aktualisiert: 18.08.2022 22:06

US-Börsen schließen uneins -- DAX beendet Sitzung im Plus -- Mehrwertsteuersenkung für Gas geplant -- SAP schlägt SAP Litmos los -- Adyen, CureVac, HELLA, Infineon, SAF-HOLLAND, Cisco im Fokus

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Der deutsche Leitindex präsentierte sich am Donnerstag mit positiver Tendenz.

Der DAX ging kaum höher in den Handel und hielt sich auch anschließend in der Gewinnzone. Am Abend standen noch Aufschläge von 0,52 Prozent auf 13.697,41 Punkte an der Kurstafel. Der TecDAX beendete den Handel 0,15 Prozent fester bei 3.138,82 Zählern, nachdem er mit einem marginalen Minus gestartet war.

Der deutsche Leitindex hatte sich nach seinem Rücksetzer am Vortag am Donnerstag wieder gefangen. Am Mittwoch war er an der 14.000-Punkte-Marke gescheitert. Die Angst vor hohen Zinsen und wirtschaftlicher Schwäche war zurückgekehrt und hatte den deutschen Leitindex um gut zwei Prozent fallen lassen. Damit rutschte der DAX zeitweise auch unter die 100-Tage-Linie für den mittelfristigen Trend bei 13.690 Punkten. Die Autoren des täglichen Bernecker-Börsenbriefs sprachen laut der Deutschen Presse-Agentur von einer technischen Korrektur, die nach den deutlichen Aufschlägen der vergangenen Wochen fällig gewesen sei.

An den US-Börsen hatte sich am Vorabend nach dem veröffentlichten Fed-Protokoll der vergangenen Notenbank-Sitzung nicht mehr viel getan. Die US-Notenbank bleibt, wie die dpa berichtet, nach dem Urteil der Commerzbank-Experten auf ihrem geldpolitischen Straffungskurs. Es habe aber Signale gegeben, dass sich das hohe Tempo der Zinserhöhungen abschwächen könnte.

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Anleger an den europäischen Aktienmärkten wagten sich am Donnerstag aus der Reserve.

Der EURO STOXX 50 begann den Handel kaum verändert, notierte im Tagesverlauf jedoch vorrangig in der Gewinnzone. Zum Schluss der Sitzung schob er sich noch um 0,57 Prozent ins Plus auf 3.777,38 Punkte.

"Die Vorlagen sind neutral und die katastrophalen Inflationsdaten aus Großbritannien sind nun erst einmal in die Kurse eingearbeitet", zitiert Dow Jones Newswires einen Marktteilnehmer. Das US-Notenbankprotokoll sei "wenigstens nicht falkenhafter ausgefallen als befürchtet". Die Fed will die Leitzinsen weiter erhöhen, bis die Inflation deutlich nachlässt, aber auch die Risiken der straffen Geldpolitik im Blick behalten. "Die Erkenntnis aus diesem Protokoll ist, dass niemand im Komitee geneigt ist, die Möglichkeit von Zinssenkungen auch nur in Erwägung zu ziehen", zitiert die Deutsche Presse-Agentur Analyst Michael Hewson von CMC Markets.

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Die US-Börsen fanden im Donnerstagshandel keine klare gemeinsame Richtungen.

Der Dow Jones notierte zum Start der Sitzung nahezu unverändert und wechselte im Verlauf zwischen Gewinn- und Verlustzone. Letztlich notierte er marginale 0,06 Prozent im Plus bei 34.000,95 Punkten. Der technologielastige NASDAQ Composite startete ebenfalls an der Nulllinie, kletterte im weiteren Verlauf jedoch ins Plus und beendete die Sitzung 0,21 Prozent stärker bei 12.965,34 Zählern.

Das Protokoll der US-Notenbanksitzung vom Juli, das am Vorabend veröffentlicht wurde, brachte für den Markt keine neuen Erkenntnisse. So müssen die Zinsen weiter erhöht werden, wie die Währungshüter erklärten. Dennoch könne sich das Tempo der Erhöhungen verringern, wenn Konjunkturdaten schwächer als erwartet ausfallen sollten.

Die bereits vorbörslich veröffentlichten US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stimmten jedoch optimistisch: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ging in der vergangenen Woche stärker zurück als erwartet. Anschließend folgten noch die Verkäufe bestehender Häuser und der Index der Frühindikatoren für Juli.

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Die asiatischen Aktienmärkte tendierten am Donnerstag schwächer.

In Tokio gab der Nikkei um 0,96 Prozent auf 28.942,14 Punkte nach.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite 0,46 Prozent tiefer bei 3.277,54 Zählern. Der Hang Seng in Hongkong verbuchte letztlich ein Minus von 0,80 Prozent auf 19.763,91 Einheiten.

Auf die Stimmung an den Märkten drückte eine Mischung aus Gewinnmitnahmen und einer ungünstigen Nachrichtenlage. Das Fed-Protokoll vom Vorabend brachte keine neuen Erkenntnisse. Die US-Notenbank sieht sich weiter auf Kurs einer strafferen Geldpolitik, um die Inflation einzudämmen.

Belastend wirkte in China außerdem die Tatsache, dass neben der steigenden Zahl an COVID-19-Infektionen und den strengen Gegenmaßnahmen auch zunehmend der ungewöhnlich trockene Sommer die Produktion beeinträchtigt.

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