03.11.2017 21:35

Apple-Aktie steigt und steigt nach guten Quartalszahlen - Allzeithoch

Anleger im Glück: Apple-Aktie steigt und steigt nach guten Quartalszahlen - Allzeithoch | Nachricht | finanzen.net
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Der iPhone-Hersteller Apple hat seine Zahlen für das vierte Quartal 2017 vorgelegt.
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Apple hat seine einjährige Erholung dank einer starken iPhone-Nachfrage im Schlussquartal fortgesetzt und mehr verdient und umgesetzt als erwartet. Für das laufende erste Geschäftsquartal erwartet der Technologiekonzern einen Rekordumsatz, getrieben durch den Absatz des bislang teuersten iPhone-Modells der Unternehmensgeschichte. Das kam am Markt gut an. Die Apple-Aktie zog bereits im nachbörslichen Donnerstagshandel deutlich an. Mit einem Plus von über vier Prozent haben die Papiere im vorbörslichen Handel am Freitag bei 175 Dollar ein neues Allzeithoch erreicht. An der US-Computerbörse Nasdaq stiegen die Papiere in der Spitze um 3,66 Prozent auf das Rekordhoch von 174,25 US-Dollar. Damit näherte sich die Börsenkapitalisierung des Unternehmens von 900 Milliarden US-Dollar stark an. Zur Schlussglocke legten die Papiere um 2,61 Prozent auf knapp 172,50 Dollar zu.

Damit ist die Aktie rund 50 Prozent teurer als noch Ende 2016 - der Börsenwert stieg damit in den vergangenen zehn Monaten um 300 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: SAP - das wertvollste deutsche Unternehmen - kommt aktuell auf einen Börsenwert von umgerechnet etwas mehr als 140 Milliarden Dollar.

Jüngster Kurstreiber waren die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr und das laufende Quartal mit dem Weihnachtsgeschäft. Hier stellte Apple einen Umsatz von bis zu 87 Milliarden Dollar in Aussicht. Das wäre deutlich mehr als die 78 Milliarden Dollar vor einem Jahr - die bereits ein Bestwert waren. Vor allem der Verkauf des neuen iPhone X soll viel Geld in die Kasse spülen. Zur Markteinführung des Telefons am Freitag bildeten sich rund um die Welt wieder Schlangen vor Läden des Konzerns. Daneben hat Apple in diesem Herbst mit dem iPhone 8 und 8 Plus gleich drei neue Telefone auf den Markt gebracht.

In dem Ende September abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal verdiente Apple knapp 11 Milliarden Dollar, rund 19 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um zwölf Prozent auf etwas über 50 Milliarden Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten im Konsens mit einem Gewinn von 1,87 Dollar je Anteil bei Einnahmen von 50,69 Milliarden Dollar gerechnet. Abgesehen von den soliden Zahlen habe Apple es zuletzt auch geschafft, seine Lieferkette zu optimieren, schrieb Nomura-Analyst Jeffrey Kvaal in einer Studie vom Freitag. Er gehe davon aus, dass die Erwartungen an den Konzern noch steigen werden. Bei dem japanischen Analysehaus selbst geht man auf Zwölfmonatssicht von einem Kursziel bei 185 Dollar aus.

Der Absatz des Kultsmartphones stieg im Vorjahresvergleich um 2,6 Prozent auf 46,7 Millionen Geräte. Die Nachfrage nach dem iPhone, das rund zwei Drittel zum Gesamtumsatz beisteuert, und der Anstieg der Verkauf von iPad-Tablets und Macintosh-Rechnern bescherten Apple den vierten Anstieg des Quartalsumsatzes und den dritten des Quartalsgewinns in Folge. Der Umsatz in China, einem für Apple wichtigen Markt, legte erstmals seit Anfang 2016 wieder zu.

Die neuen Smartphonemodelle iPhone 8 und iPhone 8 Plus, die am 22. September in die Verkaufsregale kamen, gaben dem Umsatz im Schlussquartal zwar einen Schub - aber bei weitem keinen so kräftigen wie sonst üblich.

Für das laufende Quartal erwartet Apple einen Umsatz von 84 bis 87 Milliarden Dollar, das ist weit mehr als der bisherige Umsatzrekord von 78,35 Milliarden Dollar in den letzten drei Monaten 2016.

Mit der kontinuierlichen Hausse nähert sich der Börsenwert von Apple langsam aber sicher der 900 Milliarden-Dollar-Marke. Auf Basis des Schlusskurses des regulären Handels an der Wall Street beläuft sich diese Kennzahl noch auf über 868 Milliarden Dollar - schon damit ist Apple das derzeit mit Abstand wertvollste Unternehmen. Schärfster Verfolger ist die Google-Muttergesellschaft Alphabet mit 718 Milliarden Dollar.

DJG/DJN/sha/gos

Dow Jones und dpa-AFX

Bildquellen: Brendan Howard / Shutterstock.com, Iakov Filimonov / Shutterstock.com

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