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aktualisiert: 15.06.2018 22:02
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DAX geht mit Abschlägen ins Wochenende -- Dow mit Abschlägen -- Trump macht bei Milliarden-Strafzöllen gegen China Ernst -- Lockere Geldpolitik belastet Europas Banken-Aktien -- Steinhoff im Fokus

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Milliardenstrafe für Daimler in Diesel-Skandal nicht vom Tisch. Ceconomy-Anleger hoffen auf Verkauf des Russland-Geschäfts. VW-Konzern steigert Absatz im Mai mit gedämpftem Schwung. H&M kommt kaum voran - Umsatzentwicklung enttäuscht. CRH erhält grünes Licht für milliardenschwere Ash-Grove-Übernahme. Home24 starten durch am ersten Handelstag. Akasol will bei Börsengang 100 Millionen Euro einsammeln.

Marktentwicklung


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Der deutsche Aktienmarkt wies am Freitag leichte Abschläge aus.

Der DAX eröffnete 0,1 Prozent höher bei 13.115,85 Punkten, rutschte jedoch im Handelsverlauf in die Verlustzone. Zum Handelschluss verabschiedete sich der deutsche Leitindex mit deutlichen Abschlägen von 0,74 Prozent bei 13.010,55 Zählern ins Wochenende. Auch der TecDAX gab heute ab, nachdem er am Morgen mit 2.944,15 Zählern stabil gestartet war. In den Feierabend ging er mit deutlichen Verlusten von 2,72 Prozent bei 2.863,55 Zählerpunkten.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China droht sich zu verschärfen, daher hielten sich die Anleger mit Engagements zurück. Im Handelsverlauf sorgte der sogenannte "Hexensabbat" zeitweise für größere Schwankungen.

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Die europäischen Märkte zeigten sich am Freitag in Rot.

Der EuroSTOXX 50 ist mit 3.528,71 Punkten nahe seines Vortagesschlusskurses gestartet und anschließend unter die Nulllinie abgesackt. Ins Wochenende ging er mit Verlusten von 0,63 Prozent auf 3.505,02 Punkten.

Die Gefahr, dass sich der Handelsstreit zwischen den USA und China verschärft, wuchs. Der Höhepunkt wurde erreicht, als US-Präsident Donald Trump gegen China Strafzölle auf Waren im Wert von 50 Milliarden US-Dollar verhängen ließ. Allerdings ging aus der Mitteilung des Weißen Hauses nicht hervor, wann die Zölle tatsächlich wirksam werden sollen. Aus Peking droht derweil die Vergeltung.

Im Handelsverlauf hat der große Verfall an der Derivatebörse Eurex für Kursausschläge gesorgt. An diesem Tag verfielen Terminkontrakte und Optionen auf die Aktienindizes und auf einzelne Aktien.

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Die aktuelle Entwicklung im Handelsstreit zwischen den USA und China belastete heute die Stimmung an der Wall Street.

Der Dow Jones eröffnete den Handelstag mit Abschlägen von 0,6 Prozent und verbucht auch im weiteren Verlauf Verluste. Er beendete den Tag 0,33 Prozent schwächer bei 25.091 Punkten. Auch der NASDAQ Composite eröffnete mit Verlusten. Im Handelsverlauf präsentierte er sich weiterhin im Minus. Sein Schlussstand: minus 0,19 Prozent bei 7746 Punkten.

US-Präsident Donald Trump hat am Freitag Zölle auf Importe aus China im Volumen von 50 Milliarden Dollar genehmigt. In Vorbereitung seien zudem weitere Maßnahmen. Daraufhin reagierte Peking mit Gegenzöllen auf US-Waren in vergleichbarer Höhe.

Außer dem Zollstreit dürfte das Interesse den US-Konjunkturdaten gelten. Kurz nach Handelsstart wurde etwa bekannt, dass die Industrie in den USA im Mai ihre Produktion überraschend zurückgefahren hat. Zuvor war die Produktion drei Monate in Folge gestiegen.

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Die asiatischen Börsen schlugen am Freitag unterschiedliche Richtungen ein.

In Tokio schloss der Nikkei 225 0,50 Prozent höher bei 22.851,75 Punkten. Hierbei half, dass die japanische Notenbank beschlossen hat, an ihrer ultralockeren Geldpolitik festzuhalten. Dies belastete den Yen und half somit exportorientierten Unternehmen.

Während der Shanghai Composite bis Handelsschluss um 0,73 Prozent auf 3.021,90 Indexpunkte abgab, verlor der Hang Seng in Hongkong 0,43 Prozent auf 30.309,49 Zähler.

Die Sorge, dass US-Präsident Donald Trump weitere Strafzölle auf chinesische Waren beschließen könnte, drückt auf die Stimmung der Anleger. Und da am Montag feiertagsbedingt nicht gehandelt wird, gingen die Investoren auf Nummer sicher.

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Trump macht bei Zöllen Ernst - Peking droht mit Vergeltung
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