14.08.2021 22:17

Wollte Tesla-Chef Elon Musk wirklich die Position von Apple-CEO Tim Cook übernehmen?

Heißes Gerücht: Wollte Tesla-Chef Elon Musk wirklich die Position von Apple-CEO Tim Cook übernehmen? | Nachricht | finanzen.net
Heißes Gerücht
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Durch ein Buch von Tom Higgins, einem Technik- und Autoreporter des Wall Street Journals, über Musks Elektroautounternehmen Tesla, kamen angebliche Details aus einem Gespräch zwischen Tim Cook und Elon Musk aus dem Jahr 2016 ans Licht. Dieses hitzige Gespräch sei sogar mit einer Beleidigung beendet worden. Was ist dran an diesem Gerücht?
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• Tom Higgins veröffentlichte "Power Play: Elon Musk and the Bet of the Century" am 3. August 2021
• Angeblich habe Apple im Jahr 2016 über eine Übernahme Teslas nachgedacht
• Konkrete Gespräche sollen laut Musk und Cook nie stattgefunden haben

Wollte Apple im Jahr 2016 Tesla übernehmen?

In regelmäßigen Abständen tauchen neue Gerüchte und Geschichten rund um den Tesla-CEO Elon Musk auf. Das zuletzt erschienenen Buch "Power Play: Elon Musk and the Bet of the Century" sorgt für neuen Gesprächsstoff rund um den E-Auto-Pionier. Es geht um ein Gespräch aus dem Jahr 2016, als Tesla vor finanziellen Problemen stand. Angeblich soll das Unternehmen Apple Interesse gehabt haben, Tesla zu übernehmen und die finanziellen Probleme so zu beseitigen. Laut Higgins, Autor des Buches, gab es zu diesem Zweck ein Telefonat zwischen Apple-CEO Tim Cook und Elon Musk. Dem Buch zufolge wollte Musk dem Übernahmedeal nur zustimmen, wenn er selbst nach der Übernahme Apple-CEO werden würde - das war seine Bedingung. Tim Cook reagierte angeblich genervt, sagte "F*ck you" und beendete das Gespräch.

Musk und Cook widersprechen

Elon Musk meldete sich wie gewohnt via Twitter zu Wort und dementierte, dass dieses Gespräch je stattgefunden habe. Er habe nie mit Tim Cook gesprochen, geschweige denn etwaige Bedingungen gestellt. Er räumte lediglich ein, dass er damals um ein Treffen mit Cook gebeten hatte, welches jedoch nie zustande gekommen war. Auch Tim Cook erwähnte gegenüber der New York Times, dass er Musk noch nie gesprochen habe, ihm aber viel Respekt und Bewunderung für die Firma zollt, die er mit Tesla aufgebaut habe. Musk ließ es sich außerdem nicht nehmen, gegen den Buchautor Tom Higgins zu schießen, via Twitter kommentierte er: "Higgins hat es geschafft, sein Buch sowohl falsch, als auch langweilig zu machen". Der Autor hingegen verteidigt seine Geschichte und verwies darauf, dass Musk vor Veröffentlichung des Buches mehrfach gefragt wurde, ob er noch etwas hinzuzufügen oder zu korrigieren habe.

Was ist dran am Gerücht?

Laut einer Buchvorstellung der LA Times sei eben diese Anekdote aus zweiter Hand. Das sei für dieses sonst sehr sorgfältig recherchierte Buch untypisch, wie t3n berichtete. Ein Grund mehr dieses Gerücht zu hinterfragen. Ob die Geschichte nun so stattgefunden hat oder nicht, Tesla war damals etwa sechs Prozent von dem wert, was das Musk-Unternehmen heute wert ist, somit hätte Apple im Jahr 2016 auf jeden Fall einen guten Deal eintüten können. Musk wiederum wird froh sein, weiterhin CEO bei Tesla zu sein.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Jason Merritt/Getty Images for Tesla/Getty Images, Justin Sullivan/Getty Images

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