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05.11.2019 17:32
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Mit 2,5 Milliarden sagt Apple der Silicon Valley-Immobilienkrise den Kampf an

Apple stellt Milliarden: Mit 2,5 Milliarden sagt Apple der Silicon Valley-Immobilienkrise den Kampf an | Nachricht | finanzen.net
Apple stellt Milliarden
Apple investiert 2,5 Milliarden Dollar in Zusammenarbeit mit dem Start in den kalifonischen Wohnungsmarkt, speziell in der Silicon Valley Region. Mit Fonds und Spenden setzt der Konzern ein Zeichen.
• Apple stellt Gelder in Milliardenhöhe bereit
• Gerade die Buchtregion ist von der Immobilienkrise betroffen
• Apple kämpft gegen Obdachlosigkeit

Zu wenig Wohnraum und zu hohe Preise

In Kalifornien beherrscht derzeit eine sogenannte "housing availability and affordability crisis" den Wohnungsmarkt. Zu wenig Wohnraum steht zur Verfügung und die erhältlichen Wohnungen und Häuser sind alles andere als preiswert. Deshalb verließen rund 30.000 Anwohner zwischen April und Juni San Francisco und der Eigenbesitz in der Region ist bei einem Sieben-Jahrestief angelangt. Die Immobilienwirtschaft in der Region des Silicon Valley ringt mit dem Problem und Apple eilt nun zur Hilfe. Die 2,5 Milliarden Initiative erfolgt in Partnerschaft mit Gouverneur Gavin Newsom, dem Staat Kalifornien und gemeinnützigen Organisationen.

Ausgelöst wurde die Krise von verschiedenen Faktoren, der hohe Anteil an gut bezahlten Technologie-Angestellten in der Gegend und der stetige Strom an Zuwanderern sorgten in der Region des Silicon Valley für ein finanzielles Ungleichgewicht und Wohnungsknappheit.

Mit diesen Lösungen steht Apple Kalifornien zur Seite

Apple unterstützt die Gegend nun mit 2,5 Milliarden US-Dollar und sagt damit der Immobilienkrise den Kampf an. Dabei fließen eine Milliarde des gesponserten Geldes in einen Investment-Fonds für bezahlbares Wohnen, um den Staat und andere Investoren mit Dispokrediten bei der Entwicklung durchschnittlichen und preiswerten Wohnraums zu unterstützen. Eine weitere Milliarde geht in einen Hypothek-Unterstützungsfonds für Personen, die zum ersten Mal Eigenheimskäufer sind. Diese werden bei der Finanzierung und Anzahlung von dem Fonds unterstützt. In San Jose stellt Apple Land im Wert von 300 Millionen US-Dollar für neue bezahlbare Wohnflächen zur Verfügung. Die Finanzierungszusage für Kalifornien soll voraussichtlich ungefähr in den nächsten zwei Jahren voll ausgeschöpft werden. Zurückkehrendes Kapital von Apple soll wieder für weitere fünf Jahre investiert werden.

Außerdem arbeitet Apple daran, private Investoren und Entwickler ausfindig zu machen, die den Bau der Wohnraumprojekte so schnell wie möglich durchführen würden. Weiterhin sichert der Smartphone-Hersteller der Buchtgegend zusätzliche 200 Millionen US-Dollar für einkommensschwächere Wohnungen zu. Davon gehen 150 Millionen US-Dollar in Zusammenarbeit mit Housing Trust Silicon Valley in den Bay Area Wohnungsfonds, der aus lang angelegten Darlehen und Zuschüssen bestehen wird. Die restlichen 50 Millionen spendet Apple für die Unterstützung der Obdachlosen, mit dem Geld soll an dem System gearbeitet und dadurch Obdachlosigkeit reduziert werden. Weiterhin möchte Apple in Nord- und Südkalifornien der Entstehung weiterer Obdachlosigkeit vorbeugen und sucht dafür nach weiteren Initiativen und Investitionsmöglichkeiten.

Tim Cook, Apple´s CEO berichtet in seinem Statement Reuters gegenüber: "Bevor die Welt den Namen Silicon Valley kannte und lange bevor wir die Technologie in der Tasche trugen, nannte Apple die Region bereits sein zu Hause und wir verspüren eine tiefe Verantwortung, dass diese Region ein lebendiger Ort bleibt, an dem Menschen leben, die eine Familie haben und zur Gemeinschaft beitragen können."

Mit dem Hilfspaket folgt Apple dem Beispiel von Google und Co.

Apple ist allerdings nicht der erste Technologie-Riese, der sich mit dem Thema befasst. Letzten Monat kündigte Facebook die Bereitstellung einer Milliarde US-Dollar für die Bekämpfung der kalifornischen Immobilienkrise an. Google stellte bereits früher in diesem Jahr auch eine Milliarde US-Dollar für die Unterstützung der Buchtregion zur Verfügung. Microsoft tat dies mit 500 Millionen US-Dollar für die Immobilienkrise in Seattle.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Africa Studio / Shutterstock.com, nui7711 / Shutterstock.com

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