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aktualisiert: 04.10.2019 23:01
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DAX geht mit über 12.000 Punkten ins Wochenende -- Wall Street fester -- BMW kürzt tausenden Hochqualifizierten Arbeitszeit und Gehalt -- Wirecard, United Internet im Fokus

ams scheitert mit Angebot für OSRAM. US-Beschäftigung wächst wie erwartet - Arbeitslosigkeit auf 50-Jahrestief. Snap-Aktie im Aufwind: Morgan Stanley gibt bearishe Haltung auf. Apple-Aktie gefragt: Tim Cook sieht neuen Smartphone-Wachstumszyklus. Johnson sagt angeblich Gericht Bereitschaft für Brexit-Aufschub zu. RWE veräußert kleinen Teil der frisch erworbenen E.ON-Aktien.

Marktentwicklung


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Der deutsche Leitindex bewegte sich am Freitag nach US-Arbeitsmarktdaten im Plus und konnte dabei erneut die 12.000 Punkte knacken.

Der DAX hatte den Tag etwas höher eröffnet, zeigte sich im Verlauf jedoch volatil. Erst nach den am Nachmittag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten legte er erneut zu und verabschiedete sich letztlich 0,73 Prozent höher bei 12.012,81 Punkten ins Wochenende. Der TecDAX konnte daneben seine anfänglichen Gewinne im Handelsverlauf kontinuierlich ausbauen. Er schloss 1,82 Prozent fester bei 2.770,00 Einheiten.

Der Handelsstreit drücke mit voller Wucht auf die Stimmung in den Unternehmen, die Investitionsbereitschaft dürfte noch weiter abnehmen und die Gewinne entsprechend darunter leiden, sagte Milan Cutkovic, Marktanalyst beim Brokerhaus Axitrader. "Dass der Aktienmarkt noch nicht komplett abstürzt, ist auf die Hoffnung der Anleger auf weitere Zinssenkungen der US-Notenbank zurückzuführen."

Am Nachmittag wurden Daten zur Lage am US-Arbeitsmarkt im September veröffentlicht. Da er robuste Daten offenbarte, stützte er den Markt erheblich. Es wurden etwas weniger Stellen geschaffen als im Vorfeld erwartet. Die Arbeitslosenquote war hingegen auf 3,5 Prozent gesunken und ist damit auf einem 50-Jahrestief. Die durchschnittlichen Stundenlöhne waren unverändert geblieben.

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Die europäischen Börsen verbuchten am Freitag letztlich Gewinne.

Der EuroSTOXX 50 war nach anfänglichen Zuschlägen im Verlauf mal ins Minus, mal an die Nulllinie zurückgefallen. Am Nachmittag konnte er dann jedoch doch noch zulegen. Er verabschiedete sich 0,83 Prozent höher mit 3.445,70 Zählern ins Wochenende.

Kurstreiber war die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen durch die US-Fed, welche durch schwache Konjunkturdaten ausgelöst wurde. Daneben fiel der US-Arbeitsmarktbericht für den Monat September robust aus. So war die Arbeitslosigkeit auf den tiefsten Stand seit 50 Jahren gefallen.

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Am Freitag ging es an der Wall Street nochmal bergauf.

Der Dow Jones startete bereits fester in den Handel und gewann anschließend noch weiter hinzu. Sein Schlussstand: plus 1,42 Prozent bei 26.573,72 Punkten. Der Techwerteindex NASDAQ Composite eröffnete den Tag ebenfalls mit einem Plus und verblieb auch weiterhin auf grünem Terrain. Er beendete den Handelstag 1,4 Prozent fester bei 7.982,47 Einheiten.

Die US-Arbeitsmarktdaten für den Monat September waren robust ausgefallen. Für eine Überraschung sorgte insbesondere die gesunkene Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent. Dies ist der tiefste Stand seit 50 Jahren. Zwar wurden ansonsten etwas weniger Jobs als erwartet geschaffen, allerdings wurden die Daten für die beiden Vormonate nach oben korrigiert. Die Situation bleibt demnach solide. Nach den schwachen Konjunkturdaten zum Wochenbeginn machte sich aufgrund dessen Erleichterung am Markt bemerkbar.

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Am Freitag fanden die asiatischen Aktienmärkte keine einheitliche Richtung.

In Japan schloss der Leitindex Nikkei 0,32 Prozent stärker bei 21.410,20 Zählern.

Auf dem chinesischen Festland fand wegen der "Goldenen Woche" weiterhin kein Handel statt. Zuletzt war der Shanghai Composite am Montag um 0,92 Prozent auf 2.905,19 Zähler gefallen. In Hongkong verlor der Hang Seng abis Handelsschluss 1,11 Prozent auf 25.821,03 Punkte.

Weiterhin dämpften Konjunktursorgen die Stimmung an den Börsen. Die Anleger sorgen sich um die Auswirkungen des andauernden Handelsstreits zwischen den USA und China. Die daraus erwachsenden Zinssenkungsspekulationen konnten die Märkte hingegen etwas stützen.

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0,50%
1&1 Drillisch Jahreschart
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1,31%
Aareal Bank Jahreschart
Airbus SE (ex EADS)136,38
0,32%
Airbus Jahreschart
Allianz218,60
0,64%
Allianz Jahreschart
Alphabet A (ex Google)1202,20
1,37%
Alphabet A (ex Google) Jahreschart
Altaba Inc (ex Yahoo)19,63
0,00%
Altaba Jahreschart
Altria Inc.42,42
-0,43%
Altria Jahreschart
Amazon1585,00
-0,44%
Amazon Jahreschart
ams AG41,10
0,05%
ams Jahreschart
Apple Inc.239,10
0,15%
Apple Jahreschart
ARYZTA AG0,94
-5,05%
ARYZTA Jahreschart
AstraZeneca PLC84,99
-0,82%
AstraZeneca Jahreschart
BAT PLC (British American Tobacco)33,32
-2,24%
BAT Jahreschart
BAUER AG14,76
-1,86%
BAUER Jahreschart
Benetton Group S.p.A.6,65
-16,25%
Benetton Group Jahreschart
Blackstone47,70
-0,63%
Blackstone Jahreschart
BMW AG74,70
1,90%
BMW Jahreschart
Boeing Co.336,70
2,11%
Boeing Jahreschart
BP plc (British Petrol)5,90
-0,22%
BP Jahreschart
BVB (Borussia Dortmund)8,23
-0,12%
BVB (Borussia Dortmund) Jahreschart
Ceconomy St.4,54
0,22%
Ceconomy St Jahreschart
Commerzbank5,20
0,02%
Commerzbank Jahreschart
CompuGroup Medical SE59,55
-0,33%
CompuGroup Medical Jahreschart
CongatecCongatec Jahreschart
Daimler AG50,52
-0,94%
Daimler Jahreschart
Delta Air Lines Inc.51,50
0,84%
Delta Air Lines Jahreschart
Deutsche Bank AG6,61
1,55%
Deutsche Bank Jahreschart
Dialog Semiconductor Plc.45,94
0,42%
Dialog Semiconductor Jahreschart
E.ON SE9,16
0,33%
EON Jahreschart
easyJet plc15,11
-1,98%
easyJet Jahreschart
EnBW45,00
-9,64%
EnBW Jahreschart
EVOTEC SE18,78
0,94%
EVOTEC Jahreschart
Facebook Inc.176,50
1,17%
Facebook Jahreschart
FedEx Corp.142,14
0,62%
FedEx Jahreschart
Fraport AG74,14
0,41%
Fraport Jahreschart
GEA AG29,22
1,28%
GEA Jahreschart
Global Fashion Group (GFG)2,03
0,35%
Global Fashion Group (GFG) Jahreschart
Goldman Sachs199,56
0,45%
Goldman Sachs Jahreschart
HP Inc (ex Hewlett-Packard)18,19
0,94%
HP Jahreschart
Imperial Brands plc20,34
-1,72%
Imperial Brands Jahreschart
Infineon AG19,65
0,97%
Infineon Jahreschart
Johnson & Johnson120,26
1,28%
JohnsonJohnson Jahreschart
KION GROUP AG60,50
1,17%
KION GROUP Jahreschart
Knorr-Bremse86,04
-4,37%
Knorr-Bremse Jahreschart
LANXESS AG63,48
2,09%
LANXESS Jahreschart
Lufthansa AG17,67
0,86%
Lufthansa Jahreschart
Lyft38,00
-3,60%
Lyft Jahreschart
MasterCard Inc.253,75
0,22%
MasterCard Jahreschart
Micron Technology Inc.43,52
2,78%
Micron Technology Jahreschart
Microsoft Corp.135,42
1,20%
Microsoft Jahreschart
Netflix Inc.265,75
2,51%
Netflix Jahreschart
NVIDIA Corp.185,26
-1,73%
NVIDIA Jahreschart
OSRAM AG40,05
-0,30%
OSRAM Jahreschart
PalantirPalantir Jahreschart
PayPal Inc93,54
0,48%
PayPal Jahreschart
Peloton Interactive Inc Registered Shs -A-24,40
4,27%
Peloton Interactive A Jahreschart
Philip Morris Inc.75,99
-0,07%
Philip Morris Jahreschart
Pinterest
0,00%
Pinterest Jahreschart
Reynolds American Inc.Reynolds American Jahreschart
RWE AG St.25,73
0,04%
RWE Jahreschart
Ryanair13,81
0,77%
Ryanair Jahreschart
SAP SE122,32
0,36%
SAP Jahreschart
SelectaSelecta Jahreschart
Siemens AG114,94
0,38%
Siemens Jahreschart
Singulus Technologies AG4,55
-1,09%
Singulus Technologies Jahreschart
Slack20,00
2,56%
Slack Jahreschart
Snap Inc. (Snapchat)13,08
-0,74%
Snap Jahreschart
Softbank Corp.35,48
-1,03%
Softbank Jahreschart
SoftwareONE17,74
-0,29%
SoftwareONE Jahreschart
Standard Chartered plc8,25
0,59%
Standard Chartered Jahreschart
STMicroelectronics N.V.22,01
0,73%
STMicroelectronics Jahreschart
TeamViewer26,30
1,51%
TeamViewer Jahreschart
Thomas Cook0,01
-72,33%
Thomas Cook Jahreschart
thyssenkrupp AG13,15
0,61%
thyssenkrupp Jahreschart
TRATON24,52
-0,35%
TRATON Jahreschart
Uber24,00
0,63%
Uber Jahreschart
United Internet AG30,07
0,53%
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Varta AG103,40
-0,77%
Varta Jahreschart
Visa Inc.162,82
0,22%
Visa Jahreschart
Wacker Neuson SE16,40
0,37%
Wacker Neuson Jahreschart
We Company (Ex WeWork)We Company (Ex WeWork) Jahreschart
Westwing Group AG4,71
4,76%
Westwing Group Jahreschart
Wirecard AG122,15
0,21%
Wirecard Jahreschart

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