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aktualisiert: 10.11.2018 00:15
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DAX geht kaum verändert ins Wochenende -- US-Börsen auf Talfahrt -- Allianz bestätigt Ausblick -- thyssenkrupp mit Gewinnwarnung -- Disney-Gewinn zieht an -- Lufthansa, RWE, RHÖN, LEG im Fokus

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Erholung der Wirecard-Aktie geht weiter nach positiver Studie. Einsparungen verhelfen Bank Monte Paschi zu Gewinn. Audi erleidet auch im Oktober Absatzschlappe. Marke VW setzt im Oktober weniger ab. ProSiebenSat.1-Aktie mit neuem Tief seit 2012. Aktien von Telecom Italia geraten wegen Abschreibung unter Druck.

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Der deutsche Aktienmarkt trat zum Wochenschluss auf der Stelle.

Der DAX war am Freitag zunächst leichter gestartet, bewegte sich dann lange um sein Vortagesniveau und schloss letztlich mit einem kleinen Aufschlag von 0,02 Prozent bei 11.529,16 Punkten.

Auch der Techwerteindex TecDAX hatte die Sitzung mit einem Minus begonnen, pendelte im Handelsverlauf um die Nulllinie und beendete den Tag 0,19 Prozent schwächer bei 2.665,94 Zählern.

Christian Schmidt von der Landesbank Helaba begründete diese Entwicklung mit "wenig inspirierenden" Vorgaben aus Übersee. So hatten etwa die Börsen Asiens unter durchwachsenen chinesischen Konjunkturdaten gelitten.

Der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed hatte am Vorabend keine wirklichen Überraschungen geboten. Die Währungshüter halten trotz der heftigen Kritik von US-Präsident Donald Trump an ihrem generellen Zinserhöhungskurs fest, ohne aber dieses Mal an der Zinsschraube gedreht zu haben. Am Markt war damit auch gerechnet worden. "Die Börsen gehen jetzt erst mal in den Abwarte-Modus über", so Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners am Morgen.

Auf Unternehmensseite klang die von der Berichtssaison geprägte Woche am Freitag unter anderem mit Zahlen der Allianz aus.

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Die europäischen Börsen gaben am Freitag deutlich nach.

Der EuroSTOXX 50 hatte die Sitzung leicht schwächer begonnen und rutschte danach deutlich tiefer. Schließlich ging er mit einem Verlust von 0,25 Prozent bei 3.229,49 Punkten ins Wochenende.

Sorgen bereitete vor allem die US-Geldpolitik. Zwar ließen die Währungshüter am Donnerstag erwartungsgemäß die Leitzinsen unverändert, jedoch haben sie weiter ein starkes Bild der Wirtschaft gezeichnet. Letzteres deutet darauf hin, dass für die nächsten Fed-Sitzung im Dezember eine erneute Zinsanhebung zu erwarten ist.

Daneben verunsicherte die Zuspitzung des Haushaltsstreits der EU mit Italien. So zeigte sich die Regierung in Rom bisher wenig einsichtig, obwohl sie nur noch bis Dienstag Zeit hat, einen geänderten Haushaltsentwurf in Brüssel vorzulegen.

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Die US-Börsen präsentierten sich am Freitag deutlich schwächer.

Der Dow Jones verlor 0,77 Prozent und schloss auf 25.989,30 Zählern. Mit dem NASDAQ Composite ging es deutlich stärker bergab. Zum Handelschluss verbuchte er mit 7.406,90 Punkten ein Tagesminus von 1,65 Prozent.

Die Wall Street hat am Freitag Verluste erlitten. Teilnehmer sprachen von einer unguten Mischung aus Konjunktursorgen und Zinsfurcht. Die Ölpreise liefen erneut abwärts, was nicht zuletzt auch die Wachstumsskepsis spiegelte. Zugleich hält die US-Notenbank Zinskurs, eine weitere Anhebung im Dezember bleibt auch nach der Sitzung am Donnerstag wahrscheinlich. Es wäre bereits die vierte Erhöhung in diesem Jahr. Die Fed zeichnete ein sehr positives Bild der US-Wirtschaft, erwähnte aber auch nachlassende Investitionen.

Aussagen der People's Bank of China zu einem Abwärtsdruck in der chinesischen Volkswirtschaft drückten auf die Stimmung. Hinzu kommt der schwelende Handelsstreit zwischen den USA und China, in dem sich keine Lösung abzeichnet. An der Börse kam nicht gut an, dass Peter Navarro, Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, die Chefs der US-Konzerne und die Wall Street warnte, sie sollten sich nicht in die Verhandlungen mit China einmischen.

"Diese Art von Rhetorik einnert die Anleger daran, dass eine Vereinbarung noch nicht ansteht und wahrscheinlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird", sagte Scott Kessler, Director für Aktienanalyse bei CFRA Research. Im späten Handel wurden die Verluste etwas vermindert, nachdem die USA und China bei einem Ministertreffen ihr Interesse an einer Einigung bekundeten.

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An den wichtigsten asiatischen Aktienmärkten waren am Freitag rote Vorzeichen auszumachen.

In Japan schloss der Nikkei 225 1,05 Prozent leichter bei 22.250,25 Punkten.

Daneben fiel der Hang Seng bis Handelsschluss um 2,39 Prozent auf 25.601,92 Zähler zurück. Und auch auf dem chinesischen Festland ging es abwärts: Der Shanghai Composite wies einen Verlust von 1,39 Prozent auf 2.598,87 Indexpunkte aus.

Marktteilnehmer begründeten dies mit den weiter andauernden Konjunktursorgen sowie dem schwelenden Handelskonflikt. Zudem stand der Handel in Asien unter dem Eindruck der US-Notenbanksitzung am Donnerstag. Die Federal Reserve hatte ihren Leitzins konstant gehalten und ein überwiegend positives Bild der Wirtschaft gezeichnet, was darauf hindeutet, dass eine weitere Zinserhöhung bei der nächsten Sitzung im Dezember wahrscheinlich ist. Die US-Börsen gaben daraufhin etwas nach. Diese verhaltenen Vorgaben, insbesondere von der für Asien wichtigen technologielastigen Nasdaq, dämpften die Stimmung an den ostasiatischen Börsen.

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