Comdirect: Gute Zahlen und digitale Visionen

Der Direktbank-Chef Arno Walter präsentierte neben den Quartalszahlen auch die Order-Fee Alexa. Im Mai startet eine Vermögensverwaltungs-Plattform.
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von Birgit Haas, €uro am Sonntag
Arno Walter ist ein Tech-Fan. Zur Präsentation der Zahlen des ersten Quartals erschien der Comdirect-Vorstandschef nicht nur mit üppiger digitaler Ausstattung am Handgelenk und in der Aktentasche, auf dem Tisch stand auch das Amazon-Gerät Alexa, das auf Sprachbefehle hört. Damit sollen Nutzer in Kürze Realtime-Börsenkurse für rund 10.000 Aktien abfragen können - was in der Form neu ist.
Die Vision: Sind Datenschutzfragen geklärt, können Anleger mündlich ihre Order aufgeben. Das dürfte jedoch noch einige Jahre dauern. Auch sonst setzt die Bank auf digital: Im Mai startet eine Vermögensverwaltungsplattform (siehe Interview in der aktuellen Ausgabe von €uro am Sonntag, Nr. 17/2017 auf Seite 15).
Auf jeden Fall ist Comdirect gut ins neue Jahr gestartet: Die Commerzbank-Tochter hat nach Steuern 20,4 Millionen Euro verdient, 18 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Dazu trug neben einem gestiegenen Provisionsüberschuss auch ein 4,3- Millionen-Euro-Gewinn aus eigenen Finanzanlagen bei.
Der Kundenzulauf war mit netto 17.000 schwach. Das ist aber laut Walter einem geringeren Werbeaufwand geschuldet. Der soll mit Einführung neuer Angebote steigen.
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Bildquellen: Comdirect Bank, comdirect
