98 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite daneben bis Handelsende 0,81 Prozent auf 3.939,81 Zähler.
Unterdessen gab in Hongkong der Hang Seng letztlich 1,72 Prozent auf 25.930,03 Einheiten ab.
Nach Ansicht des Marktexperten Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management gab Japan den Ton für die Region vor. Die Erschütterungen aus Tokio seien bis nach Sydney zu spüren gewesen. Dabei habe es sich um einen breit angelegten Ausverkauf über den Technologiesektor hinaus gehandelt. Negative Signale kamen vom anhaltenden Anstieg der Renditen langlaufender japanischer Staatsanleihen. Der Markt befürchte einen größer als bislang erwarteten Nachtragshaushalt, merkten die Marktstrategen der Deutschen Bank dazu an.
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