aktualisiert: 16.08.2021 22:15

Dow letztlich fester -- DAX schließt tiefer -- CureVac schlägt Umsatzerwartungen -- Staat trennt sich von Lufthansa-Aktien -- BioNTech, HELLA, Bitcoin, Varta im Fokus

Folgen
US-Behörde untersucht Teslas "Autopilot"-System. Sonos mit Zwischensieg bei US-Behörde in Patentstreit mit Google. T-Mobile US untersucht mutmaßlichen Diebstahl von Kundendaten. Millionendeal: HSBC plant Akquisition von Axa Singapore. AKASOL eröffnet offiziell automatisierte Fertigung. Milliardendeal: BHP erwägt Verkauf von Erdöl-Geschäft. ENCAVIS unterzeichnet ESG-Konsortialkredit.
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Marktentwicklung


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Zum Wochenstart zeigten sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt wenig optimistisch.

Der DAX begann den Handelstag bereits im Minus und notierte auch anschließend auf rotem Terrain. Letztlich beendete der Leitindex den Tag 0,32 Prozent tiefer bei 15.925,73 Indexpunkten. Der TecDAX ging bei 3.819,95 Zählern in den Feierabend (-0,12 Prozent), nachdem er bereits zum Handelsstart unterhalb der Nulllinie tendierte.

Nachdem der deutsche Leitindex vergangene Woche erstmals den Sprung über die Marke von 16.000 Punkten geschafft hatte, stehen die Chancen laut Experten gut, dass der DAX in der neuen Handelswoche erneut Rekorde erreichen kann. Zu Wochenbeginn drückten jedoch erst einmal negative Impulse aus Übersee auf die Stimmung. So fielen Konjunkturdaten zum Einzelhandel und zur Lage der Industrie in China schwächer als erwartet aus und auch die Ausbreitung der Delta-Variante bereitete den Anlegern Sorgen. Auch die Situation in Afghanistan übte sich negativ auf die Stimmung an den Finanzmärkten aus.

Derweil hat die Berichtssaison ihren Höhepunkt hierzulande bereits hinter sich. Vorbörslich hatte Grand City Properties Zahlen zum abgelaufenen Quartal vorgelegt.

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An den europäischen Aktienmärkten ging es am Montag abwärts.

Der EuroSTOXX 50 ging mit negativem Vorzeichen in den Tag und behielt dieses bei. Zur Schlussglocke stand er 0,64 Prozent niedriger bei 4.202,44 Einheiten.

Die jüngsten Wirtschaftsdaten aus den USA und aus China belasteten die europäischen Märkte. In China fielen die Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion im Juli schlechter aus als erwartet. Die Berichtsaison neigt sich langsam zu und verschafft nur noch wenig neue Impulse. Geopolitisch stand Afghanistan im Fokus der Anleger: Dort sind die Taliban in die Hauptstadt Kabul eingedrungen. Nach Aussage der Commerzbank bleibe abzuwarten, wie sich die Dinge in Afghanistan in den kommenden Tagen oder Wochen entwickeln und ob dies neue Risiken für die Aktienmärkte mit sich bringe.

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Die Anleger an der Wall Street hielten sich am Montag zurück.

Der Dow Jones eröffnete kaum bewegt und rutschte zeitweise in den roten Bereich ab. Im späteren Handel konnte der US-amerikanische Leitindex jedoch seinen Abschlag hinter sich lassen und beendete den Tag 0,31 Prozent höher bei 35.625,40 Zählern. Der NASDAQ Composite schüttelte seine zeitweise deutlichen Einbußen zum Teil ab und ging schließlich mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 14.793,76 Punkten in den Feierabend.

Neben der steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen in zahlreichen Ländern weltweit belasteten außerdem enttäuschende Konjunkturdaten aus Asien die Märkte. Chinas Einzelhandelsumsätze und Industriedaten sind schwächer ausgefallen als erwartet. "Die Abkühlung ist nun für alle klar zu sehen. Die Delta-Variante und die Rückkehr zu Schließungen sind natürlich nicht hilfreich", sagte Analyst Arne Petimezas von AFS gegenüber Dow Jones Newswires. Als weiterer belastender Faktor kam die Zurückeroberung Afghanistans durch die Taliban auf geopolitischer Ebene hinzu. Auch die Angst vor einer baldigen Beendigung der lockeren Geldpolitik seitens der Fed blieb zum Wochenstart im Hinterkopf der Anleger.

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Zum Wochenstart gaben die asiatischen Börsen mehrheitlich nach.

Der japanische Leitindex Nikkei fiel am Montag letztlich um 1,62 Prozent auf 27.523,19 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite schlussendlich marginale 0,03 Prozent höher bei 3.517,35 Zählern, während der Hang Seng in Hongkong bis zum Handelsende um 0,80 Prozent auf 26.181,46 Einheiten abgab.

Marktteilnehmer begründeten die starken Abschläge in Japan mit dem steigenden Yen, der die Exportaussichten der japanischen Unternehmen verschlechtert. Die Vorgaben aus den USA vor dem Wochenende waren wenig inspirierend. Außerdem sorgte die Geopolitik rund um die Entwicklung in Afghanistan für Zurückhaltung.

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