aktualisiert: 29.07.2022 22:35

Nach Wirtschaftsdaten: US-Börsen schließen im Plus -- DAX geht mit kräftigen Gewinnen ins Wochenende -- Covestro senkt Jahresausblick erneut -- Apple, Intel, Chevron, Siltronic, VW im Fokus

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EnviTec Biogas: Prognoseerhöhung treibt weiter an. L'Oréal nach Umsatz- und Gewinnanstieg optimistisch für 2022. Lufthansa-Manager sichert nahezu alle Ferienflüge zu. Varta verlängert Vertrag mit CFO Hessenberger. Exxon verbucht im zweiten Quartal Rekordgewinn. adesso hebt nach überraschend gutem Quartal Umsatzprognose an.
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Marktentwicklung


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Am deutschen Aktienmarkt war die Stimmung am Freitag ausgelassen.

Der DAX begann die Freitagssitzung bereits höher und baute seine Gewinne im Verlauf weiter aus. Dabei knackte er zeitweise auch die Marke von 13.500 Punkten, die er bis zum Handelsende jedoch nicht halten konnte. Letztlich notierte er 1,52 Prozent fester bei 13.484,05 Punkten. Der TecDAX startet ebenfalls in Grün und konnte sein Plus anschließend ausbauen. Letztlich konnte er um 1,85 Prozent auf 3.125,34 Zähler zulegen.

Nach der US-Notenbanksitzung und einer Unmenge an Unternehmenszahlen in dieser Woche zeigten sich die Anleger vor dem Wochenende entspannt. Stützend wirkten die überzeugenden Geschäftszahlen von Apple und Amazon. "Gerade bei den Big-Techs waren große Einbrüche durch die steigenden Zinsen befürchtet worden", so Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. "Dass die Big-Techs jetzt solide berichten, nimmt viel Druck und auch viel Angst aus dem Markt."

Am Vormittag meldete das Statistische Bundesamt außerdem, dass die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal auf der Stelle getreten war.

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Die europäischen Aktienmärkte legten am Freitag kräftig zu.

Der EURO STOXX 50 bewegte sich zum Handelsstart bereits auf grünem Terrain und konnte im Laufe des Tages weiter in die Gewinnzone vordringen. Bis zum Sitzungsende stieg er um 1,53 Prozent auf 3.708,10 Einheiten.

Stützend wirkten überzeugende Quartalszahlen aus den USA und Europa. Auch an Konjunkturdaten mangelte es vor dem Wochenende nicht. Die vorgelegten BIP-Daten aus den europäischen Ländern fielen vorrangig positiv aus, wenn auch die Inflationsängste nach wie vor präsent sind.

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Die US-Börsen verabschiedeten sich mit positiven Vorzeichen ins Wochenende.

Der Dow Jones erzielte einen Tagesgewinn in Höhe von 0,97 Prozent und schloss auf 32.845,13 Punkten. Der technologielastige NASDAQ Composite erhielt von starken Quartalszahlen Auftrieb und legte zum Handelsschluss um 1,88 Prozent auf 12.390,69 Zähler zu.

Anleger schöpften Zuversicht aus den überzeugenden Geschäftszahlen der Technologie-Schwergewichte Amazon und Apple. Weiter unterstützend wirkte auch das überraschend schwache Bruttoinlandsprodukt, das schon am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Mit einem neuerlichen Rückgang im zweiten Quartal befindet sich die US-Wirtschaft zwar in einer technischen Rezession, doch lässt dies hoffen, dass die US-Notenbank das Tempo ihrer Zinserhöhungen drosselt. Beobachter wiesen auch darauf hin, dass Teile der US-Wirtschaft noch immer sehr gut laufen und auch die Beschäftigungslage noch immer hervorragend ist.

Unter den Konjunkturdaten des Tages stand vor allem der Arbeitskostenindex aus dem zweiten Quartal im Blick. Dieser ist höher ausgefallen als von Ökonomen prognostiziert, was Inflationssorgen und Zinserhöhungsspekulationen neue Nahrung geben könnte, meinten die Analysten von MUFG. Die persönlichen Einkommen und Ausgaben sind im Juni jeweils etwas stärker gestiegen als erwartet. Der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago fiel schwächer aus als prognostiziert, der Index der Universität Michigan für die Verbraucherstimmung etwas besser.

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Vor dem Wochenende zeigten sich die asiatischen Börsen in Rot.

In Tokio verlor der Nikkei um 0,05 Prozent auf 27.801,64 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland fiel der Shanghai Composite um 0,89 Prozent auf 3.253,24 Stellen. Der Hang Seng in Hongkong gab um 2,26 Prozent auf 20.156,51 Einheiten nach.

An den chinesischen Börsen wurde die Stimmung dadurch gedämpft, dass auf dem Politbüro-Treffen am Vortag vermieden wurde, von einem Erreichen des avisierten Wirtschaftswachstums zu sprechen. Marktteilnehmer hielten dies aber ohnehin kaum mehr für möglich.

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