28.09.2017 17:33

Bitcoin-Konkurrenz J-Coin: Japan plant eigene Kryptowährung

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Nachdem Japan die Kryptowährung Bitcoin bereits als offizielles Zahlungsmittel anerkannt hat, haben die japanischen Banken nun einen neuen Plan: Eine eigene Digitalwährung soll her.
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Wie die "Financial Times" berichtet, arbeite eine Vereinigung von Banken unter der Leitung der Mizuho Financial Group daran, eine eigene Kryptowährung in Japan einzuführen: den J-Coin.
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Japan zahlt am liebsten mit Bargeld

Nachdem in Japan im April dieses Jahres Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel anerkannt wurde, haben japanische Banken mit Unterstützung der japanischen Notenbank nun einen neuen Plan: Eine eigene Kryptowährung. Trotz der fortgeschrittenen Akzeptanz der Onlinemünze Bitcoin zahlt der Großteil der japanischen Bürger auch im digitalen Zeitalter am liebsten mit Bargeld. So werden laut "Financial Times" 70 Prozent des Geschäftsvolumens cash beglichen. Das bekommen vor allem die Banken zu spüren, denn die großen Bargeldmengen verursachen für die japanischen Geldhäuser durch den Transport und die Überwachung der Yen-Bargeldberge enorme Kosten.

Banken wollen den J-Coin

Nun hat ein Zusammenschluss japanischer Banken vor, eine neue Technologie zu entwickeln, um es den japanischen Bürgern zu ermöglichen, Einkäufe über das Smartphone mit einer eigenen Digitalwährung kostenlos abzuwickeln. Denn auch Kreditkarten gehören in Japan, aufgrund der Kosten, welche bei ihrer Nutzung entstehen, nicht zu den bevorzugten Zahlungsmitteln. Nun soll eine eigene Kryptowährung, welche das Bargeld im Verhältnis 1:1 ersetzen soll, Abhilfe schaffen. Neben den vereinfachten Transaktionen wollen die Banken die Konkurrenten AliPay, dem chinesischen Onlinebezahlsystem der Alibaba Group und Apple Pay, der US-Konkurrenz aus dem Hause Apple, damit ausstechen. Ebenfalls soll der J-Coin die japanische Wirtschaft ankurbeln. Die Banken, welche nun gemeinschaftlich an der Entwicklung der japanischen Kryptowährung arbeiten, schätzen, dass durch Schwarzmarkttransaktionen dem japanischen Staat Steuereinnahmen in Milliardenhöhe entgehen. Ganze 10 Milliarden Yen sollen nun durch die neue Kryptowährung wieder in die Staatskassen gespült werden.

J-Coin: Speicherung von Kundendaten?

Neben den Vorteilen, die wohl vor allem auf Seiten der japanischen Banken zu finden sind, ließe eine rein japanische Kryptowährung ebenfalls zu, dass persönliche Daten über das Kaufverhalten der Kunde von nationalen Firmen gespeichert werden. So könnten Unternehmen die Preise an das Kaufverhalten ihrer Kunden anpassen. Dass diese bei AliPay und somit auf der chinesischen Seite landen, wollen Japans Banken nämlich gleichzeitig durch die Einführung des japanischen Coins verhindern.
Eingeführt werden soll die Digi-Währung bereits zu den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio.

Redaktion finanzen.net

Weitere Infos:
Einführung in das Handeln mit Kryptowährungen

Bildquellen: Rawpixel / Shutterstock.com, Blend Images / Shutterstock.com

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