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aktualisiert: 13.05.2020 22:11

Dow schlussendlich tiefrot -- DAX schließt weit im Minus -- Fed-Chef sieht längere Krise -- Commerzbank-Verlust höher als erwartet -- Erste deutsche Anlegerklage gegen Wirecard -- TUI, VW im Fokus

Folgen
Aston Martin weitet Verlust in der Corona-Krise aus. OPEC senkt Prognose der Rohölnachfrage erneut. Uniper baut Gasmotorenkraftwerk an altem Bremer Kohlemeiler. KfW bewilligt wohl Corona-Kredite in Höhe von fast 20 Milliarden Euro. Philips erhält FDA-Genehmigung für Ultraschall-Produkte bei Covid-19-Fällen. Norwegischer Ölfonds veräußert wegen Kohleproduktion Anteile an RWE und Uniper.
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Marktentwicklung


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Der deutsche Aktienmarkt wies am Mittwoch klare Verluste aus.

Der DAX hatt den Tag bereits mit einem kräftigen Abschlag eröffnet, den er insbesondere in der zweiten Handelshälfte noch weiter ausbaute. So ging es letztlich dann satte 2,56 Prozent auf 10.542,66 Einheiten abwärts. Auch der TecDAX gab im Tagesverlauf deutlich ab, nachdem er schon moderat gefallen war. Zum Handelsschluss konnte er seine zwischenzeitlichen Verluste jedoch wieder etwas eingrenzen und schloss 0,53 Prozent leichter bei 2.987,48 Einheiten.

In einer Video-Anhörung des Senats hat der prominente US-Immunologe und Regierungsberater Anthony Fauci vor einer übertrieben schnellen Rückkehr zur Normalität gewarnt, während Präsident Donald Trump derzeit die Lockerungen vorantreibt. Auch der Handelskonflikt zwischen den USA und China beschäftigte die Anleger weiter.

Außerdem hat eine Reihe von Unternehmen ihre Geschäftszahlen veröffentlicht, darunter die Commerzbank, United Internet, Deutsche Wohnen nd LEONI.

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Die Börsen in Europa präsentierten sich am Mittwoch mit kräftigen Abschlägen.

Der EuroSTOXX 50 etwas schwächer in den Handelstag und fiel anschließend tiefer in die Verlustzone, wo er den Tag dann auch mit einem deutlichen Verlust von 2,55 Prozent bei 2.810,55 Stellen beendete.

Tagtäglich neue Nachrichten über weitere Lockerungen der Corona-Einschränkungen hatten die Aktienmärkte in den letzten Tagen gestützt. Doch nun kamen Zweifel auf, ob die Wirtschaft nach dem Shutdown tatsächlich schnell wieder hochgefahren werden kann. So hat der führende Corona-Berater von US-Präsident Donald Trump, Anthony Fauci, vor "wirklich schwerwiegenden" Konsequenzen gewarnt, sollten die Lockerungen zu schnell erfolgen.

Daneben dämpften auch die wieder wachsenden Spannungen zwischen den USA und China die Kauflaune. Jüngsten Berichten zufolge denke die Regierung in Peking offenbar über Nachverhandlungen des Handelsabkommens nach.

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Zur Wochenmitte ergreifen Anleger in den USA die Flucht.

Der Dow Jones startete mit einem kleinen Abschlag in den Handel, fiel im Anschluss jedoch weiter zurück. Aus dem Handel ging der US-Leitindex dann 2,17 Prozent im Minus bei 23.247,97 Punkten. Der NASDAQ Composite wies dagegen anfänglich ein minimales Plus aus, und hat anschließend immer wieder Verlust- und Gewinnzone gewechselt. Letztendlich ging er 1,55 Prozent im Minus bei 8'863,17 Punkten in den Feierabend.

Nachdem die zur Vorsicht mahnenden Aussagen des US-Immunologen Fauci den späten Wall Street-Handel bereits stark belastet hatten, blieb auch am Mittwoch noch ein Beigeschmack zurück. Daneben fragten sich Marktteilnehmer, ob die März-Erholung am Aktienmarkt überhaupt gerechtfertigt gewesen sei. Trotz der Mahnungen und Unsicherheiten, die angesichts der Corona-Pandemie im Umlauf sind, sehen Investoren die sukzessiven Lockerungen der Kontaktbeschränkungen positiv.

Allerdings machte Fed-Chef Jerome Powell deutlich, dass er es für wahrscheinlich halte, dass noch eine "längere Periode" mit geringem Wachstum und gleichbleibenden Einkommen zu rechnen sei. Daneben sprach er sich für weitere Staatshilfen aus. Auch US-Präsident Donald Trump trug mit einem erneuten verbalen Angriff zu der Unsicherheit der Anleger bei, als er über Twitter China erneut die Schuld an der Ausbreitung des Coronavirus gab: "Wie ich schon lange gesagt habe, mit China zu handeln ist sehr teuer. Wir hatten gerade ein großartiges Handelsabkommen unterzeichnet, die Tinte war gerade erst getrocknet, und die Welt wurde von der Pest aus China getroffen. 100 Handelsabkommen könnten das nicht entschädigen - und all die unschuldigen Leben, die verloren wurden".

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Die asiatischen Aktienmärkte fanden am Mittwoch keine gemeinsame Richtung.

In Japan schloss der Nikkei mit einem Verlust von 0,49 Prozent bei 20.267,05 Punkten. Gegenwind kam dabei vom festeren Yen.

Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite bis Handelsende um 0,22 Prozent auf 2.898,05 Indexpunkte. Der Hang Seng in Hongkong fiel dagegen um 0,27 Prozent auf 24.180,30 Einheiten.

Der Markt blieb in der Corona-Krise weiter Hin und Her gerissen zwischen Lockerung und Vorsicht. In den USA hatten die Kurse am Vorabend deutlich nachgegeben, nachdem der führende Corona-Berater von US-Präsident Donald Trump, Anthony Fauci, vor einer zu schnellen Lockerung der wegen der Pandemie verhängten Beschränkungen gewarnt hatte.

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DatumUnternehmenEvent
13.05.201&1 Drillisch AG
Quartalszahlen
13.05.203U HOLDING AG
Quartalszahlen
13.05.20ABN Amro
Quartalszahlen
13.05.20ADVA SE
Hauptversammlung
13.05.20Alexion Pharmaceuticals Inc.
Hauptversammlung
13.05.20American International Group (AIG) Inc.
Hauptversammlung
13.05.20American Water Works Co Inc
Hauptversammlung
13.05.20BAUER AG
Quartalszahlen
13.05.20Cisco Inc.
Quartalszahlen
13.05.20CK Infrastructure Holdings Limited Registered Shs
Hauptversammlung
13.05.20Commerzbank
Quartalszahlen
13.05.20Commerzbank
Hauptversammlung
13.05.20CompuGroup Medical SE & Co. KGaA
Hauptversammlung
13.05.20COMSYS Holdings Corp
Quartalszahlen
13.05.20Crédit Agricole S.A. (Credit Agricole)
Hauptversammlung
mehr Unternehmenszahlen

Wirtschaftsdaten

DatumTermin
13.05.2020
01:00
Arbeitslosenquote
13.05.2020
01:01
BRC Like-For-Like Einzelhandelsumsätze (Jahr)
13.05.2020
01:50
Handelsbilanz - BOP Basis
13.05.2020
01:50
Kreditvergabe der Banken (Jahr)
13.05.2020
01:50
Leistungsbilanz n.s.a.
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AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

1&1 Drillisch AG23,50
0,00%
1&1 Drillisch Jahreschart
A.P. Moeller - Maersk A-S (A)988,50
0,00%
AP Moeller - Maersk A-S (A) Jahreschart
Alphabet A (ex Google)1310,60
-0,71%
Alphabet A (ex Google) Jahreschart
Amazon2611,00
0,83%
Amazon Jahreschart
ams AG13,90
2,43%
ams Jahreschart
Anglo American PLC20,71
0,00%
Anglo American Jahreschart
Apple Inc.327,00
0,91%
Apple Jahreschart
Aston Martin0,56
2,28%
Aston Martin Jahreschart
AUDI AG1560,00
0,00%
AUDI Jahreschart
Bayer66,60
-0,60%
Bayer Jahreschart
Berkshire Hathaway Inc. B159,34
-0,20%
Berkshire Hathaway Jahreschart
BMW AG58,40
1,85%
BMW Jahreschart
BVB (Borussia Dortmund)5,90
-2,64%
BVB (Borussia Dortmund) Jahreschart
Commerzbank4,20
1,08%
Commerzbank Jahreschart
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA72,85
0,00%
CompuGroup Medical Jahreschart
Continental AG86,68
-0,80%
Continental Jahreschart
Daimler AG37,71
2,81%
Daimler Jahreschart
Deutsche Bank AG8,58
1,33%
Deutsche Bank Jahreschart
Deutsche Beteiligungs AG30,20
1,85%
Deutsche Beteiligungs Jahreschart
Deutsche Post AG33,58
1,21%
Deutsche Post Jahreschart
Deutsche Telekom AG15,03
-0,17%
Deutsche Telekom Jahreschart
Draegerwerk AG & Co. KGaA61,80
0,00%
Draegerwerk Jahreschart
E.ON SE10,27
0,69%
EON Jahreschart
Eni S.p.A.8,80
2,08%
Eni Jahreschart
Facebook Inc.206,65
-1,88%
Facebook Jahreschart
Fiat Chrysler (FCA)8,72
0,00%
Fiat Chrysler (FCA) Jahreschart
Ford Motor Co.5,40
-0,53%
Ford Motor Jahreschart
General Motors22,37
0,00%
General Motors Jahreschart
Gilead Sciences Inc.73,00
3,18%
Gilead Sciences Jahreschart
Glencore plc1,90
1,64%
Glencore Jahreschart
Honda Motor Co. Ltd.22,35
0,00%
Honda Motor Jahreschart
Hyundai Motor Co. Ltd. (GDRs)20,90
2,45%
Hyundai Motor Jahreschart
JENOPTIK AGJENOPTIK Jahreschart
JENOPTIK AG23,20
0,17%
JENOPTIK Jahreschart
Kia Motors Corp30,30
8,21%
Kia Motors Jahreschart
LEG Immobilien116,08
0,00%
LEG Immobilien Jahreschart
LEONI AG6,77
0,00%
LEONI Jahreschart
L'Oréal S.A. (L'Oreal, L Oreal)290,30
-2,09%
LOréal Jahreschart
Lufthansa AG8,92
0,27%
Lufthansa Jahreschart
Mazda Motor Corp.5,53
0,00%
Mazda Motor Jahreschart
Mediaset S.p.A.1,59
0,00%
Mediaset Jahreschart
Morgan Stanley43,10
2,46%
Morgan Stanley Jahreschart
Naspers LtdShs -N-169,22
0,73%
Naspers Jahreschart
Nemetschek SE62,70
0,00%
Nemetschek Jahreschart
Nissan Motor Co. Ltd.3,35
1,85%
Nissan Motor Jahreschart
OSRAM AG42,21
-0,28%
OSRAM Jahreschart
pbb AG (Deutsche Pfandbriefbank)6,45
-2,57%
pbb Jahreschart
Peugeot S.A. (PSA Peugeot Citroën)14,68
3,02%
Peugeot Jahreschart
Philips N.V.42,97
0,80%
Philips Jahreschart
ProSiebenSat.1 Media SE10,22
0,00%
ProSiebenSat1 Media Jahreschart
Prosus N.V.84,76
0,38%
Prosus Jahreschart
Renault S.A.22,31
0,13%
Renault Jahreschart
RWE AG St.31,79
0,09%
RWE Jahreschart
SAF-Holland SA5,24
1,45%
SAF-Holland SA Jahreschart
Salzgitter12,57
-1,61%
Salzgitter Jahreschart
SAP SE127,24
0,00%
SAP Jahreschart
SAS AB0,78
4,50%
SAS Jahreschart
Scout24 AG72,45
0,42%
Scout24 Jahreschart
Sixt SE St.70,55
-1,88%
Sixt Jahreschart
Société Générale (Societe Generale)15,10
-3,81%
Société Générale (Societe Generale) Jahreschart
Software AG37,10
0,00%
Software Jahreschart
Sony Corp.62,16
-0,96%
Sony Jahreschart
Ströer SE & Co. KGaA60,85
0,00%
Ströer Jahreschart
Suzuki Motor Corp.29,20
0,00%
Suzuki Motor Jahreschart
TeamViewer51,58
1,58%
TeamViewer Jahreschart
Tencent Holdings Ltd59,77
-0,86%
Tencent Jahreschart
Tesla1052,80
-1,88%
Tesla Jahreschart
Toyota Motor Corp.56,00
-0,88%
Toyota Motor Jahreschart
TRATON17,70
2,64%
TRATON Jahreschart
TUI4,40
-0,52%
TUI Jahreschart
Twitter27,55
0,05%
Twitter Jahreschart
Uber27,35
-0,44%
Uber Jahreschart
Uniper29,38
0,75%
Uniper Jahreschart
United Internet AG38,00
-0,34%
United Internet Jahreschart
Verbund AG40,46
1,00%
Verbund Jahreschart
Vivendi S.A.23,41
0,04%
Vivendi Jahreschart
Volkswagen (VW) St.147,90
2,57%
Volkswagen (VW) St Jahreschart
Volvo AB (A)14,52
2,54%
Volvo (A) Jahreschart
Wärtsilä Oyj (Abp B) (Wartsila)7,28
0,00%
Wärtsilä Jahreschart
Wirecard AG2,85
-13,65%
Wirecard Jahreschart

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