aktualisiert: 11.06.2020 22:05

Dow schließt tiefrot -- DAX rutscht zum Handelsende unter 12.000-Punkte-Marke -- Snapchat legt bei erweiterter Realität nach -- BioNTech, Boeing, Ford, Twitter im Fokus

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Microsoft verkauft keine Gesichtserkennungs-Software mehr an Polizei . Nestlé erwirbt Mehrheitsanteil an Vital Proteins. Ford ruft über zwei Millionen Autos in Amerika zurück. Disney will Vergnügungsparks in Kalifornien im Juli wiedereröffnen. Telefónica: Staatliche Mobilfunkgesellschaft nicht notwendig. Unilever will rechtliche Struktur vereinheitlichen. DIW: Deutsche Wirtschaft bricht dieses Jahr um 9,4 Prozent ein.
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Anleger in Deutschland ergriffen am Donnerstag die Flucht.

Der DAX wies zum Handelsstart einen kräftigen Verlust aus und blieb tief in der Verlustzone. Er beendete den Handelstag 4,47 Prozent im Minus bei 11.970,29 Einheiten. Auch der TecDAX blieb deutlich unterhalb der Nulllinie, nachdem er 0,94 Prozent schwächer bei 3.124,75 Punkten gestartet war.

Nach der fulminanten Rally, die den DAX am Montag noch deutlich nach oben getrieben hatte, setzte am Donnerstag eine Korrektur ein. Hoffnungen rund um die Corona-Lockerungen hatten den deutschen Leitindex zuletzt kräftig angetrieben. Diese Euphorie schien nun jedoch wieder ein Ende zu finden. Daneben belastete auch, dass sich die US-Notenbank Fed bei ihrem jüngsten Zinsentscheid mit ihrem Ausblick sehr zurückhielt und weiterhin einen deutlichen Abschwung für unausweichlich hält.

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Am Donnerstag standen die Zeichen an Europas Märkten auf Rot.

Der EuroSTOXX 50 begann den Tag 0,93 Prozent im Minus bei 3.263,61 Einheiten. Das Börsenbarometer setzte auch im weiteren Verlauf die Talfahrt fort.

Die gestrige Fed-Sitzung sorgte am Donnerstag für Bewegung an den europäischen Märkten führen. Hier hatte Fed-Chef Jerome Powell betont, dass es noch ein langer Weg aus der Krise sei. Den Leitzins ließ er unangetastet und stellte dies auch noch für das nächste Jahr in Aussicht.

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An der Wall Street herrscht am Donnerstag Ernüchterung.

Der US-Leitindex Dow Jones startete 0,6 Prozent schwächer bei 26.828,51 Einheiten und fiel danach kräftig ins Minus. Zum Ertönen der Schlussglocke notierte das Börsenbarometer 6,88 Prozent im Minus bei 25.133,97 Punkten. Der NASDAQ Composite eröffnete die Sitzung bereits tiefrot. Anschließend blieb er klar auf rotem Terrain und beendete den Handel letztlich 5,27 Prozent im Minus bei 9.492,73 Einheiten.

Der trübe Ausblick der US-Notenbank Federal Reserve am Mittwoch inklusive der Enttäuschung über mangelnde weitere geldpolitische Schritte trübte die Stimmung der Anleger massiv ein und löste einen Abverkauf aus. Zudem sorgten neue Infektionszahlen für Verunsicherung, mitunter aus Florida und Texas.

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Am Donnerstag ging es an den asiatischen Börsen abwärts.

In Tokio gab der Nikkei schlussendlich 2,82 Prozent auf 22.472,91 Einheiten nach.

Auf dem chinesischen Festland fiel der Shanghai Composite zeitgleich um 0,78 Prozent auf 2.920,90 Zähler. In Hongkong verlor der Hang Seng daneben 2,27 Prozent auf 24.480,15 Punkte.

Es waren die jüngsten Aussagen von Fed-Notenbank-Chef Powell, die die Aktienmärkte in Asien belasten. Denn die US-Zentralbank hielt sich mit ihrem Ausblick sehr zurück. Der Leitzins wurde nicht angetastet. In diesem sowie im nächsten Jahr sei zudem nicht mit einer Leitzinserhöhung zu rechnen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie seien noch immer deutlich zu spüren.

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