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23.05.2019 17:24

Tesla-Aktie: So viel haben Tesla-Shortseller im Mai verdient

Leerverkäufer profitieren: Tesla-Aktie: So viel haben Tesla-Shortseller im Mai verdient | Nachricht | finanzen.net
Leerverkäufer profitieren
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Für Tesla ist der Mai alles andere als ein Wonnemonat: Seit Monatsbeginn hat die Aktie mehr als 17 Prozent verloren. Shortseller hingegen können sich freuen.
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Tesla-Chef Elon Musk wurde in der Vergangenheit nicht müde, Leerverkäufer ins Visier zu nehmen, die auf einen Kursrückgang der Tesla-Aktie wetten. Kein Wunder, ist Tesla doch nach Apple die meist geshortete Aktie der Wall Street. Doch die jüngsten Kursturbulenzen bei Tesla haben gerade Shortsellern in die Karten gespielt und im Mai für satte Gewinne gesorgt.

Tesla-Shorts haben sich erholt

Im März 2018 hatte die Tesla-Aktie mit einem Minus von 22 Prozent ihren schlechtesten Börsenmonat erlebt. Doch der Mai 2019 könnte diese Negativperformance noch toppen - bisher sackte die Tesla-Aktie bereits um 17 Prozent ab.

Der Kurseinbruch hat Tesla-Leerverkäufern im laufenden Monat bereits 1,07 Milliarden Dollar beschert, wie das Finanztechnologie - und Analyseunternehmen S3 Partners errechnet hat. "Die Tesla-Shorts erleben ein Jahr der Erholung", so Ihor Dusaniwsky, Managing Director des Unternehmens. Im bisherigen Jahresverlauf haben sie Papiergewinne von 3,8 Milliarden Dollar erzielt, so der Experte. Zeitgleich haben Tesla-Aktien seit Januar rund 40 Prozent verloren.

Tesla in der Krise

Die schwache Performance der Tesla-Aktien ist auf verschiedene Gründe zurückzuführen. Allen voran prägen Nachfragesorgen das Geschäft - immer mehr Anleger zeigen sich skeptisch, ob Tesla-Chef Elon Musk bei der Zielvorgabe für die Verkaufszahlen des Hoffnungsbringers Model 3 zu hoch gegriffen haben könnte. Shortseller hatten diese Befürchtungen aufgenommen und verstärkt und sammeln seit einigen Monaten auf einer Webseite Fotos, die beweisen sollen, dass Tesla auf zahlreichen produzierten Fahrzeugen sitzen bleibt.

Zusätzlich belastend wirkte sich der jüngst veröffentlichte Quartalsbericht von Tesla aus, mit dem das Unternehmen die Markterwartungen enttäuscht hatte. Nicht nur der im Vergleich zum Vorquartal niedrigere Umsatz sorgte für Sorgenfalten bei Fans und Anlegern, auch die Tatsache, dass unter dem Strich ein Minus von gut 702 Millionen Dollar angefallen war, brachte die Tesla-Aktie verstärkt unter Druck.

Und auch die andauernden Diskussionen über die Zukunft des wichtigen Autopilot-Projektes haben Tesla-Titeln zugesetzt. Ein Shortseller hatte eigenes Geld dagegen gewettet, dass Elon Musk seine Ziel für die Sparte, bereits im kommenden Jahr mit einer Roboter-Taxi-Flotte an den Start gehen zu können, nicht erreichen kann.

Wie langfristig ist der Trend?

Doch bevor die Shortselling-Strategie bei Tesla zum Erfolg führte, haben Leerverkäufer eine lange Durststrecke hinter sich bringen müssen. Mehr als fünf Milliarden Dollar haben Shortseller in den vergangenen drei Jahren mit Wetten auf Kursrückgänge bei Tesla verloren. In der Vergangenheit hatte es häufig kurze Gewinnphasen für Shortseller gegeben, mittel- bis längerfristig war die Leerverkaufsstrategie bei Tesla aber in der Regel nicht aufgegangen, da die Tesla-Aktie sich immer wieder aus ihrem Tief herauskämpfen konnte.

Wie nachhaltig die Aktienkursentwicklung bei Tesla dieses Mal ist, bleibt abzuwarten.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Scott Olson/Getty Images, Zhang Peng/LightRocket via Getty Images

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