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aktualisiert: 10.11.2010 11:36
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Diese Aktienmärkte sind ein Muss für Anleger

Euro am Sonntag-Titel: Diese Aktienmärkte sind ein Muss für Anleger | Nachricht | finanzen.net
Die Perspektiven europäischer Aktienmärkte fallen unterschiedlich attraktiv aus
Euro am Sonntag-Titel
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Glanz und Elend: Die Wirtschaftskraft der europäi­schen Staaten und ihre Börsenentwicklung unterscheiden sich so stark wie seit Jahren nicht mehr. Anleger müssen deshalb umdenken. Die besten Investments.
€uro am Sonntag
von C. Platt, P. Gewalt und K. Schachinger, Euro am Sonntag

Stockholm ist eine Stadt des Wassers: 30 Prozent ihrer Fläche sind davon bedeckt. Ein Meerbusen der Ostsee umschließt Schwedens Hauptstadt im Osten. Im Westen bildet der Mälaren die natürliche Grenze. Luxushotels haben sich am Ufer des 1100 Quadratkilometer großen Sees breit gemacht und Ausflugsboote warten auf Touristen und Einheimische gleichermaßen.

Während es sich die Schweden, deren Wirtschaft 2010 um 4,4 Prozent wachsen wird, gut gehen lassen, herrscht in Griechenland Katzenjammer. Im Land der Reedereien und Bootsbesitzer ist Sparen angesagt. Die einschneidenden Maßnahmen der griechischen Regierung bremsen die Kauflust der Bürger. Die Wirtschaftsleistung wird 2010 wohl um fast vier Prozent zurückgehen.

Europa präsentiert sich derzeit als Region der zwei Geschwindigkei­ten. Auf der einen Seite stehen Länder mit hohem Wirtschaftswachstum und rosigen Aussichten, insbesondere Deutschland und die skandi­navischen Staaten. Auf der anderen Seite kämpfen Nationen wie Spanien, Großbritannien und Griechenland gegen ihre hohe Verschuldung und ihre schwache, manchmal sogar schrumpfende Wirtschaft (siehe Investor-Info unten). Das zeigt sich auch im höchst unterschiedlichen Verlauf der europäischen Börsen.

Durch die Finanzkrise ist die Diskrepanz zwischen den Volkswirtschaften offenkundig geworden – verursacht hat sie diese aber nicht. Grund für das Missverhältnis zwischen starken und schwachen Staaten ist vielmehr die unterschiedliche Wettbewerbsfähigkeit. Die Daten der OECD von Beginn der Währungsunion 1999 bis 2008 zeigen: Die Lohnstückkosten, also die Kosten für die Herstellung eines bestimmten Guts, sind binnen zehn Jahren in Deutschland um fünf Prozent gesunken. Der Hauptgrund: Die deutschen Arbeitnehmer waren bei ihren Lohnforderungen äußerst zurückhaltend.

In den Problemländern Südeuropas stiegen die Gehälter jedoch kräftig an. Die Lohnstückkosten erhöhten sich um 25 bis 30 Prozent, was die Waren verteuerte. Im europäischen Vergleich wurden deutsche Güter für Käufer also attraktiver. „Südeuropa ist nicht mehr wettbewerbsfähig“, bringt es Guy Wagner, Chefvolkswirt der Banque de Luxembourg, auf den Punkt. Die übrigen Probleme, mit denen die Staaten zu kämpfen haben, wie Handelsdefizit und hohe Staatsverschuldung, sieht er teilweise auch als Folge dieses Verlusts an Wettbewerbsfähigkeit.

Die Wege aus der Krise sind für die südeuropäischen Länder steinig bis ungangbar. Die Möglichkeit, die eigene Wirtschaft durch Abwertung der Währung wettbewerbsfähiger zu machen, bleibt ihnen verwehrt. Mangels eigener Währung hängen sie auf Gedeih und Verderb am Euro. „Das ist die große Krux dieser Länder“, erklärt Markus Steinbeis, Fondsma­nager und Chef der Aktienabteilung von Pioneer Investments. Zudem scheidet eine Unterstützung der Wirt­schaft mithilfe weiterer Konjunkturpakete aus, weil die hohe Verschuldung die Länder zu einem strikten Sparkurs zwingt.


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Einzige Möglichkeit: Die Waren müssen billiger werden. Und das geht nur über Kostensenkungen, vor allem beim Personal – was in einen Einkommensverlust mündet. „Das werden die Menschen nicht mit sich machen lassen“, prognostiziert Steinbeis. Es besteht gar die Gefahr so­zialer Unruhen, wie die Proteste in Griechenland im Frühjahr gezeigt haben. Und auch in Frankreich kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen, weil eine Rentenreform die Staats­finan­zen entlasten soll.

Das Problem der verringerten Wettbewerbsfähigkeit wird verschärft durch den Wandel des globalen Wirtschaftssystems. Dieser nützt einigen Ländern mehr als anderen. Die USA geben ihre Rolle als Treiber der Weltwirtschaft mehr und mehr an Asien, insbesondere China, ab. Dort sorgt die wachsende Mittelschicht für Nachfrage nach Gütern, die vor allem in Deutschland produziert werden. Hochwertige Fahrzeuge, Ingenieurleistungen, technisch ausgereifte Maschinen – viele Waren und Dienstleistungen, die Asien verlangt, kann Deutschland anbieten. Bei einigen nordeuropäischen Staaten kommen Energieunternehmen hinzu, die vom Rohstoffhunger der Schwellenländer profitieren.

Der Export spielt in vielen südeuropäischen Staaten indes eine deutlich geringere Rolle. „Der Aufschwung in den Emerging Markets geht an diesen Ländern daher vorbei“, sagt Steinbeis.

Weitgehend Einig­keit besteht darüber, dass die Schere zwischen den Ländern Europas weiter aufgehen wird. Anstatt ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einander anzunähern, entfernen sich die Staaten voneinander. Mit tief greifenden Reformen könnte ein Wandel gelingen. Doch auch Extreme werden als Lösungen gehandelt. Eines davon: die Etablierung einer Transferunion, bei der die Umverteilung zwischen armen und reichen Ländern zunehmen wird. Gewünscht ist das nicht, doch ungewöhnlich ist es ebenso wenig. „In Deutschland wird das auf der Ebene der Bundesländer in Form des Länderfinanzausgleichs schon lange praktiziert“, sagt Steinbeis. Das andere Extrem: ein Auseinan­derbrechen der Eurozone. Politisch ist das noch unwahrscheinli­cher, doch die Geschichte lässt diese Variante als möglich erscheinen. „In der Vergangenheit kam es schon öfter vor, dass eine Währungsunion zerbrach“, sagt Wagner. Der Chefvolkswirt denkt dabei zum Beispiel an die Lateinische Münzunion zwischen Frankreich, Belgien, Italien, der Schweiz und Griechenland, die von 1865 bis 1927 bestand.

Die Experten sind sich uneins, wann es zu diesen Folgen kommen mag. Pioneer-Mann Steinbeis spricht von einem „sehr langen Zeitraum“, bis eine dieser Extremvarianten zum Tragen kommen dürfte. Wagner meint hingegen: „Es kann nicht zehn Jahre so laufen wie bisher. In den nächsten Monaten muss sich herausstellen, wie es weitergeht.“


Die Wege aus der Krise sind für die südeuropäischen Länder steinig bis ungangbar
Das Europa der zwei Geschwindigkeiten wird auch die Europäische Zentralbank vor Probleme stellen. „Die EZB muss sich entscheiden, an welchen Staaten sie ihre Politik ausrichtet“, sagt Wagner. Eine starke Wirtschaft kann hohe Zinsen gut ver­kraften, braucht sie unter Umständen sogar, um die Inflation im Zaum zu halten. Für ökonomisch schwache Länder sind dagegen niedrige Zinsen unerlässlich, um den Unternehmen und Verbrauchern preiswerte Dar­lehen zu ermöglichen.

Wächst Europa weiterhin mit ­unterschiedlicher Dynamik, so steht die EZB vor einem Dilemma. Wahrscheinlich ist, dass sie ihre Politik an den schwachen Mitgliedern ausrichten wird. Noch besteht allerdings ohnehin keine Notwendigkeit, die historisch niedrigen Leitzinsen zu erhöhen. Denn in den schnell wachsenden Ländern Europas ist die Teuerungsrate niedrig.

Ironischerweise beflügeln die schwachen Staaten das Wachstum der starken Länder damit sogar in­direkt. Denn die Zinsen, die die EZB zurzeit zugunsten der Problemnatio­nen niedrig hält, sind für die boomende Wirtschaft in Deutschland ein zusätzlicher Antrieb. Dank des niedrigen Zinssatzes kann sie sich zu hervorragenden Bedingungen refinanzieren.

Das unterschiedliche Wachstum der Wirtschaft spiegelt sich auch in den Indizes der jeweiligen Länder wider. Während Griechenland, Spanien und Portugal seit Jahresanfang im Minus stehen, blickt der deutsche Aktienindex DAX auf ein Plus von 13 Prozent. Die Börsen in Stockholm und Kopenhagen haben auf Euro­basis gar um 27 Prozent zugelegt.

Wer dieses Jahr auf die nordeuro­päischen Märkte gesetzt hat, ist dem möglichen Traum vom eigenen Boot also schon ein Stückchen näher gekommen. Die griechische Börse hingegen hat sich nicht als Goldesel entpuppt. Eine Umkehr dieses Trends ist vorerst nicht zu erwarten. Die Aktienmärkte Deutschlands und Skandinaviens dürften auch im kommenden Jahr zu den guten zählen. Anleger sollten sich deshalb wieder stärker auf Länder als auf Sektoren konzentrieren.

Mittel- und Nordeuropa

Lohnzurückhaltung und der Vorteil, jene Waren anzubieten, die in den Wachstumsländern gefragt sind, haben Deutschland und die nordeuropäischen Staaten nach vorn gebracht.

Die Exportstärke der hiesigen Konzerne beschert Deutschland in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von voraussichtlich 3,3 Prozent. Fahrzeuge und Maschinen made in Germany finden vor allem in China reißenden Absatz. Die deutschen Autobauer verkauften dort bis Ende August 53 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahr.


Skandinavische Länder schon immer als Exporteure hervorgetan
Auch die nordeuropäischen Länder profitieren vom Boom der Schwellenländer. Weil die Inlandsmärkte von Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark relativ klein sind, haben sich diese Länder schon immer als Exporteure hervorgetan. „Mehr als ein Drittel des Umsatzwachstums skandinavi­scher Konzerne resultiert aus dem Engagement in den Schwellenländern“, sagt Kjell Morten Hjornevik, Manager des Aktienfonds Carlson Fund – Scandinavia.

Dabei hat jedes Land einen anderen Schwerpunkt. „Schwedens Exporte stammen vor allem aus dem Segment Ingenieurswesen und gehen in erster Linie nach Asien“, sagt Hjornevik. Dänemark hat einige gut positionierte Pharma­firmen, die vom dortigen Wachstum­ profitieren. Finnland hat traditionell enge Beziehungen zu Russ­land und bedient diese aufstrebende Volkswirtschaft. Norwegens Energiekon­zerne liefern ihre Güter zwar nicht in die Schwellenländer, profitieren aber über die Preise von der hohen Rohstoffnachfrage.

In Frankreich, der zweitgrößten Volkswirtschaft Europas, läuft es nicht ganz so gut. „Das Land riskiert, sich Richtung Südeuropa zu verabschieden“, sagt Guy Wagner, Chefvolkswirt der Banque de Lu­xembourg. Wie in Südeuropa haben sich dort die Lohnstückkosten in den ersten zehn Jahren der Währungsunion erhöht – allerdings nur moderat. Gleichwohl sank dadurch die Wettbewerbsfähigkeit.

Mit Reformen tut sich das Land schwer. „Die Geschichte zeigt, dass Veränderungen dort schwieriger durchzusetzen sind als zum Beispiel in Deutschland“, sagt Wagner. Eine Liberalisierung des Arbeitsmarkts und ein Abbau der Staatsbediensteten wären hilfreiche Maß­nahmen, um dem Land Schwung zu verleihen.

Europas drittgrößte Volkswirtschaft, Großbritannien, steht ebenfalls nicht gut da. Die neue Regierung versucht mit massiven Sparmaßnahmen der Staatsverschuldung Herr zu werden. Das Land hat jedoch im Gegensatz zu den Süd­europäern ein Werkzeug mehr, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Da Großbritannien eine eigene Währung hat, könnte es über eine Abwertung seine Waren im Ausland verbilligen. Zudem bedient sich die Bank of England des geldpolitischen Instruments der quantitativen Lockerung: Sie kauft Staatsanleihen auf und versorgt so die Wirtschaft mit neuem Geld.

Investments
Um von der hohen Nachfrage deutscher Waren im Ausland zu profitieren, bietet sich der Fonds LBBW Exportstrategie Deutschland an (ISIN: DE 000 977 196 4). Er investiert in exportstarke Titel aus DAX, MDAX und TecDAX. ­Alternativ empfiehlt sich ein Zertifikat der HypoVereinsbank auf den Index DAXPlus Export Strategy (ISIN: DE 000 HV0 95B 5).

Er folgt der Entwicklung exportlastiger DAX- und MDAX-Titel wie Krones oder Vossloh. Um die Wachstums­region Skandinavien abzudecken, können Anleger den Fonds Carlson Fund Scandinavia (ISIN: LU 008 342 547 9) nutzen.

Südeuropa

Südeuropa ist zum Synonym für schwaches Wirtschaftswachstum und eine hohe Staatsverschuldung geworden. Vor allem Spanien, Portugal und Griechenland sind die Sorgenkinder.


Spaniens Wirtschaft soll um 0,3 Prozent schrumpfen
Fast alle Industriestaaten Europas wachsen nach der Rezession 2009 in diesem Jahr wieder. Die Ausnahmen: Griechenland und Spanien (sowie Irland in Nordeuropa). Für Griechenland prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) einen deutlichen Rückgang von vier Prozent. Spaniens und Irlands Wirtschaft sollen um jeweils 0,3 Prozent schrumpfen. Mit einem geringen Wachstum von gerade einmal einem Prozent dürfen Italien und Portugal rechnen.

Das Manko, mit dem die südeuro­päischen Länder momentan zu kämpfen haben, ist ihre geringe Export­orientierung. Von der hohen Nachfrage der Schwellenländer profitieren sie kaum.

„Außerdem weist die Wirtschaft Griechenlands, Spaniens und Portugals kaum global agierende Konzerne auf“, sagt Markus Steinbeis, Fondsmanager und Chef der Aktienabteilung von Pioneer Investments. Darüber hinaus haben Banken und Versicherungen, die besonders unter der Finanzkrise gelitten haben, einen großen Anteil an der Wirtschaftsleistung der Staaten Südeuropas. Zuletzt ist die Inlandsnachfrage, die eine große Bedeutung für die Wirtschaft hatte, angesichts der trüben Aussichten niedrig.

Von den schwachen Südeuro­päern stehen Italien und Spanien noch am besten da. „Italiens Wirtschaft kann sich immerhin auf einen Kern von Industrieunternehmen verlassen“, sagt Steinbeis. Auch für Spanien sieht der Aktienexperte nicht völlig schwarz – trotz des jähen Endes des Immobilienbooms und einer aktuell extrem hohen Arbeits­losigkeit.

Der Grund für Steinbeis’ moderaten Optimismus: Die starke Position einiger spanischer Unternehmen in Lateinamerika. „Das ist ein strategischer Vorteil Spaniens, den das Land weiter ausbauen sollte.“ Und auch im Sektor regenerative Energien sieht er Chancen für Spanien.

Investments
Als breiter Markt ist Südeuropa derzeit nicht empfehlenswert. ­Einzelne Unternehmen stechen dennoch positiv hervor. So konnte das spanische Telekom­unternehmen Telefónica (ISIN: ES 017 843 0E1 8) unlängst Marktanteile in Brasilien hinzugewinnen. Interessant ist auch der griechische Wettanbieter Opap (ISIN: GR S41 900 300 9), der bis 2020 das Monopol auf Sportwetten hat.

Osteuropa
Unterschiedliches Wirtschaftswachs­tum, divergierende Verschuldungsniveaus und eine auseinanderdriftende Börsenentwicklung – was für den ganzen alten Kontinent gilt, trifft auch auf Osteuropa zu. Während etwa die Börse in Estland in diesem Jahr um 65 Prozent zugelegt hat, notiert der bulgarische Auswahlindex Sofix bei minus 20 Prozent.

Denn auch wirtschaftlich haben sich Gräben aufgetan. Während etwa das Bruttoinlandsprodukt in Polen kräftig anzieht, befinden sich Balkanländer wie Rumänien und Bulgarien noch in der Rezession. Hier machen sich Probleme wie eine hohe Auslands­verschuldung und mangelnde Wettbewerbsfähigkeit sowie die Spätfolgen der Finanzkrise bemerkbar.

Die Ukraine, Rumänien und Ungarn etwa konnten sich nur durch die Unterstützung des Internationalen Währungsfonds vor der Staatspleite retten. Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen wurden im Gegenzug für die Milliardenhilfe zugesagt. Dies wird das Wirtschaftswachstum dieser Nationen auch weiterhin bremsen. Angesichts der strukturellen Probleme dieser Länder gehen die Osteuropa-Experten von der Unicredit davon aus, dass die Wachs­tums­dynamik auch in Zukunft unterschiedlich stark ausfallen wird.

Ungarn, Tschechien, Bulgarien und Rumänien bilden die Schlusslichter, während Polen und die baltischen Länder am stärksten zulegen werden. Allerdings gehören Estland, Litauen und Lettland auch zu den am härtesten von der Finanzkrise betroffenen Nationen. So liegt die Wirtschaftskraft Lettlands trotz einer Erholung um 20 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2008. Klarer Gewinner in diesem Zeitraum ist Polen, dessen Wirtschaftskraft seither zugenommen hat. Nachteil: Die Unternehmen an der polnischen Börse reflektieren diese Stärke. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 17 in 2010 sind Dividendenpapiere in Warschau kein Schnäppchen mehr.

Trotz der vorhandenen Unterschiede erwartet die Raiffeisen Zentralbank Österreich für den osteuropäischen Raum inklusive Russland Gewinnsteigerungen der Unternehmen von 30 Prozent für 2010 und von 25 Prozent für 2011. Angesichts eines Durchschnitts-KGVs von elf für die osteuropäischen Börsen sollten Gewinne daher möglich sein.

Investments
Mit dem Berenberg East European Equities (ISIN: LU 027 017 851 9) ­setzen Anleger auf die wichtigsten ­Börsen Osteuropas ohne Russland. Seit Jahren top ist der PM Eastern Europe Equity A (LU 005 175 909 9), der auch die ­rohstofflastige Moskauer Börse ­integriert.

Investor-Info
Schulden und Wachstum
Hohes Defizit, kaum Aufschwung
Die Mehrheit der Länder mit einem sehr hohen Budgetdefizit sind in diesem Jahr auch wirtschaftlich schwach auf den Beinen. Ob Griechenland, Irland oder Spanien, viele Volkswirtschaften müssen auch aufgrund eines Sparkurses für 2010 mit Minuswachstum rechnen.

Allianz RCM Wachstum Europa
Topfonds für Europa
Der von Thorsten Winkelmann gemanagte Fonds gehört seit Jahren zu den besten Europa-Portfolios. In den vergangenen fünf Jahren erzielte der Fonds ein Plus von knapp 38 Prozent und hat dabei den Großteil der Konkurrenz abgehängt. Im Mittelpunkt stehen die Unternehmen, die in der Lage sind zu wachsen. Und das möglichst unabhängig von einem Wirtschaftszyklus. Wichtigste Werte im Fonds sind Carlsberg und British American Tobacco. ­Aktien aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland dominieren das Portfolio.

Threadneedle Europ. Sm. Comp.
Große Gewinne mit den Kleinen
Fondsmanager Dave Dudding gehört zu den besten Kennern der europäischen Nebenwerteszene. Dementsprechend exzellent fällt die langfristige Kursentwicklung des Threadneedle European Smaller Companies aus. Der Fonds mit der Note 2 kam in den vergangenen zehn Jahren auf einen Gewinn von mehr als 70 Prozent. Derzeit ­favorisiert Dudding Werte aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich.

Zertifikate
Produkte für jedes Land
Anleger, die auf einzelne Märkte wie Polen oder die baltischen Länder setzen wollen, haben dazu via Zertifikate eine gute Möglichkeit. So gibt es zu fast jedem europäischen Land Indexzertifikate, die die jeweilige Börsenentwicklung 1 : 1 abbilden. Daneben gibt es Produkte wie das OMX-Baltic-10-Zertifikat von RBS, das die zehn größten Firmen im Baltikum umfasst (ISIN: NL 000 075 741 7). Die Performance seit Januar: fast 50 Prozent.

Bildquellen: Hans Eder/PantherMedia GmbH, Rolf Handke/Pixelio, thinkstock, istockphoto

Nachrichten zu BAT PLC (British American Tobacco)

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