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aktualisiert: 10.01.2020 23:03
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DAX gibt Gewinne vor dem Wochenende ab -- Wall Street schließt schwächer -- Takeaway.com übernimmt Just Eat -- Facebook-Aktie auf Allzeithoch -- Aurora Cannabis, Boeing, RWE, Vonovia im Fokus

US-China-Handelsvertrag kurz vor Unterzeichnung noch nicht fertig. Siemens will bis Montag über Australien-Auftrag entscheiden. Dürr-Aktie im Aufwind: Analyst erwartet höhere Profitabilität. Mediaset-Aktionäre winken Aufbau einer Holding durch. Britisches Unterhaus verabschiedet Gesetz zum Brexit-Deal. UBS besetzt Verwaltungsratsposten mit Bank-Veteranen. Trump will Handelsgespräche mit China über Phase II sofort starten.

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Am letzten Handelstag der Woche zeigte sich der deutsche Aktienmarkt schwankungsanfällig.

Der Leitindex DAX eröffnete im Plus bewegte sich nahe seines Allzeithochs von Januar 2018 (13.596,89 Zähler), fiel im Verlauf aber wieder zurück. Ins Wochenende ging das deutsche Börsenbarometer 0,09 Prozent schwächer bei 13.483,31 Punkten. Der TecDAX ging ebenfalls mit einem Aufschlag in den Tag und gewann noch leicht hinzu.

Nach einer starken Handelseröffnung ging den deutschen Indizes zunächst die Puste aus. "Der DAX scheint aktuell nur eine Richtung zu kennen - nach oben", sagte Marktbeobachter Christian Schmidt von der Helaba gegenüber dpa.

Unternehmensseitig rückte insbesondere der Bluechip RWE in den Fokus. Einem Pressebericht zufolge winke dem Energieunternehmen wegen dem Kohleausstieg eine Entschädigung in Milliardenhöhe. Am Nachmittag zog die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts die Aufmerksamkeit auf sich, der etwas schwächer als erwartet ausfiel.

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Europas Börsen zeigten sich vor dem Wochenende unentschlossen.

Der EuroSTOXX 50 ging zwar etwas höher in den Tag, konnte die Gewinne im weiteren Verlauf jedoch nicht halten und notierte nun nahe des Vortagesniveaus.

Die Nachrichtenlage gestaltete sich am europäischen Börsenparkett dünn. Am Nachmittag sorgte auch die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts nicht wirklich für Ausschläge.

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An der Wall Street herrschte heute eine unentschlossene Stimmung.

Der Dow Jones notierte zum Ertönen der Startglocke Prozent fester und schob sich dann mit einem kleinen Plus auf ein neues Rekordhoch erstmals über der 29.000-Punkte-Marke. Danach ging es jedoch abwärts. Sein Schlussstand: minus 0,46 Prozent bei 28.823,77 Punkten. Der NASDAQ Composite eröffnete im Plus und erklomm direkt nach dem Start wieder ein neues Rekordhoch bei 9.235,20 Zählern. Anschließend ist auch er auf rotes Terrain abgerutscht. Er beendete den Handelstag 0,27 Prozent schwächer bei 9.178,86 Punkten.

Zunächst war an der Wall Street die gute Stimmung weiterhin vorhanden, auch wenn der Rekordjagd Wind aus den Segeln genommen wurde, erreichten die wichtigen Indizes erneut neue Intraday-Allzeithochs. Anschließend übernahm jedoch die Vorsicht die Zügel.
Entspannungssignale im Konflikt zwischen den USA und dem Iran und die bevorstehende Unterzeichnung der Teileinigung im US-chinesischen Handelsstreit sorgten grundsätzlich für Optimismus am Markt.

Im Fokus stand am Freitag auch der US-Arbeitsmarktbericht. Die US-Wirtschaft schaffte im Dezember weniger Arbeitsplätze als Analysten erwartet hatten.

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Vor dem Wochenende tendierten die größten Aktienmärkte in Fernost in unterschiedliche Richtungen.

Der Nikkei legte letztlich 0,47 Prozent auf 23.850,57 Einheiten zu.

Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite dagegen 0,08 Prozent auf 3.092,29 Zähler. Der Hang Seng in Hongkong notierte schlussendlich 0,27 Prozent höher bei 28.638,20 Punkten.

Zum Wochenausklang hatten besonders positive Vorgaben von der Wall Street für Kursgewinne an den asiatischen Börsen gesorgt. Die US-Indizes wurden am Vorabend unter anderem von gefallenen Ölpreisen, der Entspannung zwischen den USA und dem Iran und die Stärke der US-Konjunktur angetrieben.

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