Auslieferungen im Blick

Tesla-Aktie fällt vor Absatzzahlen: Das wird von Tesla erwartet und so schnitt die Konkurrenz ab

02.04.24 13:30 Uhr

NASDAQ-Wert Tesla-Aktie fällt vor Auslieferungszahlen - Hat China-Konkurrenz um BYD, NIO und Co. die Nase vorn? | finanzen.net

Der E-Autobauer Tesla dürfte heute seine Auslieferungszahlen für das erste Quartal 2024 bekanntgeben, Analysten rechnen mit einem eher ernüchternden Absatz. Die chinesischen Tesla-Konkurrenten haben ihre Verkaufszahlen indes bereits vorgelegt.

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• Auslieferungszahlen von Tesla für das erste Quartal 2024 erwartet
• BYD mit deutlich weniger Verkäufen als im vierten Quartal
• Interesse der Verbraucher an E-Autos von Tesla schwindet



Am heutigen 2. April dürfte der E-Autobauer Tesla seine Auslieferungszahlen für das erste Quartal 2024 bekanntgeben. Laut "Investor's Business Daily" wird erwartet, dass der Absatz im Vergleich zum vorangegangenen Quartal deutlich nachgegeben hat und womöglich auch im Vergleich zum Vorjahresquartal gesunken ist. Auch zahlreiche Analysten zeigten sich im Vorfeld skeptisch mit Blick auf die erwarteten Verkaufszahlen des von Elon Musk geführten Konzerns. "Unsere Lieferschätzung für das erste Quartal sinkt von 473.300 auf 429.900 [Fahrzeuge]", sagten Citi-Analysten kürzlich laut "Investing.com". Experten der Deutschen Bank glauben sogar, dass Tesla im ersten Quartal 2024 die Auslieferungs- und Gewinnerwartungen deutlich verfehlen werde und rechnen nur noch mit 414.00 verkaufte Einheiten. Daneben senkten Wedbush-Analysten ihre Schätzung vor Kurzem von 475.000 im ersten Quartal ausgelieferten E-Autos auf nur noch 425.000 Fahrzeuge. Das wäre ein Plus von weniger als einem Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, dennoch bliebe Tesla damit der Hersteller mit den meisten ausgelieferten batterieelektrischen Fahrzeuge, nachdem dieser Titel im vierten Quartal 2024 überraschend an den chinesischen Konkurrenten BYD ging. Bezogen auf alle ausgelieferten NEV, also Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechniken, dürfte BYD im ersten Quartal aber weiterhin deutlich vor Tesla liegen.

Chinesische Tesla-Rivalen BYD, NIO und Co. teils mit kräftigem Auslieferungsplus im Vergleich zum Vorjahr

Während die Auslieferungszahlen von Tesla noch gespannt erwartet werden, haben die chinesischen Tesla-Rivalen bereits am Montag über ihre Verkäufe im ersten Quartal berichtet. Laut "CnEVPost" verkaufte China-Platzhirsch BYD im ersten Quartal 626.263 NEV, was einer Steigerung um 13,44 Prozent gegenüber dem Vorjahrszeitraum entspricht. Im Vergleich zum vorangegangenen Quartal ist dies jedoch ein kräftiger Rückgang in Höhe von 33,7 Prozent. Der Anteil von reinen E-Autos an den Auslieferungen im ersten Quartal belief sich auf 300.114 Fahrzeuge.

NIO wurde im ersten Quartal laut Pressemitteilung 30.053 E-Autos los und Li Auto konnte 80.400 Fahrzeuge mit Elektroantrieb verkaufen. Beide Unternehmen mussten in den letzten Wochen zurückrudern und ihre Auslieferungsprognosen senken. Während NIO auch die revidierte Absatzprognose nur knapp erfüllen konnte, lagen die Auslieferungszahlen von Li Auto - mit einem Plus von 52,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum - über der reduzierten Schätzung.

XPeng lieferte daneben im abgelaufenen Jahresviertel nach eigenen Angaben 21.821 smarte Elektrofahrzeuge aus.

Umfrage zeigt sinkendes Verbraucherinteresse an Tesla

Während die China-Konkurrenz ihre Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahr teilweise kräftig steigern konnte, scheint das Interesse der Verbraucher an E-Autos von Tesla immer mehr nachzulassen. Eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Caliber, die "Reuters" vorliegt, zeigt, dass in den USA immer weniger Menschen den Kauf eines Teslas in Erwägung ziehen. So sank der von den Marktforschern für Tesla ermittelte "Consideration Score" im Februar auf 31 Prozent. Laut "Reuters" ging er damit seit Januar um acht Prozentpunkte zurück und liegt weit unter seinem Höchstwert von 70 Prozent aus November 2021.

Kontroverse Aussagen von Elon Musk könnten dabei laut Caliber einen negativen Einfluss auf das Kundeninteresse haben. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass Musk selbst zum Reputationsverlust beiträgt", sagte Caliber-CEO Shahar Silbershatz gegenüber "Reuters". Denn die überwiegende Mehrheit der US-Amerikaner würde Musk mit Tesla in Verbindung bringen. "Eine bescheidene, aber wachsende Zahl von Käufern von Elektrofahrzeugen lässt sich zunehmend von Elon Musks Verhalten und Politik abschrecken und findet jetzt auf dem Markt brauchbare Alternativen zu Tesla", sagte auch Ed Kim, Präsident des Beratungsunternehmens AutoPacific, laut der Nachrichtenagentur.

Ob sich das auch in den aktuellen Auslieferungszahlen von Tesla niederschlägt, wird sich wohl im Verlauf des Tages zeigen. Im vorbörslichen Dienstagshandel an der NASDAQ geht es für die Tesla-Aktie zeitweise um 0,78 Prozent abwärts auf 173,87 US-Dollar.

Redaktion finanzen.net

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