aktualisiert: 14.07.2021 22:10

Dow letztlich stabil -- DAX schließt nach Rekord kaum verändert -- Bank of America mit Gewinnsprung -- HUGO BOSS verdoppelt Umsatz -- Nordex ergattert zwei Großaufträge -- Apple im Fokus

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Software AG mit hohem Auftragseingang im Datenbankgeschäft. Wells Fargo mit Milliardengewinn im zweiten Quartal. Citigroup übertrifft Erwartungen aber Erträge sinken. Tesla kann weiterbauen - Gericht weist Eilantrag von Verbänden ab. EZB startet Projekt für digitalen Euro. Komplexe Corona-Reiseanforderung - Lufthansa rechnet mit Wartezeiten.
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Der Frankfurter Handel verlief zur Wochenmitte in ruhigen Bahnen.

Der DAX konnte nach einem schwachen Start ins Plus drehen und mit einem Tageshoch bei 15.810,68 Punkten sogar ein neues Allzeithoch erklimmen. Zum Handelsende stand er aber quasi unverändert bei 15.788,98 Punkten. Auch der TecDAX hatte mit einem Verlust eröffnet und schloss letztlich stabil bei 3.645,23 Zählern (-0,01 Prozent).

Das Thema Inflation blieb den Märkten weiterhin erhalten, nachdem am Dienstag Daten zur US-Inflation für Unruhe gesorgt hatten: "Der unerwartet starke Anstieg der US-Inflation hat es zwar nicht geschafft, für Panik an der Börse zu sorgen. Er hat aber ausgereicht, um die Rekordjagd zu beenden", meinte dazu Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners laut der dpa.

Die US-Notenbank Fed ist jedoch offenbar noch nicht soweit, um über konkrete Schritte zur Straffung ihrer extrem lockeren Geldpolitik nachzudenken. "Die Bedingungen am Arbeitsmarkt haben sich weiter verbessert, aber es liegt noch ein langer Weg vor uns", hieß es in vorbereiteten Bemerkungen von Fed-Chef Jerome Powell für den Finanzausschuss des US-Parlaments. Am Mittwochabend wird Powell für seine halbjährliche Anhörung vor den Ausschuss treten.

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Europas Aktienmärkte bewegten sich am Mittwoch leicht aufwärts.

Der EuroSTOXX 50 konnte seine anfänglichen Verluste hinter sich lassen und schlussendlich mit einem kleinen Gewinn von 0,12 Prozent bei 4.099,50 Punkten in den Feierabend gehen.

Die Sorge rund um eine steigende Inflation strahlte von den USA bis nach Europa. So hatten US-Inflationsdaten für den Monat Juni die höchsten Verbraucherpreise seit 13 Jahren offenbart. Die Befürchtung der Marktteilnehmer lautet nun, dass die US-Währungshüter nun doch früher als erwartet an der Zinsschraube drehen könnten. "Die Angst, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, ist unter Anlegern im Moment einfach riesig", hieß es im Handel mit Blick auf die US-Geldpolitik laut Dow Jones Newswires. US-Notenbank--Chef Jerome Powell bekräftigte jedoch am Mittwoch laut vorbereiteten Bemerkungen zu seiner am Abend anstehenden Parlamentsanhörung, dass es noch eine Weile dauere, bis die Wirtschaft so weit sei, dass über eine Reduzierung der geldpolitischen Unterstützung nachgedacht werden könne.

Außerdem wiesen Händler darauf hin, dass die Anleger kurz vor der heißen Phase der Berichtssaison der Unternehmen offenbar keine großen Risiken eingehen wollen.

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Die Anleger an den US-Börsen waren am Mittwoch unentschlossen.

So hatte der Dow Jones mit einem kleinen Gewinn eröffnet und ging schlussendlich auch nur 0,13 Prozent höher bei 34.933,23 Punkten in den Feierabend. Dagegen schloss der NASDAQ Composite mit einem Verlust von 0,22 Prozent bei 14.644,95 Zählern, obwohl er zum Börsenstart noch klar zugelegt hatte.

Dass am Anleihemarkt die Renditen wieder deutlich zurückfallen, sorgte nur anfangs für etwas Kauflaune. Für die fallenden Renditen ist US-Notenbankchef Jerome Powell mit seinem Auftritt vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses verantwortlich. Anders als es die unerwartet stark gestiegenen Verbraucherpreise vom Vortag hätten erwarten lassen können, ließ sich aus dem vorab veröffentlichten Redetext keine Tendenz zu einer strafferen Geldpolitik herauslesen.

Das Zurückfahren der Anleihekäufe ("Tapering") durch die Notenbank sei noch ein gutes Stück entfernt, denn die Fortschritte am Arbeitsmarkt reichten bei weitem noch nicht aus, so Powell. Auch bekräftigte er frühere Aussagen, dass die Inflation in diesem Jahr zwar erhöht bleiben, dann aber sinken werde.

Derweil lief die Bilanzsaison weiter mit Geschäftszahlen der Großbanken Bank of America, Wells Fargo und Citigroup. Die Zahlen kamen mit Licht und Schatten.

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Die Börsen in Asien verbuchten zur Wochenmitte Abschläge.

In Tokio gab der japanische Leitindex Nikkei letztlich 0,38 Prozent auf 28.608,49 Zähler ab.

Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite ebenfalls abwärts, er verlor 1,07 Prozent auf 3.528,50 Indexpunkte. Der Hang Seng in Hongkong musste derweil einen Verlust von 0,63 Prozent auf 27.787,46 Zähler verbuchen.

Die asiatischen Märkte orientierten sich an der jäh beendeten Rekordfahrt der US-Börsen vom Vortag. Die Inflationsängste blieben nach dem gestern vermeldeten US-Inflationsschub hoch, auch wenn bis jetzt noch keine Panik ausgebrochen ist.

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