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aktualisiert: 10.12.2019 22:05
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DAX schließt rot -- US-Handel endet mit leichtem Minus -- K+S: Ziele in Gefahr -- Amazon bekommt CL-Rechte -- Deutsche Bank: Gegenwind bei Umbau -- LEONI, JUST EAT, Sanofi, JOST im Fokus

Pfeiffer Vacuum-Aktie auf Talfahrt - Verkaufsempfehlung der DZ Bank. US-Investor KKR nimmt letzte Hürde bei Springer-Einstieg. Brandenburg hofft auf BASF-Batteriefabrik. EZB senkt Kapitalanforderung für Deutsche Bank leicht. Amazon: Druck Trumps schuld an verlorenem Pentagon-Milliardenauftrag. Apple Pay startet bei Sparkassen und weiteren Banken.

Marktentwicklung


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Die deutschen Börsen gaben am Dienstag deutlicher nach.

Der DAX startete mit einem Abschlag und geriet im Verlauf erheblich unter Druck - zeitweise fiel er sogar unter 12.900 Punkte. Bis zum Handelsende reduzierte der DAX seine Verluste und so gab das deutsche Börsenbarometer dann schlussendlich 0,27 Prozent auf 13.070,72 Zähler ab. Der TecDAX startete etwas schwächer, baute seine Verluste im Verlauf aber ebenfalls deutlich aus und schloss 0,82 Prozent tiefer bei 3.028,04 Einheiten.

Der deutlich besser als erwartet ausgefallene ZEW-Index konnte den Märkten keine positiven Impulse verleihen.

"Die Mehrheit der Anleger wartet vor den Großereignissen in dieser Handelswoche weiter ab", sagte Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Vereinzelt seien Gewinnmitnahmen zu beobachten. In dieser Woche stehen noch einige Unwägbarkeiten auf der Agenda: So warten Anleger auf die Sitzungen der US-Notenbank Fed am Mittwoch und der EZB am Donnerstag. Am Donnerstag steht des Weiteren die Parlamentswahl in Großbritannien an. Außerdem zeichnet sich im Handelsstreit zwischen China und den USA noch keine Lösung ab. Am Sonntag wird die Frist für die Erhebung von Strafzöllen auf chinesische Importe in Höhe von 160 Milliarden US-Dollar auslaufen.

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Die Börsen in Europa zeigten sich am Dienstag im Handesverlauf schwächer.

Der EuroSTOXX 50 stieg auf Vortagesniveau in den Handel ein, fiel im Verlauf aber deutlich in die Verlustszone. Bis zum Börsenschluss machte der Index seine Verluste wieder wett und ging mit minus 0,01 Prozent bei 3.671,78 Punkten kaum verändert aus dem Dienstagshandel.

Auch auf europäischer Ebene machten sich die Unsicherheiten um Notenbank-Sitzungen sowie dem sino-amerikanischen Handelsstreit bemerkbar. Zudem stehen die Parlamentswahlen in Großbritannien am Donnerstag auf der Agenda und am Wochenende läuft die Frist für weitere US-Strafzölle auf chinesische Importe mit einem Volumen von 160 Milliarden-Dollar ab - bislang ist keine Einigung zwischen den beiden Volkswirtschaften erfolgt. "Wer jetzt als Investor in den Aktienmarkt geht, bekommt die unberechenbare politische Volatilität für den Rest der Woche quasi frei Haus mitgeliefert. Das klingt wenig attraktiv, weshalb viele erst einmal die Seitenlinie bevorzugen", hieß es von CMC Markets.

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An den US-Börsen verlief der Handel am Dienstag impulslos.

Der Dow Jones pendelte über weite Strecken des Dienstagshandels um die Nulllinie. Im späten Handel rutschte der US-Leitindex ins Minus, am Ende ging das Börsenbarometer mit einem Abschlag von 0,10 Prozent bei 27.882,91 Punkten in den Feierabend. Auch beim NASDAQ Composite zeigte sich ein ähnliches Bild: Nachdem sich der Index lange stabil zeigte, stand am Ende ein leichtes Minus von 0,07 Prozent auf 8.616,18 Punkte.

Der Handelsstreit scheint zu stagnieren - Neuigkeiten blieben bislang aus, weshalb sich Anleger in Zurückhaltung übten. Kommt es nicht noch in den nächsten Tagen zu einem Aufschub oder doch noch einem Teilabkommen, dann treten am 15. Dezember die geplanten US-Zollerhöhungen gegenüber China in Kraft. Zuletzt wurde jedoch verlautet, dass zwecks weiterer Verhandlungen die Frist angeblich verlegt werden dürfte.
"An der Seitenlinie fühlen sich die Anleger offenbar als Beobachter des Geschehens wohler als mitten auf dem Spielfeld", hieß es in einem Postbank-Kommentar.

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Die Aktienmärkte in Asien zeigten sich am Dienstag unentschlossen.

In Japan schloss der Nikkei 0,09 Prozent schwächer bei 23.410,19 Punkten.

Auch die Börsen in China traten quasi auf der Stelle. Während der Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland bis Handelsschluss um 0,10 Prozent auf 2.917,32 Zähler zulegte, gab der Hang Seng in Hongkong um 0,07 Prozent auf 26.475,31 Einheiten ab.

Anleger zeigten sich am Dienstag nicht risikofreudig. Die Unsicherheiten im Handelsstreit blieben bestehen, denn noch immer gibt es keine Einigung über ein Phase 1 - Abkommen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften China und den USA. Kommt es nicht zu einer Einigung, werden am kommendem Sonntag weitere Zölle auf chinesische Importe aktiv. Allerdings deutete der US-Agrarminister Sonny Perdue laut dem Commerzbank-Experten Hao Zhou zuletzt an, dass es unwahrscheinlich sei, dass die Vereinigten Staaten an diesem Wochenende tatsächlich neue Zölle erheben.

Außerdem stehen in dieser Woche noch Sitzungen der US-Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank EZB auf der Agenda, auch dies veranlasste Anleger in Fernost zur Vorsicht.

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