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05.05.2020 22:20

Trotz Absturz der Tesla-Aktie: Elon Musks großer Cash-Tag kommt näher

Geldregen in 2 Monaten?: Trotz Absturz der Tesla-Aktie: Elon Musks großer Cash-Tag kommt näher | Nachricht | finanzen.net
Geldregen in 2 Monaten?
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Der Elektroautobauer Tesla ist einer der wertvollsten Autobauer der Welt. Konzernchef Elon Musk ist aber unzufrieden mit dem hohen Aktienkurs - dabei ist der Voraussetzung dafür, dass der CEO ein riesiges Aktienpaket bekommt.
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• Tesla steht kurz vor dem Erreichen eines Meilensteins
• Musk könnte die Zielerreichung einen Geldregen bescheren
• CEO twittert die Aktie ins Minus


Die letzten Wochen waren Glückswochen für Tesla-Anteilseigner: Innerhalb eines Monats hat die Tesla-Aktie an der Nasdaq über 60 Prozent zugelegt. Anfang April lag der Aktienkurs noch bei rund 500 Dollar, einen Monat später kostete eine Tesla-Aktie schon weit über 850 US-Dollar. Viel zu teuer, befand Firmenchef Elon Musk und teilte diese Meinung öffentlichkeitswirksam auf Twitter.

Die Folge: Die Tesla-Aktie rauschte am Freitag in den Keller und verlor mehr als zehn Prozent. Doch der Elektroautobauer bleibt auch nach dem Absturz an der Börse stark: Mit einer Marktkapitalisierung von 130 Milliarden US-Dollar ist das Unternehmen der wertvollste Autobauer in den Vereinigten Staaten, international ist nur Toyotas Marktkapitalisierung höher.

Elon Musks Cashday rückt näher

Dass Elon Musk der hohe Aktienkurs von Tesla ein Dorn im Auge ist, ist überraschend, schließlich ist das Gehalt des Tesla-CEO an die Erreichung von Meilensteinen gebunden, die unter anderem eine bestimmte Marktkapitalisierung von Tesla vorsehen. Erreicht Tesla unter der Führung von Musk alle Ziele, würde der Milliardär den bislang reichsten Menschen der Welt, Jeff Bezos, vom Thron stoßen. Die Zielvorgaben, die durchaus als ambitioniert zu bezeichnen sind, sind durch verschiedene Meilensteine auf dem Weg gekennzeichnet. Einer davon: Die Tesla-Aktie muss über sechs Monate lang eine Marktkapitalisierung von 100 Milliarden US-Dollar aufweisen. Mit Blick auf die Entwicklung im vergangenen halben Jahr liegt die Tesla-Aktie knapp unterhalb dieser Marke, schon in den nächsten zwei Monaten rechnet Tesla selbst aber damit, das Ziel zu erreichen, "wenn der Wert der Tesla-Aktie auf Schlusskursbasis weiter nahe des Ende April erreichten Kursniveaus bleibt", hieß es von Unternehmensseite in der vergangenen Woche.

Tesla-Aktie: Löst Musk seine Optionen ein?

Wird das Ziel erreicht, hat Musk vertraglich festgelegt die Option, 1,7 Millionen Tesla-Aktien zu einem Preis von 350,02 US-Dollar pro Stück zu erwerben. Der aktuelle Aktienkurs liegt mehr als doppelt so hoch, so dass der Aktienkauf dem Milliardär Musk einen satten Papiergewinn garantieren würde.

Das Erreichen der 100 Milliarden-Dollar-Schwelle ist nur der erste Meilenstein für Elon Musk auf dem Weg zum reichsten Mensch der Welt. Sein Gehalt ist noch an eine Reihe weiterer Zielmarken geknüpft, die neben der Börsenbewertung auch Umsatz und Gewinn von Tesla beinhalten. Im (für Musk) besten Fall hat Tesla im Januar 2028 eine Marktkapitalisierung von 650 Milliarden US-Dollar, einen Jahresumsatz von 175 Milliarden US-Dollar und einen Jahresgewinn von 14 Milliarden US-Dollar.

Ob diese Meilensteine erreicht werden, dürfte auch vom Fortgang der Corona-Pandemie abhängig sein. Zwar hält sich die Tesla-Aktie - verglichen mit der Mehrzahl der anderen börsennotierten Autobauer - im derzeit unsicheren wirtschaftlichen Umfeld erstaunlich gut. Zuletzt meldete das Unternehmen überraschend den dritten Quartalsgewinn in Folge. Doch auch der Elektroautobauer wird sich den Folgen der Lockdown-Aktivitäten nicht entziehen können. Der Produktionsstopp am Hauptsitz in Kalifornien wird die Zahl der produzierten und ausgelieferten Fahrzeuge in diesem Quartal wohl empfindlich drücken. Das könnte auch die zuletzt längste Profitabilitätsserie von Tesla beenden und sich schlussendlich auch auf den Aktienkurs auswirken.

Dass Elon Musk vor diesem Hintergrund die Tesla-Aktie als zu teuer bezeichnet, scheint überraschend und könnte nun tatsächlich dafür sorgen, dass der Milliardär einmal mehr Ärger mit der US-Börsenaufsicht SEC bekommt.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Justin Sullivan/Getty Images, Joe Corrigan/Getty Images

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