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aktualisiert: 23.05.2022 22:03

Ukraine-Krieg im Ticker: DAX nach starken ifo-Daten im Plus -- US-Börsen schließen höher -- Daimler Truck steigt bei Manz ein -- Deutsche Euroshop, Siemens Energy, Siemens Gamesa, LEONI im Fokus

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Vertrag gekündigt: Polen will kein russisches Gas mehr beziehen. IWF korrigiert deutsche Wachstumsprognose für 2023 nach unten. Merck KGaA baut Produktionskapazitäten in Irland aus. EZB-Chefin Lagarde deutet erste Zinsanhebung im Juli an. Rheinmetall-JV erhält Großauftrag von E-Auto-Hersteller. S&P stockt Commerzbank-Rating auf. OMV-Tochter Borealis und Adnoc setzen Angebotspreis für Borouge-Aktie fest.
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Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am ersten Handelstag der neuen Woche freundlich.

Der DAX eröffnete deutlich höher und blieb auch im Anschluss fest. Die Gewinne fielen jedoch im Tagesverlauf kleiner aus. Letztendlich ging es für das Börsenbarometer aber um 1,38 Prozent nach oben auf 14.175,40 Punkte. Der TecDAX gewann zu Handelsbeginn ebenfalls hinzu und bewegte sich anschließend weiterhin in der Gewinnzone. Schlussendlich ging er 0,63 Prozent höher bei 3.092,70 Zählern aus dem Handel.

Die Commerzbank sprach mit Blick auf den deutschen Markt von einer Stabilisierung, nachdem auch in den USA die Indizes vor dem Wochenende kaum verändert geschlossen hatten. Die Anleger blieben jedoch vorsichtig, da auch die EZB immer mehr Signale in Richtung Zinswende gibt.

Konjunkturseitig stand am Vormittag der ifo-Geschäftsklimaindex im Vordergrund. Er ist der wohl wichtigste Frühindikator Deutschlands und deutlich besser ausgefallen als von Experten erwartet.

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An den europäischen Aktienmärkte ging es zum Wochenstart aufwärts.

Der Euro STOXX 50 stieg höher in den Handel ein und bewegte sich dann weiterhin im Plus. Am Abend stand noch ein Plus von 1,40 Prozent auf 3.708,39 Punkte an der Kurstafel.

"Die Risikobereitschaft nimmt langsam zu", sagte ein Marktteilnehmer laut Dow Jones Newswires angesichts der anfänglichen Gewinne an den europäischen Börsen. Die Sorge nehme zu, mögliche Kursgewinne zu verpassen, erläuterte auch Thomas Altmann von QC Partners gegenüber dpa-AFX. "Und so sehen wir wieder verstärkt Käufe am Aktienmarkt, auch wenn diese bisher noch nicht aus langfristiger Überzeugung getätigt werden", so der Portfolio-Manager.

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Zum Wochenbeginn ging es an den US-Börsen aufwärts.

Der Dow Jones baute seine Gewinne im Handelsverlauf aus. Mit einem Plus von 1,98 Prozent ging der US-Leitindex bei 31.880,64 Zählern in den Feierabend. Der NASDAQ Composite schloss mit einem Plus von 1,59 Prozent auf 11.535,27 Indexpunkte.

Für Zuversicht an den Börsen sorgten Aussagen von US-Präsident Joe Biden, nach denen dieser ein mögliches Überdenken der China-Zölle in Aussicht gestellt hat. Diese Strategie soll zeitnah mit Finanzministerin Janet Yellen besprochen werden. "Anleger sehen darin eine mögliche Deeskalation des Handelskrieges zwischen den beiden Wirtschafts-Supermächten", so Pierre Veyret vom Broker ActivTrades laut der Deutschen Presse-Agentur.

Für Unsicherheiten sorgten derweil nach wie vor der Krieg in der Ukraine, die hohe Inflation und steigende Zinssätze. Bidens Ankündigung alleine werde nicht reichen, um die Anleger nachhaltig zu besänftigen, ist sich Neil Wilson, Chefmarktanalyst von Markets.com, laut Dow Jones Newswires sicher.

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An den Börsen in Fernost zeigten sich zum Wochenstart gemischte Vorzeichen.

In Tokio schloss der Nikkei um 0,98 Prozent höher bei 27.001,52 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland ging der Shanghai Composite nach anfänglichen Verlusten kaum bewegt bei 3.146,86 Einheiten aus dem Handel (+0,01 Prozent). In Hongkong beendete der Hang Seng den Handel mit einem deutlichen Verlust von 1,19 Prozent bei 20.470,06 Zählern.

Befürchtungen bezüglich der hohen Inflation, steigender Zinsen und einer damit verbundenen Eintrübung der Weltwirtschaft belasteten die chinesischen Börsen. In Japan wurden dagegen Quartalsausweise heimischer Unternehmen gut aufgenommen.

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