aktualisiert: 30.06.2022 22:05

Ukraine-Krieg im Ticker: DAX schließt tief im Minus -- US-Börsen rot -- Uniper kassiert Ergebnisprognose -- GAZPROM zahlt keine Dividende -- BMW will Aktien zurückkaufen -- SAP, BioNTech im Fokus

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Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag mit kräftigen Verlusten.

Der DAX sackte zum Start ab und fiel dabei unter die psychologisch wichtige 13.000-Punkte-Marke. Im Handelsverlauf rutschte er zeitweise weiter Richtung 12.600 Punkte und markierte den tiefsten Stand seit März. Zwar konnte er sich im Verlauf von diesem Niveau wieder etwas absetzen, dennoch ging er mit einem Abschlag von 1,69 Prozent auf 12.783,77 Punkte deutlich schwächer in den Feierabend. Der TecDAX sank zum Handelsbeginn ebenfalls und gab anschließend weiter nach. Letztlich stand ein Minus von 0,76 Prozent auf 2.885,62 Zähler an der Kurstafel.

Auch am Donnerstag ging es am deutschen Markt weiter nach unten. Die Aktienmärkte seien auf Richtungssuche, sagten die Experten der Commerzbank laut dpa-AFX. Die jüngste Erholung sei von der Hoffnung getragen gewesen, dass die Notenbanken ihr Tempo nach der Zinswende schnell verringern. Dies sei aber nicht der Tenor, den die Notenbankchefs auf dem EZB-Forum in dieser Woche angeschlagen hätten.

Charttechnisch sehe der DAX im Moment gar nicht gut aus, stellte Analyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets laut dpa-AFX fest. Dem Index drohe ein weiterer kräftiger Absturz, sollte er das Jahrestief von Anfang März bei 12.438 Punkten unterschreiten.

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Die europäischen Börsen bewegten sich am Donnerstag auf rotem Terrain.

Der EURO STOXX 50 gab zum Handelsbeginn moderat nach, weitete seine Verluste im Verlauf dann aber deutlich aus und verlor bis zum Ertönen der Schlussglocke 1,69 Prozent auf 3.454,86 Punkte.

Trotz besserer Konjunkturdaten aus China gaben die europäischen Börsen weiter nach, vor allem auch, da nichts auf ein schnelles Ende der Zins- und Rezessionsängste und der von ihnen ausgelösten Risikoaversion hinweist.

Die hohe Inflation machte sich auch bei den US-Konsumausgaben bemerkbar. Diese sind im Mai im Vergleich zum Vormonat nur um 0,2 Prozent gestiegen, was den schwächsten Zuwachs in diesem Jahr bedeutet.

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Die US-Börsen verbuchten am Donnerstag erneut Abschläge.

Der Dow Jones rutschte im Donnerstagshandel um 0,80 Prozent auf 30.779,71 Punkte, nachdem eine zwischenzeitliche Reduzierung der Verluste nicht von Dauer gewesen war. Auch der technologielastige NASDAQ Composite sackte abermals ab und büßte schlussendlich 1,33 Prozent auf 11.028,74 Punkte ein.

Nachdem sich die Wall Street am Mittwoch etwas stabilisiert hatte, dominierten am Donnerstag erneut Inflations- und Rezessionssorgen. An den Märkten wurde auf die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell und seinen Amtskollegen aus der Eurozone und Großbritannien verwiesen, die zuletzt davor warnten, dass die Inflation länger anhalten werde. Dadurch mehren sich die Sorgen, dass die aggressiven Eingriffe der Notenbanken zur Bekämpfung der Inflation die Wirtschaft ausbremsen und in eine Rezession stürzen könnten.

Die zunehmende Zurückhaltung der Verbraucher zeigte sich auch in den US-Konsumausgaben vom Mai, die durch die hohe Inflation ausgebremst wurden. Daneben ist der Chicagoer Einkaufsmanagerindex im Juni stärker als erwartet gefallen.

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Die asiatischen Börsen bewegten sich am Donnerstag in unterschiedliche Richtungen.

In Tokio gab der Leitindex Nikkei bis zur Schlussglocke um 1,54 Prozent auf 26.393,04 Punkte nach.

Auf dem chinesischen Festland schloss der Shanghai Composite hingegen um 1,10 Prozent stärker bei 3.398,62 Zählern. Der Hang Seng in Hongkong ging bei 21.859,79 Stellen um 0,62 Prozent schwächer aus dem Handel.

In China stützten besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten, ansonsten sorgte das negative Börsenumfeld für Druck auf die Kurse. So deuteten die staatlichen Einkaufsmanagerindizes in China wieder auf eine Expansion hin. "Wenn die Wirtschaft in China wieder Fahrt aufnimmt, dann ist das positiv für die gesamte Weltwirtschaft", sagte Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners laut dpa-AFX. In Japan war die Industrieproduktion im Mai hingegen jedoch eingebrochen.

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