aktualisiert: 07.10.2021 22:14

DAX schließt über 15.200 Punkten -- US-Börsen schließen grün -- Varta will Batterien für E-Autos produzieren -- Tilray enttäuscht mit Umsatzzahlen -- Vonovia. Nordex, BMW, Daimler, TeamViewer im Fokus

Folgen
Einigung bis Dezember im Streit über Schuldenobergrenze in den USA. Eni bereitet Börsengang von Sparte vor. BioNTech/Pfizer beantragen US-Notfallzulassung für jüngere Kinder. Deutsche Post kündigt erneut Prognoseanhebung an. Impfschutz bei J&J 'ungenügend'. Aareal Bank im Visier von Finanzinvestoren. Shell sieht im dritten Quartal bessere Entwicklung als im Vorjahr.
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Marktentwicklung


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Am Donnerstag kam es am deutschen Aktienmarkt zu einer Gegenbewegung.

Der DAX hat bereits zum Start die 15.000er-Marke zurückerobert, die er am Vortag hinter sich gelassen hatte. Anschließend verbesserte er sich weiter und schloss mit einem kräftigen Zuwachs um 1,85 Prozent bei 15.250,86 Punkten. Auch der TecDAX konnte sich nach einem freundlichen Start in der Gewinnzone halten und beendete den Tag 0,38 Prozent höher bei 3.619,19 Zählern.

Für gute Stimmung sorgte, dass sich in Washington Republikaner und Demokraten auf eine Verlängerung der Schuldenobergrenze bis Dezember verständigt haben. Damit wurde die drohende Zahlungsunfähigkeit des Bundes abgewendet.

Zudem entspannte sich die Lage am /Getty ImagesÖlmarkt zumindest ein wenig, nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin eine mögliche Erhöhung des Gas-Angebots für die EU in Aussicht gestellt hatte. "Hilfreich sind heute die rückläufigen Energiepreise, welche eine Entspannung an der Inflationsfront andeuten", zitierte die dpa Marktexperte Andreas Lipkow von der comdirect.

Negative Impulse kamen hingegen von der Konjunkturfront. So sank die Produktion der deutschen Industrie im August deutlich stärker als erwartet.

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Die europäischen Aktienmärkte erholten sich am Donnerstag sichtlich.

Der EuroSTOXX 50 konnte seinen anfänglichen Gewinn kräftig ausbauen und ging schlussendlich 2,14 Prozent stärker bei 4.098,34 Einheiten in den Feierabend.

Die Situation um hohe Energiepreise konnte sich wieder etwas entspannen, nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin erklärte, höhere Erdgaslieferungen nach Europa prüfen zu wollen, um eine Energiekrise abzuwenden. Dies milderte die Inflationssorgen.

Darüber hinaus haben in den USA Demokraten und Republikaner im Streit über die Schuldenobergrenze eine vorübergehende Einigung erzielt. "Die Kombination beider Nachrichten sorgt an der Börse für die erhoffte, zunächst mal aber nur technische Gegenreaktion auf die Verluste der vergangenen Tage", kommentierte Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets laut dpa die Entwicklung.
Positiv kam bei den Anlegern zudem an, dass die USA und China wieder ihre Gespräche aufnehmen wollen.

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Die Wall Street setzte am Donnerstag ihre Erholung schwungvoll fort.

Der US-Leitindex Dow Jones baute seine Anfangsgewinne im Handelsverlauf aus und verabschiedete sich 0,98 Prozent fester bei 34.754,15 Indexpunkten. Auch der Techwerteindex NASDAQ Composite legte im Donnerstagshandel zu und ging mit einem Plus von 1,05 Prozent bei 14.654,02 Indexpunkten in den Feierabend.

Kursstützend wirkte, dass es innenpolitisch im Schuldenstreit zwischen Demokraten und Republikanern zu einer vorübergehenden Einigung kam und außenpolitisch die Beziehungen zu China wieder besser zu werden scheinen.

Zudem nahm die Angst unter den Investoren vor einer Energiekrise etwas ab, nach der Zusage Russlands, zusätzliche Gaslieferungen zu prüfen. Darüber hinaus hat noch der Anstieg der Anleiherenditen ein vorläufiges Ende gefunden, wovon besonders die als zinssensitiv geltenden Technologiewerte profitieren.

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In Asien ging es am Donnerstag wieder auf grünes Terrain.

In Japan kletterte der Leitindex Nikkei letztendlich um 0,54 Prozent auf 27.678,21 Punkte.

Die Börse in Shanghai bleibt nach wie vor wegen der Nationalfeiertage geschlossen. In Shanghai dauert die Feiertagspause, auch "Goldene Woche" genannt, bis einschließlich diesen Donnerstag an. Zuletzt war auf dem chinesischen Festland der Shanghai Composite am vergangenen Donnerstag um 0,90 Prozent auf 3.568,17 Zähler gestiegen. In Hongkong ging es für den Hang Seng heute um 3,16 Prozent nach oben auf 24.724,21 Einheiten.

Nach der trüben Stimmung der letzten Tage schien an den asiatischen Märkten Hoffnung aufzukommen. Nicht ganz unbeteiligt dürfte dabei gewirkt haben, dass es im Schuldenstreit in den USA Bewegung gibt und sich andere Belastungsfaktoren zunächst zumindest nicht verstärkt haben. Laut Dow Jones Newswires haben die oppositionellen Republikaner im Senat nun eine Übergangslösung bis Dezember vorgeschlagen, wodurch eine Erhöhung des Schuldendeckels für die laufenden Ausgaben bis Dezember möglich sei. Die drohende Zahlungsunfähigkeit der USA wurde dadurch zunächst abgewendet.

Entspannung gab es auch mit Blick auf die Energiepreise. Sowohl die USA als auch Russland haben zugesichert, genügend Energie bereitstellen zu können, um die Auswirkungen auf die Konjunktur zu verhindern.

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07.10.2021
01:50
Investitionen in ausländische Anleihen
07.10.2021
01:50
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07.10.2021
03:00
Bank von Japan Präsident Kuroda spricht
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Aareal Bank AG28,98
-1,29%
Aareal Bank Jahreschart
Activision Blizzard Inc.53,66
-1,38%
Activision Blizzard Jahreschart
Allianz192,20
-5,32%
Allianz Jahreschart
Amazon3103,50
-3,62%
Amazon Jahreschart
Apple Inc.139,16
-3,71%
Apple Jahreschart
ASML NV697,10
-1,78%
ASML NV Jahreschart
BASF58,18
-5,84%
BASF Jahreschart
Bayer45,68
-3,90%
Bayer Jahreschart
BioNTech (ADRs)303,00
10,54%
BioNTech (ADRs) Jahreschart
BMW AG85,76
-5,77%
BMW Jahreschart
BNP Paribas S.A.55,38
-6,10%
BNP Paribas Jahreschart
BVB (Borussia Dortmund)4,30
-1,83%
BVB (Borussia Dortmund) Jahreschart
Comcast Corp. (Class A)45,42
-1,84%
Comcast Jahreschart
Covestro AG51,48
-6,06%
Covestro Jahreschart
Credit Suisse (CS)
0,00%
Credit Suisse (CS) Jahreschart
CTS Eventim57,34
-6,28%
CTS Eventim Jahreschart
Daimler AG82,18
-6,72%
Daimler Jahreschart
Deutsche Post AG54,00
-2,70%
Deutsche Post Jahreschart
Deutsche Wohnen SE42,44
-2,39%
Deutsche Wohnen Jahreschart
EFG International AG
0,00%
EFG International Jahreschart
Eni S.p.A.11,56
-5,77%
Eni Jahreschart
Fortum Oyj24,78
-4,14%
Fortum Jahreschart
GEA44,11
-2,30%
GEA Jahreschart
Hyundai Motor Co. Ltd. (GDRs)34,30
-5,77%
Hyundai Motor Jahreschart
Johnson & Johnson141,64
-0,59%
JohnsonJohnson Jahreschart
Julius Bär
0,00%
Julius Bär Jahreschart
K+S AG14,56
-6,40%
K+S Jahreschart
Linde AGLinde Jahreschart
Linde plc283,00
-3,81%
Linde Jahreschart
Lufthansa AG5,59
-10,30%
Lufthansa Jahreschart
MasterCard Inc.285,80
-5,85%
MasterCard Jahreschart
Microsoft Corp.291,55
-3,78%
Microsoft Jahreschart
Moderna Inc291,60
19,88%
Moderna Jahreschart
NatWest (ex RBS Royal Bank of Scotland)2,49
-6,19%
NatWest (ex RBS Royal Bank of Scotland) Jahreschart
Netflix Inc.591,40
0,54%
Netflix Jahreschart
Nike Inc.148,72
-3,40%
Nike Jahreschart
Nintendo Co. Ltd.384,80
-2,09%
Nintendo Jahreschart
Nordex AG15,74
-4,61%
Nordex Jahreschart
On43,11
-5,69%
On Jahreschart
Pfizer Inc.47,84
5,60%
Pfizer Jahreschart
Renault S.A.30,10
-6,00%
Renault Jahreschart
Royal Dutch Shell Group plc (A) (spons. ADRs)37,00
-5,61%
Royal Dutch Shell Group A Jahreschart
Royal Dutch Shell PLCShs -B- American Deposit Receipt Repr 2 Shs -B-36,80
-4,17%
Royal Dutch Shell B Jahreschart
RWE AG St.33,90
-3,06%
RWE Jahreschart
Shell (Royal Dutch Shell) (A)18,31
-5,78%
Shell (Royal Dutch Shell) (A) Jahreschart
Shell PLC (Royal Dutch Shell) (B)18,38
-5,84%
Shell B Jahreschart
Siemens Energy AG24,12
-1,31%
Siemens Energy Jahreschart
Sky plc (ex BSkyB)17,28
0,06%
Sky Jahreschart
Sony Corp.108,00
-0,90%
Sony Jahreschart
TeamViewer12,46
4,58%
TeamViewer Jahreschart
Tesla959,90
-3,70%
Tesla Jahreschart
Thor Industries Inc.95,00
-1,60%
Thor Industries Jahreschart
thyssenkrupp AG9,60
-9,43%
thyssenkrupp Jahreschart
Tilray (ex Aphria)9,33
-5,28%
Tilray (ex Aphria) Jahreschart
Uniper38,10
-2,23%
Uniper Jahreschart
Varta AG114,05
-3,43%
Varta Jahreschart
Volkswagen (VW) St.259,00
-3,29%
Volkswagen (VW) St Jahreschart
Vonovia SE (ex Deutsche Annington)49,85
-4,68%
Vonovia Jahreschart
Vontobel AG (N)
0,00%
Vontobel Jahreschart
Walt Disney131,50
-2,62%
Walt Disney Jahreschart
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