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aktualisiert: 22.03.2019 22:46
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DAX geht tiefrot ins Wochenende -- US-Börsen schließen deutlich im Minus -- Commerzbank-Chef liebäugelt mit Fusion -- Chaos-Brexit vorerst abgewendet -- Nike, Ströer, Uber, Dürr, Hapag im Fokus

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Allianz bietet auf Versicherungs-Sparten von BBVA. Nokia-Warnung vor Problemen bei Alcatel-Zukauf sorgen Anleger. ProSiebenSat.1-Aktie vor Mehrjahrestief. Rendite zehnjähriger Bundesanleihen erstmals seit Herbst 2016 wieder negativ. Neuer Videodienst von Apple erwartet. RWE und E.ON im Aufwind.

Marktentwicklung


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Der deutsche Leitindex geriet am Freitag stark unter Druck.

Der DAX gewann zum Ertönen der Startglocke noch leicht, konnte seine Zuschläge aber nicht halten und ist kräftig in die Verlustzone abgerutscht - die Marke von 11.400 Punkten fiel. Letztendlich ging der DAX 1,61 Prozent tiefer bei 11.364,17 Punkten ins Wochenende. Der TecDAX rutschte ebenfalls in die Verlustzone, nachdem er zum Start noch gestiegen war und sich zunächst unentschlossen zeigte. Er verabschiedete sich 1,22 Prozent im Minus bei 2.641,57 Zählern.

Nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus Deutschland und anderen Ländern Europas wuchs bei Anlegern die Sorge vor einer Rezession. Unter anderem wurde die Stimmung in der deutschen Industrie eingetrübt: Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie fiel im März so tief aus wie seit sechseinhalb Jahren nicht mehr - er liege nun in einem Bereich, in dem eine Rezession signalisiert wird.

Ein Chaos-Brexit konnte zwar zunächst abgewendet werden, aber an der Situation habe sich nicht viel geändert, meinten Marktbeobachter. Anleger behielten das Thema weiterhin skeptisch im Auge.

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Die europäischen Börsen zeigten sich am Freitag tiefrot.

Der EuroSTOXX 50 gab ebenfalls deutlich ab, wogegen er zum Handelsbeginn noch leicht gestiegen war. Der Index ging 1,83 Prozent schwächer bei 3-305,73 Punkten ins Wochenende.

Schwache Einkaufsmanagerindizes drückten auf die Stimmung der Anleger. "Die Angst vor einer Rezession ist auf das Börsenparkett zurückgekehrt", erklärte dazu Analyst Jochen Stanzl vom Brokerhaus CMC Markets.

Zudem blieb der Brexit weiter im Fokus der Anleger. Ein Chaos-Brexit konnte zunächst abgewendet werden. Die Neuigkeiten ließen die Anleger aber größtenteils kalt, da sich an der Situation nicht viel geändert habe. "Die Anleger sollten den Brexit nicht vorab abhaken", meinte deshalb auch Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. "Ein geordneter Brexit ist in den aktuellen Kursen bereits eingepreist. Umso größer sind die Kursrisiken für den worst case eines ungeordneten Brexits."

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Die US-Börsen fielen am Freitag deutlich zurück.

Der Dow Jones rutschte nach dem Handelsstart sukzessive bergab und schloss mit 25.502,32 Punkten 1,77 Prozent tiefer. Noch stärker tendierte der Techwerte-Index NASDAQ Composite tiefer, der vor dem Wochenende um 2,5 Prozent auf 7.642,67 Punkte regelrecht einbrach.

Angst um die Konjunkturentwicklung hat zum Wochenausklang das Geschehen an den US-Finanzmärkten bestimmt und für starke Aktienverkäufe gesorgt. Auslöser der Sorgen waren unerwartet schwache Einkaufsmanagerindizes aus Europa, die teilweise noch weiter in den Rezession signalisierenden Bereich abgesackt sind. Die neuesten Einkaufsmanagerdaten aus den USA fielen zwar nicht ganz so schlecht aus - sie liegen immerhin noch im Expansionsbereich -, aber auch sie waren rückläufig und verfehlten die Schätzungen.

Marktteilnehmer sprachen von Alarmglocken, nicht nur für Europa, sondern auch für die Weltwirtschaft. Die Zahlen seien weitere Belege für eine globale Verlangsamung der Konjunktur.Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken



Die asiatischen Börsen konnten am Freitag zulegen.

In Tokio schloss der japanische Index Nikkei 225 mit einem kleinen Gewinn von 0,09 Prozent bei 21.627,34 Punkte.

Auch in China dominierten die Bullen: Auf dem Festland stieg der Shanghai Composite um 0,09 Prozent auf 3.104,15 Zähler. In Hongkong zog der Hang Seng um 0,14 Prozent an auf 29.113,36 Indexpunkte.

Gute Vorgaben kamen von der Wall Street. Der anhaltende Handelskonflikt verhinderte jedoch stärkere Aufschläge. Nächste Woche startet eine neue Gesprächsrunde zwischen den USA und China. Die zuletzt aus Washington kommenden widersprüchlichen Signale dämpfen jedoch die Hoffnung auf eine rasche Einigung.

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