20.06.2017 22:09
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Apple-Aktie: Warum Analysten vor einem tiefen Fall warnen

Euro am Sonntag-Aktien-Check: Apple-Aktie: Warum Analysten vor einem tiefen Fall warnen | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Aktien-Check
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Die jüngsten Verluste bei Techwerten wie dem iPhone-Hersteller Apple irritieren die Anleger. Unterdessen erklärt der Apple-Chef das Roboter-Auto zur Kerntechnologie. Ist das die neue Goldgrube?
€uro am Sonntag
von Florian Westermann, Euro am Sonntag

Wenn es bei Apple mies läuft, bebt die Börse, wie es Anleger zuletzt beobachten konnten. Die US-Investmentbank Goldman Sachs warnte vor einer gefährlichen Konzentration auf die sogenannten Big Five, Alpha­bet (Google), Apple, Amazon, Facebook sowie Microsoft, und sprach von Parallelen zu früheren Blasen wie zur Jahrtausendwende.


Die fünf Unternehmen seien für 40 Prozent der Kursgewinne im breiten S & P 500 seit Jahresanfang verantwortlich. Die Apple-Aktie, mit knapp zwölf Prozent Gewichtung der mit Abstand wichtigste Wert im Technologieindex Nasdaq 100, rauschte in die Tiefe und riss ­andere Techtitel mit. Gerüchte über ein vergleichsweise lang­sames Modem bei der nächsten iPhone-Generation trieben in der Folge weitere Anleger aus der Aktie. Das wertvollste Unternehmen der Welt verlor binnen zwei Handelstagen über 60 Milliarden Dollar an Börsenwert.


Kritiker bemängeln seit Langem Apples enorme Abhängigkeit vom iPhone, das zuletzt 60 Prozent zum Gesamtumsatz beisteuerte. Echte Innovationen bliebe der Konzern schuldig. Seine Computeruhr Watch kam erst lange nach vergleichbaren Konkurrenzmodellen auf den Markt. Der erhoffte Verkaufsschlager war bis jetzt keines. Auch den vor wenigen Tagen angekündigten intelligenten Lautsprecher HomePod betrachten zahlreiche Anleger angesichts der Konkurrenzprodukte wie Amazons Echo und Googles Home mit Skepsis.

Apple-Chef Tim Cook muss handeln, will er das Unternehmen auf Wachstumskurs halten und die Abhängigkeit vom Kassenschlager iPhone verringern. Eine große Chance sieht der Konzernlenker im Roboterauto. Hinweise, dass Apple in dem ­Bereich aktiv ist und immense Summen investiert, gibt es schon lange.

Konsequenzen für Tesla

Im Interview mit Bloomberg TV bestätigte Cook jetzt erstmals offiziell, dass sich der Konzern auf die Entwicklung von Technologien für autonom fahrende Autos konzentriert. Cook sprach sogar von einer wichtigen Kerntechnologie.

Der bekannte Techanalyst Adam Jonas von Morgan Stanley bekräftigte in diesem Zusammenhang, dass sich die Investoren des kalifornischen Elektroautopioniers Tesla auf einen harten Wettbewerb um Talente und Investitionen vorbereiten müssten. Jonas, einst ein heißer Tesla-Verfechter, stufte die Aktie des Autobauers Mitte Mai auf "Halten" herab.

Mit enormen Geldreserven - Apple bunkert 160 Milliarden Dollar auf der hohen Kante -kann Tim Cook die Entwicklung von Roboterautos flott vorantreiben. Rund 1.000 Ingenieure sollen sich mit dem Projekt, das intern "Titan" genannt wird, beschäftigen. Analyst Jonas zufolge arbeitet Apple aber wohl nicht nur an der Software für autonom fahrende Autos, sondern auch an einer Plattform oder einem Fahrzeug. Apple sei immer dann am erfolgreichsten, wenn der Konzern Hard- und Software kontrolliere.

Bis Apple mit Roboterautos Geld verdient, ist es allerdings noch ein weiter Weg. Der Fokus der Anleger liegt deshalb zunächst auf der kommenden iPhone-Generation, die voraussichtlich im Herbst vorgestellt wird. In Anlehnung an das zehnjährige Jubiläum könnte Cook das neue Gerät unter dem Namen iPhone X auf den Markt bringen - X für römisch zehn.

Über technische Details gibt es bis zur offiziellen Präsentation wie immer nur Spekulationen. Ziemlich sicher ist, dass das Gerät nicht billiger wird.

Der Preis könnte erstmals über 1.000 Dollar liegen - und so helfen, die hohen Margen der Kalifornier zu sichern.

Bildquellen: Apple, TonyV3112 / Shutterstock.com, Kevork Djansezian/Getty Images

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