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aktualisiert: 10.02.2020 22:32
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DAX schließt im Minus -- US-Börsen fester -- Daimler streicht wohl mehr Stellen als geplant -- Tesla-Aktie wieder im Rallymodus -- Michelin, Bayer, thyssenkrupp, TeamViewer, ISRA VISION im Fokus

Deutsche Bank stärkt Kernkapital um mindestens 1 Milliarde Dollar. ams will mit OSRAM Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag schließen. Geely: Führen Gespräche über Zusammenlegung mit Volvo Cars. Trump kündigt 'sehr ernsthafte' Handelsgespräche mit der EU an. Commerzbank erwägt offenbar Verzicht auf M-Bank-Verkauf.

Marktentwicklung


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Der deutsche Aktienmarkt ging verhalten in die neue Woche.

Der DAX präsentierte sich nach einem schwachen Start auch weiterhin mit leichterer Tendenz. Zum Handelsende verlor der deutsche Leitindex 0,15 Prozent auf 13.494,03 Punkte. Der TecDAX war nahezu unverändert in den Tag gestartet und schloss auch nur mit einem kleinen Gewinn von 0,10 Prozent bei 3.182,38 Einheiten.

Anleger auf dem deutschen Börsenparkett warteten nach der starken Vorwoche am Montag erst einmal ab. "Das Virus bleibt das große Thema an den Börsen", sagte Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners. Die Zahl neuer Infektionen und Todesopfer steigt weiter, was die Anleger vorsichtiger werden lässt. "Einerseits haben alle Angst, eine Fortsetzung der Rally zu verpassen", sagte Altmann. Zugleich gebe es jedoch auch Sorgen vor fallenden Kursen aufgrund der wirtschaftlichen Folgen des Virus.

Daneben rückten Strafzölle wieder in das Blickfeld der Marktteilnehmer, nachdem die USA am Wochenende Sonderabgaben auf weitere Stahl- und Aluminium-Produkte aus aller Welt in Kraft setzten.

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Anleger an Europas Börsen blieben am Montag in Deckung.

Der EuroSTOXX 50 beendete den Tag 0,14 Prozent schwächer bei 3.793,18 Punkten. Er hatte den Handel schon mit einem kleinen Abschlag begonnen.

Angesichts steigender Opfer- und Infiziertenzahlen hielt die Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus-Ausbruchs die Börsen weiterhin fest im Griff. In China kehrt man nach den Zwangsferien so langsam wieder zum normalen Leben zurück. Doch zum einen bleiben zahlreiche Beschränkungen weiterhin bestehen, zum anderen könnte das Ende der Pause die Ansteckungsgefahr wieder ansteigen lassen.

"Was das Virus angeht, bleibt die entscheidende Frage, ob die Experten Recht behalten, dass die Epidemie in zwei oder drei Wochen ihren Höhepunkt erreicht haben wird", kommentierte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst beim Brokerhaus CMC Markets. "Denn am Ende hilft alles Geld der Notenbanken nicht, wenn Firmen geschlossen bleiben, Lieferketten unterbrochen werden und der Konsum in hohem Maße darunter leidet."

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An den US-Börsen griffen die Anleger am Montag vermehrt zu.

Der Leitindex Dow Jones eröffnete schwächer und konnte im weiteren Handelsverlauf in die Gewinnzone vorrücken, wo er 0,6 Prozent fester bei 29.276,78 Punkten aus dem Handel ging. Auch der Techwerte-Index NASDAQ Composite war zuletzt um 1,13 Prozent auf 9.628,39 Zähler gestiegen, nachdem er zum Start noch abgegeben hatte. Zwischenzeitlich markierte der Techwerte-Index bei 9.628,66 Punkte ein neues Allzeithoch.

In China geht das Leben ein Stück weit wieder in den Normalzustand über. Unter den Anlegern blieben jedoch Zweifel, ob Peking die Coronaepedemie tatsächlich in dem behaupteten Maß im Griff hat. Inzwischen gibt es schon mehr Tote als bei der Sars-Epidemie vor 17 Jahren. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krankheit lassen sich noch nicht beziffern.

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Die Märkte in Fernost tendierten zum Wochenstart in verschiedene Richtungen.

In Tokio gab der Nikkei im Montagshandel um 0,60 Prozent nach auf 23.685,98 Punkte.

Der Shanghai Composite stieg derweil um 0,50 Prozent auf 2.890,49 Zähler, während der Hang Seng letztlich 0,59 Prozent einbüßte auf 27.241,34 Indexeinheiten.

Am Montag ging es an den Aktienmärkten in Asien überwiegend gen Süden, die Abwärtsdynamik war jedoch eher moderat. Mittlerweile hat das Coronavirus mehr Todesopfer gefordert als das SARS-Virus. Experten bezweifeln zunehmend, dass China die Epidemie unter Kontrolle hat.

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