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15.04.2019 17:53

KBA entdeckt anscheinend unbekannte Schummelsoftware bei Daimler - Aktie leichter

Dieselskandal: KBA entdeckt anscheinend unbekannte Schummelsoftware bei Daimler - Aktie leichter | Nachricht | finanzen.net
Dieselskandal
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Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat im Dieselskandal einem Zeitungsbericht zufolge eine bisher unbekannte Schummelsoftware bei Daimler entdeckt.
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Die Behörde habe ein formelles Anhörungsverfahren gegen den Autobauer wegen Verdachts auf eine weitere "unzulässige Abschaltvorrichtung" eingeleitet, berichtete die Bild am Sonntag. Betroffen sind demnach 60.000 Fahrzeuge vom Modell GLK 220 CDI mit der Abgasnorm 5, die zwischen 2012 und 2015 produziert wurden.

Dem Bericht zufolge ist die Behörde bereits im Herbst 2018 auf die umstrittene Softwarefunktion bei dem Motor OM 651 gestoßen. Weitere Emissionsmessungen bei einem GLK-Modell hätten den Verdacht erhärtet. So werde der gesetzliche Grenzwert für Stickoxide im Neuen Europäischen Prüfzyklus (NEFZ) nur eingehalten, wenn die sogenannte Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung aktiv ist. Im Straßenbetrieb werde die Funktion dagegen deaktiviert und der Grenzwert von 180 Milligramm pro Kilometer deutlich überschritten.

Eine Daimler-Sprecherin bestätigte das Anhörungsverfahren: "Wir kooperieren vollumfänglich mit dem Kraftfahrt-Bundesamt und prüfen den beschriebenen Sachverhalt. Im Rahmen des Anhörungsverfahrens werden wir dem KBA unsere Sichtweise darlegen."

Das KBA hat bereits in mehreren Fällen amtliche Rückrufe gegen Daimler ausgesprochen. Bislang sind 280.000 Fahrzeuge in Deutschland betroffen. Zwar führt Daimler die Rückrufe durch, hat aber Widerspruch gegen sämtliche Bescheide eingelegt.

Das KBA soll der Zeitung zufolge herausgefunden haben, dass die nun entdeckte Funktion bei Software-Updates von Daimler unbemerkt entfernt wurde. "Die Behauptung, dass wir mit der freiwilligen Service-Maßnahme etwas 'verbergen' wollen, ist unzutreffend", teilte die Daimler-Sprecherin mit. "Selbstverständlich halten wir uns bei der Abwicklung der angekündigten freiwilligen Service-Maßnahme für über 3 Millionen Mercedes-Benz Fahrzeuge im Feld an den mit dem BMVI und dem KBA vereinbarten Genehmigungsprozess."

Im Mittagshandel verlor die Daimler-Aktie 0,83 Prozent auf 56,20 Euro - bis zum Handelsschluss schrumpfte das Minus auf 0,32 Prozent bei 56,49 Euro pro Anteilsschein.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: sippakorn / Shutterstock.com, Frank Gaertner / Shutterstock.com

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