BASF und Shell zahlen in Brasilien Millionenentschädigung
BASF und Shell können einen Schlussstrich unter die jahrelangen Rechtsstreitigkeiten in Brasilien ziehen.
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Die beiden Unternehmen haben sich mit dem dortigen Gericht auf die Zahlung von 370,8 Millionen brasilianischer Real, umgerechnet 143 Millionen Euro, verständigt. Frühere Mitarbeiter hatten die Brasilien-Töchter von Royal Dutch Shell und BASF für Umwelt- und Gesundheitsschäden am Standort Paulinia verantwortlich gemacht und Schadensersatz gefordert. In dem Werk wurden Pflanzenschutzmittel produziert.
BASF und Shell hatten bereits zu einem früheren Zeitpunkt mitgeteilt, den bei Güteverhandlungen vorgeschlagenen Vergleich des Gerichts akzeptiert zu haben. Knapp die Hälfte der Vergleichssumme fließt nun als Schadensersatz an die 1.058 klagenden Arbeiter, der Rest wird für den Bau medizinischer Einrichtungen verwendet.
BASF hatte den Standort Paulinia im Jahr 2000 von American Cyanamid erworben, die den Standort wiederum im Jahr 1995 von Shell übernommen hatte. Die Verunreinigungen stammen aus der Zeit vor 2000. 2002 wurde das Werk geschlossen.
Die Briten ebnen sich mit dem Vergleich den Weg für weiteres Engagement in dem südamerikanischen Land. Die Gesellschaft will sich in diesem Jahr um Lizenzen für die Öl- und Gasförderung bewerben.
Mitarbeit: Selina Williams in London.
Von Jeff Fick
RIO DE JANEIRO-- Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/DJN/bam/jhe
(END) Dow Jones Newswires
April 09, 2013 00:30 ET (04:30 GMT)
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